Mittwoch, 31. Juli 2013

Demonstration am 27. Juli 2013 in Nürnberg - Dankschreiben von Gustl Mollath

Gestern erreichte mich ein Schreiben von Gustl Mollath, welches er mir mit Bitte um Veröffentlichung übersandt hat.


Gustl Ferdinand Mollath
derzeit gegen seinen Willen festgehalten im
Bezirkskrankenhaus Bayreuth - Station FP 4 - Nordring 2 - 95445 Bayreuth

An alle
Organisatoren,
Organisatorinnen,
Teilnehmerinnen und
Teilnehmer

Bayreuth, den 27.7.13


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Unterstützer/innen,

recht herzlichen Dank für den großen Einsatz und die viele Arbeit, die zum Gelingen der Demonstration am 27.7.2013 in Nürnberg nötig war.

Die große Hilfsbereitschaft beeindruckt mich sehr, um so mehr beschämt es mich, dass ich nicht jedem und jeder persönlich danken kann.

In Hoffnung, dass Euer Einsatz große Änderungen bewirkt:

Viele Grüße + Beste Wünsche

Gustl







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Montag, 29. Juli 2013

Fido Buchwichtel klärt einen Blauregenmord

Hallo liebe Leute!

Hier bin ich wieder:
Fido Buchwichtel
mit dem 
Bestseller der Woche
aus dem Wichtelland.

War das eine Hitze in den letzten Tagen! Die hat uns Wichteln aber nichts anhaben können, denn wir ziehen uns dann in die Tiefe der Wälder zurück. Dort lässt es sich aushalten. Allerdings habe ich letzte Woche noch einen Ausflug gemacht. Mein Schwippschwager, der bekannte Wichtel Botanikus Schüppe, feierte seinen 150. Geburtstag. Er ist ein Wichtel in den besten Jahren. Seine Geburtstagspartys sind legendär, darum durfte ich natürlich nicht fehlen.

Mir blieb allerdings nichts anderes übrig, als für den Flug einen Lachmöwen-Jet zu nehmen. Diese Linie ist eigentlich nur für den Postverkehr zugelassen. Nur in Ausnahmefällen, und gegen Barzahlung! von unverhältnismäßig 20 Pillewürmern!, sind diese Gesellen bereit, einen Wichtel zu seinem Bestimmungsort zu fliegen. Es gibt Sinn, vor dem abenteuerlichen Flug auf den Verzehr von Bucheckerpfannkuchen zu verzichten!

Aber für die Strapazen wurde ich mehr als belohnt. Es war nicht nur eine wunderbare Party. Botanikus Schüppe machte mich auch auf einen neuen Münsterland-Krimi aufmerksam: Blauregenmord


Liebe Menschen, ich habe Euch noch gar nicht berichtet, wo mein Schwippschwager und seine Familie ihr Domizil haben: In einem richtigen Paradies, dem Garten Picker in Borken – Weseke. Dort, unter einer Wisteria, die sich um ein Taubenhaus windet, liegt versteckt die Wohnstatt meiner lieben Verwandten. Auf der Rückseite des Covers seht Ihr dieses Anwesen. Botanikus wohnt wirklich sehr edel.

Covergestaltung:

Wisteria, oder Glycinie, werdet Ihr Menschen unter dem Namen Blauregen kennen. Wobei diese Bezeichnung nicht immer zutrifft. Denn die Glycinie im Garten Picker blüht weiß. Und in dem Krimi von Tuna von Blumenstein wird eine tote Person auf blauen Blüten gebettet vorgefunden. Das ist natürlich sehr mysteriös. Wo kommen die Blüten her? Das verrate ich Euch nicht!

Und eine weitere Frage gilt es zu beantworten, für die gebe ich Euch einen klitzekleinen Hinweis: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner … Oder doch? …
Findet es selbst heraus!

Der Bestseller der Woche aus dem Wichtelland: 
Kaufen! Lesen! Weiterempfehlen!

Macht Euch eine schöne Woche!

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel



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Sonntag, 28. Juli 2013

184 »Blutspuren«

Teil 184 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Wenn die Kolosse reden könnten ... Foto: W-J.Langbein
Manchmal sind nackte Zahlen erschreckend. Wenige Zeilen genügen, um erkennen zu lassen, dass auf der Osterinsel im Pazifischen Ozean ein Genozid stattfand, den man bis heute vergeblich in den Geschichtsbüchern suchen wird. Wenn man die Augen der Osterinselstatuen wie ein Buch lesen könnte ... es wäre der reinste Horror.

1862 lebten von einstmals 40.000 Menschen nur noch 3.000 auf der Osterinsel. Peruanische Sklavenjäger entführten 1.500 Männer und Frauen, die in den Guano-Minen Perus schuften mussten. Die Meisten dieser Geknechteten starben elendiglich. Internationale Proteste führten dazu, das zwölf von 1500 Osterinsulanern in ihre Heimat zurückkehren durften. Sie brachten die Pocken auf das einsamste Eiland der Welt. Eine Pockenepidemie brach aus, der fast die gesamte Bevölkerung zum Opfer fiel. 1872 lebten nur noch 111 Menschen auf der Osterinsel.

1888 brachte Chile die Osterinsel in ihren Besitz. Die wenigen Überlebenden waren von nun an Gefangene. Sie wurden gezwungen, auf engstem Raum zu hausen und mussten für einen Hungerlohn arbeiten. Die Osterinsel wurde in eine Schaffarm verwandelt. Die einstigen Herren der Insel waren Knechte, die mit Naturalien »bezahlt« wurden. Schafe, später auch Ziegen und Pferde, fraßen die Insel leer. Bäume und Palmen gab es so gut wie keine mehr. Bodenerosion setzte ein. Die letzten Bäume (Hauhau und Toromiro) verschwanden. Aus einem einstig üppig blühenden Südseeeiland war endgültig eine karge Öde geworden ... dank der »zivilisierten Welt«.

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1914 kam es zu einem verzweifelten Aufstand der Nachkommen der Statuenbauer. Chile setzte Militär ein und ging brutal vor. Niemand interessierte sich für das Gemetzel im Pazifik. 1966 wurden die Osterinsulaner mit der chilenischen Staatsbürgerschaft »beglückt« Heute, rund ein halbes Jahrhundert später, leben etwa 4.000 Menschen auf »Rapa Nui«. Die Nachkommen der Urbevölkerung und Einwanderer aus Chile leben nicht unbedingt in vertrauensvoller Harmonie miteinander. Noch heute sehnen echte Rapa-Nui (1) Freiheit von Chile herbei. Das Eiland ist aber vollkommen abhängig vom »Mutterland«.

Wenn er nur sprechen könnte ...
Foto: Anne Choulet
Nach einem sonntäglichen Gottesdienst vertraute mir ein ergrauter »Messdiener« an: »Rapa Nui hat nur Schlechtes erfahren von den Vertretern der ›zivilisierten Welt‹. Meine Vorfahren wurden versklavt, verschleppt, sie starben in Gefangenschaft. Epidemien wurden auf meine Heimat gebracht, die den größten Teil der Bevölkerung dahingerafft haben.«

Nach und nach erfolgt eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte: vor dem Erscheinen von Südamerikanern und Europäern. Nach und nach gewinnen alte Bräuche, alte Überlieferungen an Bedeutung. Man wehrt sich gegen eine Überfremdung. Mit Erfolg wurden bislang Touristenprojekte abgeblockt, die aus der Osterinsel eine Art Südsee-Disneyland mit bunter Plastikfolklore gemacht hätten. Touristenkasernen für Pauschalreisende sind ebenso wenig erwünscht wie Luxushochburgen.

Vertreter unserer »zivilisierten Welt« sind verantwortlich für »Ausbeutung und Unterdrückung«, wie Prof. Jared Diamond, Jahrgang 1937, Experte in Sachen Evolutionsbiologie, konstatiert (2). Wenn wundert es da, dass die Geheimnisse der Osterinsel – wenn überhaupt – nur sehr zögerlich Wissenschaftlern anvertraut wurden? Niemand kann erwarten, dass Wissende Besuchern aus der christlichen Welt die Osterinselschrift erklärten. Und wer erwartet, dass Sammlern nur echte »sprechende Hölzer« mit »echten Hieroglyphen« verkauft wurden, glaubt wohl auch an den Osterhasen und den Weihnachtsmann.

Koloss mit Hut - Foto: W-J.Langbein
Ende des 19. Jahrhunderts tauchten immer wieder »Hieroglyphentexte« etwa auf europäischen Holzrudern auf. Sie können also erst zur Zeit von europäischen Besuchern auf »Rapa Nui« entstanden sein. Schelmisch erklärte mir ein Rapa Nui: »Das beweist nicht, dass unsere Schrift erst nach Kontakten mit Europäern entstand. Das deutet vielmehr auf die Dummheit von Europäern hin, die sich angeblich echte ›sprechende Hölzer‹ verkaufen ließen, obwohl es sich doch offensichtlich um frisch angefertigte Fälschungen handelte!« Nach mehreren Besuchen auf der Osterinsel bin ich davon überzeugt, dass die echten schriftlichen Aufzeichnungen vor langer Zeit in Holz geritzt wurden. Sie schlummern noch heute in Verstecken, die nur wenigen Eingeweihten bekannt sind. Und – auch davon bin ich überzeugt – sie werden auch so schnell nicht auftauchen.

Was in den Hieroglyphentexten der Rapa Nui stehen mag? Wir sind auf Spekulationen angewiesen. Enthalten sie die Geschichte der Besiedlung der Osterinsel? Folgt man der mündlichen Überlieferung, dann erzählen die »sprechenden Hölzer« auch – wie ein Prequel im Kinofilm – was in der Urheimat geschah, die in einer Apokalypse im Meer versank.

Bei allem Respekt vor den todesmutigen Seefahrten Thor Heyerdahls ... seine These, die Osterinsel sei von Peru aus besiedelt worden, ist nicht haltbar. Thor Heyerdahl weist auf Ähnlichkeiten in den Bauweisen der Inka und der Osterinsulaner hin. In der Tat gibt es da scheinbar Ähnlichkeiten – zwischen megalithischen Mauerwerken aus dem Inkareich und besonders einer sauber gearbeiteten Mauer auf der Osterinsel. Allerdings trügt der Schein!

Was er wohl alles gesehen hat?
Foto: W-J.Langbein
Prof. Jared Diamond bringt es auf den Punkt (3): »Manche dieser Mauern, insbesondere jene von Ahu Vinapu, enthalten sehr schön gestaltete Steine, die an die Architektur der Inka erinnern und Thor Heyerdahl dazu veranlassten, eine Verbindung zu Südamerika herzustellen. Im Gegensatz zu den Mauern der Inkas bestehen die Seitenwände der Ahu auf der Osterinsel aber nicht aus großen Felsblöcken, sondern sie sind nur mit Steinen verkleidet.«

Der mündlichen Überlieferung nach kamen die ersten Siedler aus einem Atlantis der Südsee, westlich von der Osterinsel gelegen, nicht östlich (wie Peru!). Der Legende nach gefiel es einigen Erstbesiedlern nicht auf der Osterinsel. Sie wollten in ihre alte Heimat zurückkehren – und fuhren, von der Osterinsel aus, nach Westen.

Anno 1774 stattete James Cook der Osterinsel einen kurzen Besuch ab. In seiner Begleitung befand sich ein Mann aus Tahiti, der sich gut mit den Osterinsulanern verständigen konnte. Warum? »Osterinsulanisch« erwies sich als ein ostploynesischer Dialekt! Die Urheimat der Rapa Nui lag demnach in Polynesien, nicht in Peru.

»Wir haben polynesisches Blut in den Adern, kein peruanisches!«, das bekam ich bei allen meinen Besuchen auf der Osterinsel immer wieder zu hören. »Unsere Wurzeln sind polynesisch, nicht peruanisch!«

Besonders ältere Rapa Nui beklagten verbittert, dass so mancher »Forscher« Behauptungen über ihre Heimat aufstellte, ohne Einheimische zu befragen. Ein betagter »Messdiener« sagte mir sonntags nach dem Gottesdienst: »Bei manchem ›Wissenschaftler‹ hat man den Eindruck, dass die Herrschaften meinen, sie müssten uns beibringen, wie unsere Vorfahren nach Rapa Nui kamen und die Statuen errichteten!«

Richtig ist, dass die Rapa Nui vollkommen davon überzeugt sind, dass ihre Vorfahren aus dem polynesischen Raum kamen. Das stimmt wohl auch. So sah ich im »Bernice Pauahi Bishop Museum«, Hawaii Angelhaken, Sägen aus Koralle, Beile aus Stein und andere Werkzeuge von den Marquesas Inseln und im Vergleich dazu Pendants von der Osterinsel. Sie schienen von den gleichen Herstellern zu stammen.

Irreführend sind Hinweise auf genetische Ähnlichkeiten zwischen Osterinsulanern und Peruanern. Natürlich sind im Verlauf der letzten Jahrhunderte Peruaner, vor allem Chilenen auf die Osterinsel gezogen und haben genetische Spuren hinterlassen. Es kann aber keinen Zweifel daran geben, dass die Ur-Osterinsulaner aus Polynesien und nicht aus Südamerika stammen. Klipp und klar stellt Jared Diamond fest (4):

Trümmer erinnern an die stolze Vergangenheit des Eilands ...
»Bei der Analyse der DNA aus zwölf Skeletten, die unter einer Steinplattform auf der Osterinsel begraben waren, fand man in allen zwölf Fällen eine Deletion (5) von neun Basenpaaren und drei Basensubstitutionen, die bei den meisten Polynesiern vorkommen. Zwei dieser drei Substitutionen gibt es bei den amerikanischen Ureinwohnern nicht, und deshalb sprechen die genetischen Befunde gegen Heyerdahls Behauptung, die Urbevölkerung habe zum Genbestand der Osterinsel beigetragen.«

Blutspuren führen zurück in die Heimat der Ur-Rapanui: in den Westen des Eilands, in den westlichen Pazifik, zu den polynesischen Inseln und nicht nach Südamerika. »Wir haben polynesisches Blut in den Adern!« sagten mir sinngemäß viele Osterinsulaner. »Und wir haben unsere wichtigsten Nutzpflanzen mit aus der Heimat nach Rapa Nui gebracht ... Bananenen, Süßkartoffeln, Taro, Zuckerrohr!«

Die sprechenden Hölzer sind verstummt. Foto: Archiv W-J.Langbein
Fußnoten
1 »Rapa Nui« ist der eigentliche Name der Osterinsel, die Bewohner nennen sich »Rapa Nui«
2 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 145
3 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 123
4 Diamond, Jared: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 113
5 Deletion (Wikipedia): »Eine Deletion (engl. delete „›öschen‹), auch Gendeletion, ist in der Genetik eine Variante der Genmutation bzw. Chromosomenmutation (und damit eine Chromosomenaberration), bei der eine Nukleotidsequenz bzw. ein Teil bis hin zum gesamten Chromosom fehlt. Eine Deletion ist daher immer ein Verlust von genetischem Material. Jegliche Anzahl von Nukleinbasen können deletiert sein, von einer einzelnen Base (Punktmutation) bis hin zum Chromosom.«

»Kannibalismus«,
Teil 185 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 04.08.2013


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Freitag, 26. Juli 2013

Gustl Mollath: Schreiben an den U-Ausschuss des Bayerischen Landtags

Am 10. Juni 2013 schickte Gustl Mollath einen Brief an den Bayerischen Landtag, adressiert an die Mitglieder des Untersuchungsausschusses »Fall Mollath«. Das Schreiben dokumentiert in erschütternder Weise Mollaths über viele Jahre geführten zähen Kampf um Gerechtigkeit. Akribisch listet der Schreiber auf, an wen er sich im Laufe der Zeit mit welchen Schreiben gewandt hatte, nennt Namen, Aktenzeichen und Daten. Besonders beklemmend wirkt die Einflussnahme seiner sogenannten »Behandler«, welche die bearbeitenden Behörden wiederholt darauf hinwiesen, Mollaths Angaben seien »vor dem Hintergrund seines Krankheitsbildes« zu sehen: Wieder einmal erweist sich, wie fatal die Konsequenzen sind, die ein psychiatrisches Stigma nach sich zieht. Im Folgenden der Wortlaut des Briefes, den Gustl Mollath mir zum Zwecke der Veröffentlichung überließ (einige Namen wurden von mir gekürzt). Eine PDF des Originalschreibens ist hier abrufbar


Gustl Ferdinand Mollath
derzeit gegen meinen Willen festgehalten
Bezirkskrankenhaus Bayreuth - Station FP 4 - Nordring 2 - 95445 Bayreuth

An den
Bayerischen Landtag
Herr Dr. Florian Herrmann und
alle Mitglieder des Untersuchungsausschusses
„Fall Mollath“ (Drs. 16/16555)

Bayreuth, den 10.6.2013


Sehr geehrter Herr Dr. Herrmann, Ausschussvorsitzender,
Sehr geehrte Damen und Herren, Mitglieder/innen des Ausschusses und deren Vertreter/innen,

ich bedanke mich bei Ihnen für die Einsetzung dieses Untersuchungsausschusses und die immense Mühe, die Sie sich bisher schon gemacht haben.

A. Vorausschickend möchte ich bemerken:

1. Die Unterbringungsbedingungen sind meiner aktuellen Leistungsfähigkeit nicht förderlich. So werden z.B. jede Nacht mehrere sog. „Patientenzimmerkontrollen“ durchgeführt (früher im BKH Straubing jede Stunde, jetzt alle 2) und dies seit 27.2.2006, bald 8 Jahre schon. Bei diesen nächtlichen Kontrollen wache ich nahezu jedes Mal auf und erfahre so jede Nacht mehrere Schlafstörungen, die zu Schlafentzug führen. Von den sonstigen Unterbringungsbed. gar nicht zu reden.

2. Seit letzter Woche leide ich darüber hinaus unter einem schweren grippalen Infekt und Augenschmerzen, mit dementsprechender weiterer Einschränkung meiner Leistungsfähigkeit (ganze Station erkrankt).

3. Jegliche Habe, aus meinem früheren Wohnhaus in Nürnberg, bleibt verschwunden und unauffindbar, so auch höchst wichtige Akten und Beweisstücke, zur Vorlage bei Ihnen. Es deutet alles darauf hin, dass meine frühere Ehefrau [....] diese Beweise sich illegal zueigen gemacht hat, um Beweise und Nachweise zu ihren strafrechtlich relevanten Tätigkeiten verschwinden zu lassen.

3.a. Dazu bitte ich Sie um Beiziehung der Akten zu meinen Strafanzeigen zum Verlust meiner Habe an

Frau Dr. jur. B., Tel. [...]
Staatsanwältin, Gruppenleitung
Kumpfmühler Straße 4
93047 Regensburg

Meine Strafanzeigen zu meiner Habe vom 17.11.2008 mit Nachträgen vom 26.11. und 28.11.2008

- Am 26.11.2008 schrieb mir Frau Dr. B. von der Staatsanwaltschaft Regensburg, bestätigte den Eingang meiner Strafanzeigen und nannte das AZ 130 3s 25773/08, unter dem meine Anzeige geführt wird. Auch würde das Verfahren an die Staatsanwaltschaft Nürnberg weitergeleitet.

- Am 7.4.2009 verhörte mich
Herr D., Kriminalhauptkommissar
Polizeidirektion Tel. [...]
Theresienplatz 1, 94315 Straubing
und verhörte mich zu den Strafanzeigen unter AZ BY 5720-00-000 191-09/8, Fall Nr. 001

- Am 7.4. und 15.4. 2009 schrieb ich Herrn KHK D. und schilderte noch weitere Details.

- Jetzt erst ersehe ich aus der Akte zu einem 2. Betreuungsversuch beim Amtsgericht Straubing, unter Mitwirkung von Herrn Richter G. und Herrn AG Direktor B., dass der Stationsarzt Herr Dr. Sch. vom BKH Straubing, Einfluss auf den Ermittler, Herrn KHK D. nahm. Siehe Aktenvermerk von KHK D. vom 7.4.2005, wo er angibt, was Dr. Michael Sch. zu ihm sagte:

» ... „Die Angaben des Herrn Mollath im Rahmen einer Zeugenvernehmung wären allerdings immer vor dem Hintergrund seines Krankheitsbildes zu sehen.“«
(AZ: XVII 0265/07 AG Straubing)

3.b. Am 14.5.2009 wurde ich, gegen meinen Willen, vom BKH Straubing in das BKH Bayreuth deportiert, ohne jegliche Unterlagen und Akten, die ich seit 27.2.2006 (Haftbeginn) angesammelt hatte.
Mein Zimmer im BKH Straubing wurde, ohne mich, vom Personal geräumt und meine Akten etc. Wochen später erst nachgeschickt (mit Paketdienst).

3.c. Am 16.6.2009 stellte ich fest, dass mein Schrank im 4-Bettzimmer Nr. 031, auf der Station FP4, im BKH Bayreuth, aufgebrochen wurde und wichtige Dokumente entwendet wurden. Da das Personal nichts unternehmen wollte, stellte ich Strafanzeige bei

Herrn Sch., Direktor der
Polizeidirektion Bayreuth
Werner von Siemensstraße 9
95444 Bayreuth, über 23 Seiten.

Da auch in diesem Fall vom Personal Einfluss auf den Ermittler Herrn H. von der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt genommen wurde, gab ich meine Anzeige am 23.6.2009 zu Protokoll des Rechtspflegers des Amtsgerichtes Bayreuth

Wilhelminenstraße 7
95444 Bayreuth
Herr R., Rechtspfleger
(mein Datum der Anzeige: 16.6.2009)

- Herr Oberstaatsanwalt Dr. Sch.
Staatsanwaltschaft Bayreuth
Wittelsbacherring 22 [...]
95444 Bayreuth
nahm unter A.Z. 122 UJs 2706/09 die eingestellten Ermittlungen wieder auf. –> Meine Beschwerde vom 14. 7. 2009 an Generalstaatsanwalt Clemens L. Ich bitte höflich, auch diese Akte beizuziehen.

3.d. Seitdem wurde ich von Ärzten und Personal des BKH Bayreuth, Station FP6 und jetzt auch FP4, noch 3 x gezwungen, Akten herzugeben und auszulagern.

3.e. Dies und andere Unterbringungsumstände, lassen eine ordentliche Arbeit nicht zu und behindern bzw. machen die Beibringung wichtiger Akten unmöglich.

4. Ich bitte auch höflich, meinen hiermit übergebenen Schriftsatz mir für mich zu kopieren, da ich hier auch keine Kopien erhalten darf. –> BKH

5. Zu meiner Strafanzeige vom 9.12.2003 bezüglich Steuerhinterziehung usw. gehört auch eine »Ergänzung zur Anzeige« vom 20.12.2003, wie sie meinem Schreiben z.B. an
Herrn Bundeskanzler Gerhard Schröder
Herrn Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber
Herrn Staatssekretär Dr. Frank Walter Steinmeier
vom 20.12.2003, beiliegt.

Damit hatte ich auch Frau Staatsanwältin Dr. F. und andere, denen die Anzeige vorlag, versorgt.

Desweiteren gehören zu der Anzeige die »106 Seiten Duraplusordner« mit den zu dem Schwarzgeldkomplex relevanten Akten.

6. Hinweisen möchte ich Sie auch auf meinen Schriftverkehr z.B. mit Herrn Dr. Günther Beckstein, Innenminister, Ministerpräsident, Abgeordneter, Rechtsanwalt.
Beispielsweise:
- Mein Schreiben vom 7.2.2005 »Strafanzeigen HVB«
- vom 14.1.2007 »Polizeimaßnahme«
- vom 12.10.2006 »Petition«
- Antwort vom 8.3.2007 zu 14.1.2007
- Petition an Herrn Alois Glück vom 30.4.07
- An Dr. Beckstein vom 16.7.2007
- An Dr. Beckstein vom 5.9.2007
- An Dr. Beckstein vom 11.9.2008 »Strafanzeige HVB«
- Antwort von Bay. Staatskanzlei vom 24.9.2008, Zeichen B II 3 - E08-4586-7 von Dr. Beckstein durch Dr. Till G., Oberreg.rat
- An Herrn Dr. Till G. vom 25.9.2008 im Auftrag von Dr. Beckstein
- An Dr. Beckstein vom 30.11.08
- Antwort von Dr. Beckstein Eing. 19.12.2008 »Weihnachtskarte«
- An Dr. Beckstein, RA-Kanzlei vom 1.7.2009
- Antwort von »Rechtsanwalt« vom 10.7.2009

7. Zum Beispiel meine Schreiben an Herrn Joachim Herrmann, Innenminister:
- An Herrn Herrmann vom 15.11.2007 »Strafanzeigen«
- vom 6.9.2008 »Anzeige v. ?«
- vom 7.1.2009 »u.s.w.?«

8. Mein Schreiben vom 13.2.2009
An Herrn Horst Seehofer
Ministerpräsident des Freistaates Bayern
–> Schwarzgeldgeschäfte usw. beschrieben mit Verweisen auf bestehenden Schriftverkehr.

9. Mein Schreiben vom 24.12 2008
- An Frau Christine Haderthauer, Staatsministerin
- An Frau Melanie H. vom 6.12.2007 Staatssekretärin, »Sozial«ministerium »Eilsache - Bitte um Hilfe zur Sicherung meiner persönlichen Habe, damit ich kein Sozialfall werden muss.«

10. Mein Schreiben vom 14.1.2010
- An Frau Ilse Aigner, Bundesministerin für Verbraucherschutz u. Landwirtschaft »Bitte um Gehör und Hilfe«

11. Mein Schreiben vom 18.3.2010
- An Herrn Hartmut K. MdB

12. Mein Schreiben vom 10.1.2008
- An Frau Angela Merkel, Bundeskanzlerin »Bitte um Hilfe«

13. Mein Schreibe vom 30.8.2006
- An Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, Fraktion der FDP im Bay. Landtag –> Schwarzgeldversciebung der HypoBank dann HypoVereinsbank beschrieben usw.
- Antwort vom 27.9.2006
- Antwort vom 28.9.2006
- Mein Schreiben vom 4.10.2006
–> Schwarzgeldverschiebungen bundesweit!
- Antwort vom 10.10.2006

14. Mein Schreiben vom 7.4. u. 21.4.2006
- An Herrn Hans Christian Ströbele MdB »Petition«
- Mein Schreiben vom 5.7.2006
- Antwort vom 14.7.2006 »Nie erhalten«!?
–> Gerichtsakten: ging über Postkontrolle Richter Otto Brixner!?

15. Mein Schreiben vom 30.5.2006
- An Herrn Rechtsanwalt Rolf Bossi
- Antwort vom 20.5.2006 –> Rechtsfreier Raum BKHs!

B. Meine Schreiben an die Leiter der HypoVereinsbank:

1. Herrn Alessandro Profumo
Vorsitzender des Aufsichtsrates
HypoVereinsbank
Am Tucherpark 16
80538 München vom 27.10.06

2. An Herrn Dr. Wolfgang Sprißler
Vorstandssprecher der HVB
Am Tucherpark 16
80538 München vom 22.9.2006

-Antwort durch
Spezialbetreuung Immo.kunden
GCW12PH
Arabellastr. 14
80311 München
A.Z. 129210516 vom 9.10.2006
- An Herrn Dr. Sprißler vom 16.7.07

3. An Herrn
Theodor Weimer
Vorstandsvorsitzender HVB
Adr. wie ganz oben vom 1.1.2009 »Bitte um Unterstützung und Hilfe«

C.
1. Ich bitte Sie alle um politische Hilfe und Regelung, auch zu:
2. Wieder an Wahlen teilnehmen zu dürfen, trotz § 63/20 StGB.
3. Wenn ich schon bis zum Lebensende eine angebliche Gefahr für die Allgemeinheit darstellen soll und in Haft bleiben soll, bitte ich um eine ordentliche „Sicherungsverwahrung“ in einem ordentlichen Gefängnis, trotz § 63/20. So hätte ich bessere Lebensbedingungen und der Steuerzahler spart ca. 50.000.- Euro/Jahr!

Vielen Dank

gez. G. Mollath


(Brief veröffentlicht von Ursula Prem, mit Genehmigung von Gustl Mollath)

Hier weiterlesen: Ex-Oberstaatsanwältin Gabriele Wolff analysiert den Beschluss des Landgerichts Regensburg zur Ablehnung der Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Gustl Mollath. 

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Donnerstag, 25. Juli 2013

Blauregenmord – eine Leseprobe mit Impressionen aus dem Garten Picker

Covergestaltung:
Liebe Leserinnen und Leser,

ein neuer Münsterland-Krimi hat das Licht der Buchwelt erblickt. Blauregenmord entführt die Leser in die schönste Gartenperle des Westmünsterlands: 
den Garten Picker in Borken-Weseke. 
Die Bilder für das Cover wurden dort gemacht.

Wir möchten Sie heute neugierig machen. Auf einen spannenden Krimi, der Sie auch nachdenklich machen wird, und auf ein Gartenparadies, das seinesgleichen sucht. Darum ist diese kleine Leseprobe mit Impressionen aus dem Garten Picker versehen worden. Lassen Sie sich verzaubern, von dem was das Münsterland zu bieten hat.




Impressionen aus dem Garten Picker


wer bestimmt was normal
was unnormal ist
gibt es inmitten
von schwarz oder weiß
lediglich schattierungen in grau



betrachte die gärten 
erhasche dabei
einen blick in die seele derer
die sie hegen und pflegen
dann wirst du erkennen
dass die welt
ein riesiges meer
aus farben ist

Sylvia B.


Die ersten Sonnenstrahlen des Tages suchten sich ihren Weg durch die Lamellen und tanzten an der Wand des Schlafzimmers einen fröhlichen Reigen. Durch das weit geöffnete Fenster trug der leichte Wind den Hauch eines Duftes in den Raum und zauberte damit Berthold Picker ein Lächeln ins Gesicht. Er blinzelte und lauschte in die ungewohnte Stille des Hauses. Seine Frau war mit den Kindern an diesem Wochenende bei Verwandten. 

»Berthold allein zu Haus!« 
Impressionen aus dem Garten Picker
Mit einem Ruck warf er die Decke zurück und schwang sich aus dem Bett. Er öffnete die Fensterläden, blickte in den Garten und zu der Kletterpflanze, die ihm im Licht des beginnen Tages ihren duftenden Morgengruß sandte. Die Blüten des Blauregens hingen auf fast schon verschwenderische Art und Weise in Trauben von den Zweigen und verschickten ihren betörenden Duft mit dem Wind. 

Berthold löste seinen Blick von der Blütenpracht, suchte das Bad und danach die Küche auf. Er fand alles so geordnet, wie er es am Abend vorher verlassen hatte und das kam ihm seltsam vor. Auch diese Geräuschlosigkeit war ihm fast schon unbehaglich. Er vermisste seine Familie, stellte er für sich fest.

Mit einem Frühstücksbrot und einem Becher frisch gebrühten Kaffee schritt er durch das Wohnzimmer. Während Berthold frühstückte, betrachtete er den Garten durch die großen Fenster. Es versprach, ein  sonniger und auch warmer Maitag zu werden. Endlich zog der Frühling durch das Münsterland.

Impressionen aus dem Garten Picker
Bevor Berthold die Tür öffnete und die Terrasse betrat, kippte er den Schalter, der die Pumpe am Teich in Betrieb nahm.

So sprudelte es fröhlich aus dem Quellstein und die Sonnenstrahlen spielten mit den Wassertropfen, als Berthold seinen Blick dem wolkenlosen Himmel zuwandte. 

»Berthold allein zu Haus«, wiederholte er sich, »dann sollte ich den Tag auch für mich nutzen!« 

Im Jahre 2002 hatten seine Frau und er den Garten angelegt, 3000 Quadratmeter Fläche mussten damals gestaltet werden. Es war Platz für einen Bauern- und Kräutergarten, der sich rechter Hand von ihm befand. Links befanden sich die Wasserspiele und die kleinen Teichanlagen. Berthold betrachtete das Wasser, bevor er seinen Rundgang durch den Gemüsegarten startete. Alles war so, wie er es am vorherigen Abend verlassen hatte. Und doch spürte er, dass irgendetwas anders war als sonst. Wieder schob er seinen Gedanken auf die fehlende Präsenz seiner Familie.
Impressionen aus dem Garten Picker

Sein Weg führte ihn zurück Richtung Terrasse, an dem offenen Brunnen vorbei, der, von Platanen umschlossen, friedlich in der Sonne stand. Noch ein paar Schritte trennten ihn von dem Weg, der zu der Rasenfläche führte. Dort hatte seine Frau in der Nähe des Pavillons, in dem sich Hochzeitspaare gerne fotografieren ließen, eine weitere Sitzgelegenheit kreiert, eine Bank aus Metall, die mit einem Hauch roter Farbe gestrichen war. Daneben breitete sich ein Sonnenschirm in dunklem Rot aus, der einen Tisch beschattete, auf dem sich auch in Rot gehaltene Dekoration befand. Das Arrangement wirkte wie ein Kunstwerk, hob sich von dem satten Grün der Rasenfläche ab und wurde im Vordergrund von hochgewachsenen Koniferen gerahmt. Den Hintergrund bildeten die Beete.

Berthold blieb stehen und starrte auf das Stillleben, das sich vor ihm auftat. Der Hauch eines Wohlgeruchs streifte seine Gedanken. Es war der Duft der Wisteria, den der zarte Wind zu ihm trug. Vor der Bank und in gekrümmter Haltung sah er eine Gestalt mit dem Rücken zu ihm liegen. Lange blonde Haare hoben sich vom Grün der Rasenfläche ab. Die leblose Person trug ein weißes Kleid mit kleinen roten Punkten. Bertholds Blick wanderte zu den Füßen der Gestalt. Er konnte dünne hohe Absätze erkennen und auch, dass diese Schuhe leuchtend rot waren. Ein Arrangement in Rot und Weiß, als wäre auch diese Kleidung Bestandteil eines Gesamtkunstwerkes, das durch ein Sinnbild der Vergänglichkeit ergänzt wurde und für das sein Garten herhalten musste.
Impressionen aus dem Garten Picker

Noch vor kurzer Zeit hatte Berthold in seinem Freundeskreis verkündet: »Irgendwann stolpere ich noch in meinem Garten über eine Leiche!« Seine Freunde haben gelacht und er auch. Sollten sich seine Vertrauten einen Scherz mit ihm erlaubt haben? Er wagte sich zwei Schritte näher heran und prüfte genau. Das war keine Puppe, das war ein Mensch, Berthold war sich da ganz sicher. Und er war sich sicher, dass dieses Geschöpf tot war.

Er fasste in seine Hosentasche, holte das Telefon heraus und informierte die Polizei über seinen makaberen Fund. Zum ersten Mal an diesem Morgen war er froh darüber, dass seine Familie nicht anwesend war. Er konnte sich sicher sein, dass ihm seine Gattin die Frage aller Fragen gestellt hätte, die vermutlich jeder Gatte irgendwann im Laufe der Ehejahre gestellt bekommt:
»WER IST DIESE FRAU?«

...

Tuna von Blumenstein


Die Autorin:
Unter dem Pseudonym
Tuna von Blumenstein hat die Autorin vier Kriminalromane veröffentlicht: 
Die Bilder für das Cover Blauregenmord 2013 sind im 
Garten Picker entstanden. 

Die Autorin lebt im Westmünsterland

Ein kleiner Tipp: eBook.de ...bisher: Libri.de ... liefert sofort!

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Mittwoch, 24. Juli 2013

Gustl Mollath: Einladung von MdL Dr. Gabriele Pauli zum Empfang der Bayerischen Staatsregierung

An Herrn
Dr. Klaus Leipziger
oder Herrn Dr. Michael Zappe (Stellvertreter)
BKH Bayreuth


Antragsformular

Antragsteller: Gustl Ferdinand Mollath, Station FP 4

Antrag: auf Stadtausführung in Begleitung Ihres Personals oder von Polizeibeamten am Donnerstag, den 25.7.2013 zum Empfang der bayerischen Staatsregierung im Neuen Schloß in Bayreuth ab 21.00.

Begründung:

- Heute erhielt ich dazu eine Einladung von Frau Dr. Gabriele Pauli, Abgeordnete im bay. Landtag, sie dort zu begleiten.

- Dort soll es auch die Möglichkeit geben, einflussreichen Personen des öffentlichen Lebens vorgestellt zu werden, um einen sozialen und wirtschaftlichen Neuanfang vorbereiten zu können.

- Bei dieser Gelegenheit kann Ihr Personal und die anwesende qualifizierte Öffentlichkeit feststellen, wie ich mich verhalte und bin.

- Sicherheit ist in jeder Hinsicht gewährleistet, da Polizei in Uniform und in Zivil den Abend absichert.

21.7.2013, gez. G. Mollath

(Veröffentlicht von Ursula Prem, auf Bitte von Gustl Mollath)

Antrag von Gustl Mollath, 21. Juli 2013
(Bild durch Anklicken vergrößerbar)

Update, 01.08.2013:


Ausführlicher Antrag und Ablehnung (Dokumente)


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Dienstag, 23. Juli 2013

Gustl Mollath – Buchvorstellung mit Wilhelm Schlötterer

Buchtipp:
Wahn und Willkür
von
Wilhelm Schlötterer
Schon am 6. Juni 2013 hatte Gustl Mollath nach einer entsprechenden Anfrage des Heyne-Verlags den Antrag gestellt, an der heute stattfindenden Buchvorstellung Dr. Wilhelm Schlötterers in Bayreuth im Rahmen einer »begleiteten Ausführung« teilnehmen zu können. Am 21. Juni 2013 hatte er daraufhin eine schriftliche Ablehnung erhalten, gezeichnet von Chefarzt Leipziger. In dem sehr ausführlichen Schreiben hieß es, man befürchte unter den derzeitigen Voraussetzungen Reaktionen und Anfeindungen Dritter gegen das Begleitpersonal des BKH. Im Folgenden führte das Schreiben eine Vielzahl von Bedingungen aus, unter denen die »Ausführung« gegebenenfalls doch noch stattfinden könne. So erwog man beispielsweise, eine außenstehende Person könne Mollath auf eigene Verantwortung abholen und zu der Veranstaltung begleiten. Die hierfür aufgezählten Voraussetzungen klangen allesamt wenig praktikabel, sodass der Antrag als gescheitert betrachtet werden konnte.

Dass es in letzter Minute doch noch geklappt hat und Gustl Mollath heute um 14:00 Uhr die Gelegenheit hatte, im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Wilhelm Schlötterer nicht nur das Buch »Wahn und Willkür« zu präsentieren, sondern den anwesenden Medienvertretern auch von sich selbst zu erzählen, wäre eigentlich eine gute Nachricht gewesen. Wie Mollath mir soeben telefonisch berichtete, habe Oberarzt Zappe die Aufgabe übernommen, Mollath zum Veranstaltungsort zu fahren. Um 13:40 Uhr, so Zappe, würde er Mollath an der Sicherheitszentrale erwarten, wohin ein Mitarbeiter den Gefangenen um 13:35 Uhr begleitete.


Zeugenloses Kontrollvakuum


Leider erwies sich, dass Zappe die Pläne wohl geändert hatte und an einem anderen Ausgang wartete, angeblich wegen zu vieler Fotografen auf der Vorderseite. Mollath, beladen mit zwei Taschen Materialien, die er zur Veranstaltung mitnehmen wollte, begab sich also durch das ganze Gebäude zum anderen Ausgang, wo Zappe ihn tatsächlich abholte. Offenbar hatte dieser sich entschlossen, die mittägliche Gluthitze zu einem gemeinsamen Marsch zu nutzen und den Weg alleine mit Gustl Mollath zu Fuß zurückzulegen. Laut Google Maps beträgt die Strecke fast eineinhalb Kilometer, zieht sich also in die Länge, wenn man unter Zeitdruck steht und bei etwa 34 °C zwei schwere Taschen zu schleppen hat. Ob Dr. Zappe, angetan mit einer Sonnenbrille und unbelastet von Gepäck, den Ausflug mehr genießen konnte als Mollath, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Da die offizielle schriftliche Genehmigung laut Mollath nicht auf »Ausführung«, sondern überraschenderweise auf »Urlaub« lautete, begleiteten keinerlei Sicherheitskräfte die beiden Männer auf ihrem Weg: Eine völlig unerwartete Situation des zeugenlosen »Kontrollvakuums«, vor der es Mollath aufgrund früherer Erfahrungen instinktiv graut und weshalb er im Nachhinein sagt, dass er »lieber auf dieser Station verschimmeln würde, als nochmals ein derartiges Risiko einzugehen.«

Am Veranstaltungsort angekommen, warteten schon die Medienvertreter, weshalb Dr. Zappe schnell verschwand und den völlig verschwitzten, angeblich so gefährlichen Mollath »unbeaufsichtigt« ließ: Eine Situation, die Mollath amüsiert zu haben scheint, und die auch in einem Bericht von Sat1 festgehalten wurde.


Otto Lapp: Kein Interesse am Probewohnen im BKH


Ebenfalls eine gewisse Genugtuung dürfte Gustl Mollath empfunden haben, als er die Gelegenheit hatte, dem sogenannten »Chefreporter« des Nordbayerischen Kuriers, Otto Lapp, ein »Probewohnen« im BKH anzudienen, damit dieser sich ein Bild über die tatsächlichen Verhältnisse machen könne. Was Lapp geantwortet habe? »Nun ja, Herr Lapp scheint meinem Eindruck nach keinerlei Interesse am Probewohnen zu haben«, so Mollath hintergründig.

»Die Rückkehr nach solch einem „Urlaub“ ist ebenfalls eine extrem stressbehaftete Situation«, schildert er. Da der Umfang der anschließenden Kontrollen vollkommen willkürlich gehandhabt werde, wisse man nie, was einen erwarte: »Da kann es Ihnen passieren, dass Sie sich nackt ausziehen müssen, der reinste Horror, weshalb ich derartige „Urlaube“ in der Regel ablehne.« Heute beschränkte sich die »Überprüfung« glücklicherweise auf das Durchschreiten eines Metalldetektors, der lediglich Mollaths Gürtelschnalle monierte.

Ob er sich vorstellen könne, ein Gnadengesuch zu stellen, um endlich, egal wie, aus dieser Situation herauszukommen, frage ich ihn abschließend. Hierauf antwortet er:

»Ich möchte kein Gnadengesuch stellen, ich wünsche mir ein rechtsstaatliches Verfahren. Sollte das nicht möglich sein, so wäre die einzige Gnade, die ich erbitten würde, die Unterbringung in einem ordentlichen Gefängnis, statt in einer derartigen psychiatrischen Anstalt.«

Bericht: Ursula Prem


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Montag, 22. Juli 2013

Fido Buchwichtel, das Inferno und die Heiligen Frauen

Hallo liebe Leute!

Meine Güte, was für ein Wetterchen! 
Meinen Strohhut habe ich gleich aufgelassen, nachdem mich mein Flieger von Flamingoairlines wieder sicher aus Spananien zurückgebracht hat. Ich flüstere Euch jetzt was, das darf aber meine Wichtelin nicht erfahren, sonst gibt’s Kasalla: die Spananischen Wichtelinnen sind eine Wucht, besonders am Strand. Vamos, muchacho!

Aber ich bin ja nicht hier, um Euch von Spananischen Wichtelinnen vorzuschwärmen.

Heute bringe ich Euch einen ganz besonderen Bestseller der Woche aus dem Wichtelland:
Das Inferno und die Heiligen Frauen
von meinem Lieblingsmenschenautor Walter-Jörg Langbein.


Was hat es mit dieser Publikation auf sich? Gleich im Vorwort stellt Walter-Jörg Langbein zwei Fragen: »Wie enträtselt man Dante Alighieris ›Göttliche Komödie‹?« und »Wie kann man die Geheimnisse dieses epochalen Meisterwerks verstehen?«

Es gibt Sinn, dieses Werk genauso zu studieren wie die Bibel. Aber nicht die Bibel, die in vielen Menschenhaushalten in den Buchregalen verstaubt. Die alten Texte, der hebräische Urtext, ist Ziel von Walter-Jörg Langbeins faszinierenden Reise in die Vergangenheit, in die er mich beim Lesen seines Werkes mitgenommen hat.

So lese ich, dass die Schöpfung zwei Mal stattfand. Lese von Menschenopfern im Alten Testament. Von Gottessöhnen und von Engeln, um dann vom Sakrileg zum Inferno zu gelangen. Ein spannendes Buch, von der ersten bis zur letzten Seite. Dan Brown hat übrigens auch, wie Dante und die Urtexte, verschlüsselte Botschaften übermittelt. Werden wir dem »Inferno« entgehen? Wenn Ihr, liebe Menschen, darauf eine Antwort haben möchtet, dann müsst Ihr das Buch lesen!

Mit den Worten meines Urururvorfahr, dem berühmten Buchwichtel Johann Wolfgang von Kurzarm, möchte ich mich für heute von Euch verabschieden und rufe Euch zu: 
Kaufen! Lesen! Weiterempfehlen!

Bis nächsten Montag!

Winke winke Euer

Fido Buchwichtel



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Sonntag, 21. Juli 2013

183 »Wege zur Osterinsel«

Teil 183 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Ein Beispiel der Osterinselschrift - Foto: Archiv W-J.Langbein

In Puri wurde ich auf die Forschungsarbeit Wilhelm von Hevesys aufmerksam gemacht. Angeblich gab es Hinweise fantastischer Art: Demnach stammte die Osterinselschrift aus dem »Alten Indien«. Ich recherchierte vor Ort, aber auch zuhause in Archiven und Bibliotheken.

1932 hielt der Sprachwissenschaftler Wilhelm von Hevesy einen viel beachteten Vortrag an der »Académie Française« über die Parallelen zwischen Osterinselschrift und indischer Schrift. In meinem Buch »Bevor die Sintflut kam« fasste ich zusammen (1): »Kernsatz: 100 Schriftzeichen beider Systeme ›stimmen überein‹. Der Wissenschaftler vertiefte sich in die Materie, verglich weitere Schriftzeichen. Ergebnis: Beide Systeme haben je 400 Schriftzeichen. 175 davon wurden sowohl auf der Osterinsel als auch in Indien benutzt. Da kann schwerlich der Zufall verantwortlich gemacht werden.«

Damit nicht genug (2): »Noch erstaunlichere Parallelen wurden entdeckt. Vor etwa 6000 Jahren entstand im Zweistromland das ›Gilgamesch-Epos‹. Die Sprache, in der es verfasst wurde, weist Besonderheiten auf, die sie stark von allen übrigen Sprachen unterscheidet. So fehlen die sogenannten Hilfswörter, genau wie bei den Texten auf den Schrifttafeln der Osterinsel. So wurden nicht einzelne Silben durch Zeichen, sondern Wörter mit Hilfe einer einzigen Hieroglyphe dargestellt, genau wie bei den Schrifttafeln der Osterinsel.«

Wenn der Koloss nur sprechen
könnte ...
Foto: W-J.Langbein
Sollte es einen Kulturexport von Indien zur Osterinsel gegeben haben? Vor Jahrtausenden? Eine solche Verbindung passt nicht in die Dogmenwelt der Schulwissenschaft und darf es deshalb nicht geben. Dogmen sollten aber nur Platz in der Welt der Religionen haben. In der Welt der Wissenschaft darf es keine unumstößlichen Dogmen geben. Vielmehr gilt jede Aussage nur so lange, so lange sie nicht widerlegt werden kann.

Wenn ich etwas gelernt habe in rund vier Jahrzehnten des Erforschens der Geheimnisse unseres Planeten, dann dies: In der Schulwissenschaft gilt auch für die Entwicklung irdischer Kultur und Zivilisation der Darwinismus. Das bedeutet: Wir Heutigen haben den Zenit erreicht. Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, um so primitiver war die Menschheit. Deshalb muss eine Kultur aus Vor-Inkazeiten primitiver sein als die der Inkas. Deshalb dürfen die gigantischen unterirdischen Städte in der Türkei nicht älter als christliche Bauten sein. Immer wieder müssen falsche Datierungen korrigiert werden: Es gibt eben sehr wohl Bauten aus Vor-Inkazeiten, deren megalithische Bauweise atemberaubend ist. Und die unterirdischen Welten in der Türkei entstanden eben doch Jahrtausende vor Christi Geburt.

Typisches Merkmal alter, also laut Dogma primitiver Kulturen, ist ihre angebliche Unkenntnis von Schrift. Natürlich dürfen die Erbauer von Stonehenge in England als »primitive Steinzeitmenschen« keine Schrift gekannt haben. Inzwischen wissen wir, dass Stonehenge so etwas wie ein Sonnenobservatorium war, ein riesiger Steincomputer zu Berechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen. Jahrtausende lang wurde an Stonehenge gebaut. Es muss einen Plan gegeben haben. Es muss eine Schrift gegeben haben, um die erforderlichen komplizierten Berechnungen durchzuführen – bevor mit dem Kolossalbau begonnen werden konnte.

Schweigsamer Riese - Foto: W-J.Langbein
Kolossalstatuen gibt es auch auf der Osterinsel ... und eine Schrift kannten die Erbauer der Riesenstatuen auch. Das gefiel so manchem Wissenschaftler nicht, die einem »primitiven« Südseevolk keine Schrift zutrauten. Rasch kam die These auf, Rongorongo sei gar keine »Erfindung« der Osterinsulaner. Diese vermeintlich »Primitiven« hätten in ihrer gesamten Geschichte die Kunst des Schreibens und Lesens nicht beherrscht. Aber zu ihrem Glück tauchten ja dann Europäer auf der einsamen Insel auf. Prof. Jared Diamond, Jahrgang 1937, Experte in Sachen Evolutionsbiologie, fasst zusammen (3):

»Die meisten Experten für die Osterinsel ... sind mittlerweile zu dem Schluss gelangt, dass die Inselbewohner die Anregung zur Erfindung des Rongorongo während der Landung der Spanier im Jahr 1770 erhielten, als sie erstmals mit einer Schrift in Berührung kamen.«

Mit anderen Worten: Die »tumben« Osterinsulaner waren des Schreibens und Lesens unkundig. Schlimmer noch: Im Lauf ihrer Geschichte sind sie nie auch nur auf die Idee gekommen, eine Schrift zu entwickeln. Sie konnten zwar meisterlich riesige Statuen aus dem Vulkangestein meißeln, die Kolosse über viele Kilometer transportieren und dann aufrichten. Sie hatten auch keine Schwierigkeiten, wenn es darum ging, den Kolossen steinerne »Hüte« auf die Häupter zu setzen, aber eine Schrift kannten sie nicht.

Dann aber erschienen Europäer, die Insulaner kamen in Kontakt mit Schrift. Und schon entwickelten sie eine eigene Schrift, die mit jener der Europäer nicht das Geringste zu tun hatte. Rund ein Jahrhundert später – 1864 – tauchten englische Forscher auf dem einsamsten Eiland der Welt auf. Und schon fand sich auf der gesamten Insel kein einziger Mensch mehr, der die seltsamen Hieroglyphen entziffern konnte!

Wartende Riesen - Foto: W-J.Langbein
Ich halte es für ausgeschlossen, dass innerhalb eines Jahrhunderts eine eigenständige Schrift entwickelt und wieder vollkommen vergessen wurde! Glaubwürdiger ist die Überlieferung, dass schon die ersten Besiedler der Osterinsel die Schrift mit auf das Eiland brachten. Die Schrift spielt eine ganz bedeutende Rolle für die Osterinsulaner. Es gab, wie mir Osterinselexperte Dr. Fritz Felbermayer versicherte, Schulen, deren Hauptaufgabe im Erhalt der alten Überlieferungen bestand.

Bei meinen Besuchen auf der Osterinsel bekam ich immer wieder, besonders von Älteren zu hören, dass die heiligen Berichte – etwa über religiöse Praktiken – seit ewigen Zeiten in Schrift und Wort überliefert wurden.

Dr. Pater Sebastian Englert (1888-1969) wird auch heute noch auf der Osterinsel verehrt. Der deutsche Altphilologe genoss das Vertrauen der einheimischen Bevölkerung. Ihm, den zu Lebzeiten viele fast wie einen Heiligen verehrten, vertrauten auch Wissende. Der Gelehrte wusste von einer »Schreibschule« zu berichten (4):

»Ein alter Mann, der in seiner Jugend am Unterricht teilnahm, erzählte einigen heute (in den 1930er Jahren) noch lebenden Personen davon: Die Disziplin war sehr streng. Die Schüler mussten zuerst die Texte lernen. Sie durften weder sprechen noch spielen, sondern mussten aufpassen, auf den Knien hockend, die Hände vor der Brust zusammengelegt … Nachdem die Schüler gelernt hatten, die Texte zu rezitieren, begannen sie die Zeichen zu kopieren, um sich an das Schreiben zu gewöhnen. Diese Kopierübungen wurden nicht auf Holz gemacht, sondern mit einem Stilus (Stift) aus einem Vogelknochen auf Bananenblättern. Erst wenn sie ein gewisses Maß an Vollkommenheit erreicht hatten, schreiben die Schüler auf hölzernen Tafeln, vorzugsweise aus Toromiro (ein Baum auf der Osterinsel). Zu diesem Einritzen benutzten sie sehr feine Obsidiansplitter oder scharfe Haifischzähne.«

Im Lauf der letzten dreißig Jahre besuchte ich wiederholt die Osterinsel. Zu meiner Freude gab es eine positive Entwicklung. Es ist eindeutig zu beobachten, dass von Jahr zu Jahr das Interesse der jüngeren Generation an der eigenen Geschichte wächst. Galt vor wenigen Jahrzehnten die Osterinselsprache, »Rapa Nui« genannt, als langweiliges Relikt aus längst vergessenen Zeiten, so wird sie heute verstärkt gelehrt und gelernt. Das Interesse am alten Brauchtum, an den uralten Tänzen, ist heute vor Ort größer denn je. Rapanui, vor einigen Jahrzehnten vom Aussterben bedroht, wurde wieder zum Pflichtfach an der Schule.

Gefallener Riese - Foto: W-J.Langbein
Alte Osterinsulaner zeigen sich glücklich. Sie hatten befürchtet, dass das alte Erbe vergessen wird. Die Sprache »Rapa Nui« ist ein polynesischer Dialekt der austronesischen Sprachenfamilie, die ein gewaltiges Ausbreitungsgebiet hat. Es reicht von Madagaskar im Indischen Ozean über Australien und Südost-Asien bis Hawai’i und die Osterinsel im Ost-Pazifik. Verbindet »Rapanui« die Osterinsel mit Indien?

Wilhelm von Hevesy jedenfalls war davon überzeugt, dass es eine Verbindung zwischen dem »Alten Indien« und der Osterinsel gab. Er wurde heftig attackiert und als Fälscher beschuldigt. Schlimmer noch: Die verunglimpfende Behauptung wurde bis heute nicht zurückgenommen. Nach wie vor heißt es in Diskussionen, von Hevesy habe die Schriftzeichen manipuliert, er habe die Schriftzeichen aus dem Indus-Raum und der Osterinsel einander angepasst, um seine Theorie zu unterstützen.

Alfred Metraux (1902-1962), einer der renommiertesten Ethnologen, machte sich 1938 über von Hevesys vermeintliche »Fälschungen« lustig. Der berühmte Wissenschaftler bezeichnete sie als völlig unhaltbar. Nur durch massive Manipulationen seien »Beweise« geschaffen worden. Seither gilt von Hevesy in der wissenschaftlichen Welt bestenfalls als verrückter Spinner. Fakt ist aber, dass von Hevesy eben nicht gefälscht hat. Fakt ist weiter, dass Alfred Metraux längst widerlegt wurde.

So bestätigten hochkarätige Fachleute wie Dr. G. R. Hunter und Richard von Heine-Geldern (5), dass von Hevesy sauber und seriös gearbeitet hat. Und dass es unbestreitbare Parallelen von erstaunlichem Ausmaß zwischen der alten Indus-Schrift und jener der Osterinsel gibt.

Ein Pferd und eine Statue aus Stein
Foto: W-J.Langbein
Da tickt eine Zeitbombe. Sobald sie – mit einer Verzögerung von mindestens siebzig Jahren – explodieren sollte, wird sich das Bild von der Vorgeschichte unseres Planeten grundlegend verändern. Eine Verbindung zwischen dem Indus-Tal und der Osterinsel vor fünf oder mehr Jahrtausenden setzt weltweite Seefahrt in grauer Vorzeit voraus! Derlei globale Verbindungen weisen auf hochstehende Zivilisationen hin, die nach heute noch gültiger Schulwissenschaft nicht existiert haben dürfen!

Es ist aber endlich an der Zeit, dass das Motto »Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!« endlich an Bedeutung verliert. Und Scheinargumente müssen als solche entlarvt werden, auch wenn sie aus noch so seriösem Munde stammen!

Fußnoten

1 Langbein, Walter-Jörg: »Das Sphinx-Syndrom«, München 1995, S. 33
2 ebenda
3 Diamond, Jarred: »Kollaps«, erweiterte Neuausgabe, Frankfurt am Main, Oktober 2011, S. 145
4 Heyerdahl, Thor: »Die Kunst der Osterinsel«, München, Gütersloh, Wien, 1975, Seite 233
5 Joseph, Frank: »The Lost Civilization of Lemuria«, Rochester 2006, S. 70-73
6 Heine-Geldern, Richard von: »Easter Island Script Controversy«, »Anthropos«,
Vol. 35, London 1938

Ringoronge auf sprechenden Hölzern - Foto: Archiv W-J.Langbein

»Blutspuren«, 
Teil 184 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 28.07.2013


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Freitag, 19. Juli 2013

Gustl Mollath – Waldorfschule: »Keine Verantwortung für die Angelegenheiten von Ehemaligen«

Freitagskolumne von Ursula Prem

Die vergangenen über sieben Jahre im Leben des Gustl Mollath bestanden nahezu ausschließlich aus Zurückweisungen. Eingaben, Anträge oder Beschwerden, welcher Art und an welche Behörde auch immer, wurden in der Regel unbeschieden gelassen oder aber in aalglatten Textbausteinen beantwortet, die zwar zum Anwachsen der Aktenberge beitrugen, am Faktischen aber nichts veränderten: Dass Gustl Mollath seitdem und noch immer aufgrund eines mehr als zweifelhaften Urteils in der forensischen Psychiatrie festgehalten wird.

An Behörden wie an einer Glaswand abzurutschen, dieses Gefühl dürfte den meisten Bürgern bekannt sein, wenn auch zum Glück meist nicht mit derart gravierenden Folgen. Nicht selten tröstet dann die Erfahrung der Solidarität nichtstaatlicher Gruppierungen oder Institutionen über Derartiges hinweg. Dass Mollath auch auf diesem Gebiet bittere Erfahrungen durchmachen musste, dürfte die Unerträglichkeit seiner Situation im Laufe der vergangenen Jahre noch weiter gesteigert haben. Sogar eine Institution, von der man es nie vermuten würde, ignorierte offenbar seine und die Hilferufe seiner Unterstützer: Die Rede ist von der Rudolf Steiner Schule Nürnberg, deren Schüler Gustl Mollath dereinst gewesen ist.

Schon im Jahre 2009 wurde die Schulleitung durch einen Unterstützer auf die unfassbare Situation aufmerksam gemacht, in die der ehemalige Waldorfschüler geraten war. Die Schule, in deren Leitbild es heißt:  

»Das Kind orientiert sich an dem, was der Erzieher selbst vorlebt. Wichtige Aspekte sind dabei Authentizität, Offenheit, Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Humor«,

teilte einem Mollath-Unterstützer in einem teilweise harsch zu nennenden Schreiben am 30. Oktober 2009 mit, dass die Lehrerkonferenz keine »Verantwortung für Angelegenheiten von Ehemaligen« trage. Immerhin, so heißt es in dem Brief, welcher mir vorliegt, sei Mollaths Sache »von der Schulleitungskonferenz mit Interesse und Anteilnahme« aufgenommen worden. Ein Eintrag im »Ehemaligenrundbrief« sei deshalb das richtige Vorgehen: Papier ist geduldig.        

In der Folge macht die Schulleitung klar, dass sie den Wunsch des Unterstützers, »eine breite Solidarisierung für Herrn Mollath anzustoßen« in keiner Weise kritisieren oder verhindern wolle, untersagt jedoch, »Schüler auf dem Schulgelände zu irgendetwas anzuregen, oder auf Schulveranstaltungen [...] unsere Schüler auf Ihr Anliegen an[zu]sprechen«.

Schreiben der Rudolf Steiner Schule, Ausschnitte, 30. Oktober 2009


Die Waldorfschule Nürnberg gehört zu den sogenannten »Unesco-Projekt-Schulen«. Auf der Website des Netzwerks heißt es zu deren Zielen:  

»In dem weltweiten Schulnetzwerk der UNESCO arbeiten ca. 200, davon 155 anerkannte und 45 mitarbeitende deutsche unesco-projekt-schulen mit. Sie leben internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen vor. Themen wie Menschenrechte, Umweltschutz und Toleranz werden im Unterricht behandelt und in Form von Projektarbeit vermittelt.«

Hehre Zielsetzungen, ohne Frage. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Stören tatsächliche Menschenrechtsverletzungen vor der eigenen Haustür etwa den gutmenschlich-paradiesischen Frieden, der für die Rettung der Welt mittels »Projektarbeit« einfach unabdingbar ist? Ist Gustl Mollath als ehemaliges Mitglied der Schulgemeinschaft einfach zu nah, zu ätzend konkret, als dass schöngeistig verschwurbelte, wolkigwatteweiche Wohlgefühle durch eine Solidaritätsadresse zu seinen Gunsten aufkommen könnten? Ist er zu sehr Mensch aus Fleisch und Blut, als dass sein Fall in Richtung einer pädagogisch wertvollen Beschäftigung mit Menschenrechtsthemen transzendierbar wäre?

»Das Kind orientiert sich an dem, was der Erzieher selbst vorlebt«, sagt das Schulleitbild der Rudolf Steiner Schule Nürnberg. Hoffen wir, dass dies nur bedingt zutrifft und eine Generation heranwächst, die den Schritt von der Idee zur Tat beherzter zu gehen wagt als die, die aktuell das Sagen hat.


Update, 22. Juli 2013:

Reiner Hofmann vom Mollath-Unterstützerkreis schickte mir folgende Mail (Auszug):


»Das Thema Waldorfschule war der Unterstützerkreis schon öfter mal angegangen. Auf meine Rundmail an knapp Hundert ehemalige Schüler der Waldorfschule Nürnberg kam eine einzige Antwort zurück: Ich möge den Adressaten doch bitte in Zukunft mit weiteren Mails verschonen. So viel zur Herzensbildung. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass meine Mitstreiter Marion und Robert und Andere sich als Ehemalige um so mehr für Gustl stark machen.«
Hofmann hatte sich am 8. Februar 2012 an den Verein der Ehemaligen der Rudolf-Steiner-Schule gewandt. Er schrieb:


»Sehr geehrter Herr H.,

vermutlich haben Sie meine Rundmail in Sachen Mollath schon erhalten.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie diese auch an die Ihnen vorliegenden nichtöffentlichen Adressen von Mitschülern der Rudolf-Steiner-Schule weiterleiten könnten.
Ich vermute, viele von den Ehemaligen sind am Schicksal eines ihrer Mitschüler interessiert.

Verbindlichsten Dank,
und freundliche Grüße,
Reiner Hofmann



Liebe ehemalige Nürnberger Rudolf-Steiner-Schüler,


vielleicht haben Sie schon vom Fall Gustl Mollath gehört. Am 13. Dezember vergangenen Jahres berichtete Report Mainz in einem kurzen Beitrag darüber:
http://www.gustl-for-help.de/video.html#videoreport Dieser TV-Beitrag ist der einfachste Einstieg, um den Fall Mollath zu verstehen. Hier noch eine Kürzest-Fassung in Textform:


Da zeigt einer Schwarzgeldverschiebungen größten Ausmaßes von Nürnberg in die Schweiz an – weil er das als Augenzeuge hautnah erlebt hat – nennt dabei Ross und Reiter und landet daraufhin in der forensischen Psychiatrie. Seine Anzeigen wurden 8 Jahre lang – bis die Sache von Report Mainz aufgedeckt wurde - überhaupt nicht verfolgt.

Fakt ist, dass Gustl Mollath aufgrund dürftigster Indizien und fragwürdiger Urteile seit sechs Jahren in geschlossenen psychiatrischen Anstalten weggesperrt ist, weil ihm ein Wahn, Opfer des Bankensystems zu sein, und Gemeingefährlichkeit unterstellt wird. Fakt ist auch, dass diese Gemeingefährlichkeit nur behauptet, nicht belegt ist: er führt sich seit sechs Jahren in den forensischen Stationen der Bezirkskrankenhäuser völlig gewaltfrei, trotz widrigster Umstände. Unsereiner wäre vermutlich schon längst ausgerastet. Bisher gibt es zwei psychiatrische Fachgutachten 

http://www.gustl-for-help.de/chronos.html#p2007-09-21  http://www.gustl-for-help.de/analysen.html#weinberger, die die Wahnthese verneinen, die aber bisher von juristischer Seite nicht gewürdigt wurden. 

Ich selbst bin auf den Fall Mollath erst im vergangenen Jahr im November aufmerksam geworden. Durch einen Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten von Michael Kasperowitsch. Das, was dort stand wollte ich nicht glauben, wenn das so richtig wäre, lebten wir ja in einer Bananenrepublik. Das kann ja nicht sein! Stutzig wurde ich, als der Artikel nicht in Netz auf der NN-Website zu finden war und auch kaum ein Leserbrief veröffentlicht wurde. http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a01

Ich begann damit im Netz nach dem Klarnamen des dort erwähnten Ferdl. G. zu suchen und stieß auf die Unterstützergruppe um Edith und Gerhard Dörner, deren Töchter auch Waldorf-Schüler in Nürnberg waren. Mit Herrn Dörner gemeinsam besuchte ich dann zwei Mal den Gustl Mollath und bin ich mir darauf hin sicher, dass er weder wahnhaft, noch gemeingefährlich dort in Bayreuth einsitzt. Seitdem arbeite ich in der Unterstützergruppe mit, vorwiegend in der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Artikel in den Nürnberger Nachrichten folgten, die auch nicht online bei der NN abzurufen sind, die wir deshalb leicht gekürzt der Nachwelt erhalten:
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a02
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a03
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a04
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a05
Um die ganze Komplexität der Vorgänge besser zu verstehen, lohnt sich ein weiterer Blick auf die Unterstützer-Website insbesondere auf die Chronologie:
http://www.gustl-for-help.de/chronos.html und die Fachanalysen:
http://www.gustl-for-help.de/analysen.html
Mittlerweile ist der Fall Mollath auch schon Gegenstand einer Anfrage im Bayerischen Landtag gewesen. Freie Wähler, Grüne und Teile der SPD haben sich für eine Untersuchung der Vorkommnisse stark gemacht. http://www.youtube.com/watch?v=hbOz5HQWQoM Bei dieser Anhörung ließ die verantwortliche Ministerin Dr. Beate Merk keine Gelegenheit aus, Gustl Mollath als gewalttätiges Monster darzustellen, vermutlich, um von den Versäumnissen der ihr unterstellten Nürnberger Justiz abzulenken. Jetzt im Frühjahr sollen weitere Beratungen in einem nichtöffentlichen Ausschuss folgen.

Falls Sie, liebe Ex-Waldorfschüler auch zu dem Schluss kommen, dass es hier nicht mit rechtsstaatlichen Mitteln zugeht (selbst wenn alle ihm unterstellten Taten – (Körperverletzung und Sachbeschädigung) von ihm begangen worden wären, was zu bezweifeln ist), dann setzen Sie sich bitte für Gustl Mollath ein: Der einfachste Weg ist eine Unterstützung der Online-Petition: http://www.gustl-for-help.de/aufruf.html
Weitere Möglichkeiten sind auf dieser Aufruf-Seite genannt.

Im Moment fehlt auch an allen Ecken und Enden Geld, um für Gustl Mollath effektiv juristisch und praktisch zu arbeiten.

Am meisten hilft uns jedoch eine große, kritische Öffentlichkeit, die eine Aufklärung der Vorgänge fordert. Wenn Sie dazu einen kleinen Beitrag leisten können indem Sie den Fall in Ihrem Bekanntenkreis und bei Ihren Mitschülern publik machen, wäre viel geschehen. Danke!

Freundliche Grüße,
Reiner Hofmann

AG Solidarität mit Gustl Mollath
http://www.gustl-for-help.de
PS. Gustl Mollath ging von 1967-1975 in die Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg und von 1975-1976 in die Hiberniaschule in Herne, wo er mit dem zweitbesten Fachabitur seines Jahrgangs abschloss.
So einer war Gustl Mollath vor seiner Zwangspsychiatrisierung im Jahr 2003:
http://www.gustl-for-help.de/video.html#kommentargottesdienst«



Hierauf erhielt Reiner Hofmann die Antwort, man werde einen Hinweis auf Gustl Mollath in den nächsten Ehemaligenrundbrief setzen, jedoch ohne eigene Parteinahme. Eine Weiterleitung von Hofmanns Rundmail an die Adressen der Ehemaligen erfolgte nicht. Das Schreiben schließt mit den Worten:

»Zu weiter gehenden (vereins-)öffentlichen Äußerungen sehen wir uns, auch aus Satzungsgründen, nicht in der Lage. Dennoch hoffen wir, Herrn Mollath wenigstens in einem gewissen Maß helfen zu können.   Mit freundlichen Grüßen, für den Verein der Ehemaligen,  Peter H.«

Reiner Hofmann antwortete folgendermaßen:

»Das Leben ist eine Schule ...!  
Wohl dem, der die Prüfung besteht ...
Rudolf Steiner (1861 - 1925) 

Sehr geehrter Herr H., 

vielen Dank für Ihre Antwort. Es freut uns, dass Sie so gründlich, verantwortungsvoll und satzungskonform arbeiten.

Wir hoffen, dass Gustl Mollath bis zur Veröffentlichung Ihres Sommer-Rundbriefs aus guten Gründen auf freiem Fuß ist. in diesem Falle werden Sie auch keinen Fehler mehr machen können und sicherlich kein Risiko eingehen. Und Gustl Mollath wird wissen, wem er seine Befreiung aus seiner mittlerweile sechsjährigen Notsituation jedenfalls nicht zu verdanken hat.

Das unabhängige Bild von dem Sie sprechen, hätte sich übrigens jeder der ehemaligen Steiner-Schüler jetzt schon machen können, dem Sie die genannte Mail weitergeleitet hätten. Sie hätten die Aussagen der Mail ja nicht zu den Ihren machen brauchen. Es wäre lediglich die Weiterleitung einer evtl. wichtigen Information gewesen.

Freundliche Grüße auch an Ihre unparteiischen Co-Vorstände,  
Reiner Hofmann
AG Solidarität mit Gustl Mollath 
http://www.gustl-for-help.de/«



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