Freitag, 19. Juli 2013

Gustl Mollath – Waldorfschule: »Keine Verantwortung für die Angelegenheiten von Ehemaligen«

Freitagskolumne von Ursula Prem

Die vergangenen über sieben Jahre im Leben des Gustl Mollath bestanden nahezu ausschließlich aus Zurückweisungen. Eingaben, Anträge oder Beschwerden, welcher Art und an welche Behörde auch immer, wurden in der Regel unbeschieden gelassen oder aber in aalglatten Textbausteinen beantwortet, die zwar zum Anwachsen der Aktenberge beitrugen, am Faktischen aber nichts veränderten: Dass Gustl Mollath seitdem und noch immer aufgrund eines mehr als zweifelhaften Urteils in der forensischen Psychiatrie festgehalten wird.

An Behörden wie an einer Glaswand abzurutschen, dieses Gefühl dürfte den meisten Bürgern bekannt sein, wenn auch zum Glück meist nicht mit derart gravierenden Folgen. Nicht selten tröstet dann die Erfahrung der Solidarität nichtstaatlicher Gruppierungen oder Institutionen über Derartiges hinweg. Dass Mollath auch auf diesem Gebiet bittere Erfahrungen durchmachen musste, dürfte die Unerträglichkeit seiner Situation im Laufe der vergangenen Jahre noch weiter gesteigert haben. Sogar eine Institution, von der man es nie vermuten würde, ignorierte offenbar seine und die Hilferufe seiner Unterstützer: Die Rede ist von der Rudolf Steiner Schule Nürnberg, deren Schüler Gustl Mollath dereinst gewesen ist.

Schon im Jahre 2009 wurde die Schulleitung durch einen Unterstützer auf die unfassbare Situation aufmerksam gemacht, in die der ehemalige Waldorfschüler geraten war. Die Schule, in deren Leitbild es heißt:  

»Das Kind orientiert sich an dem, was der Erzieher selbst vorlebt. Wichtige Aspekte sind dabei Authentizität, Offenheit, Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Humor«,

teilte einem Mollath-Unterstützer in einem teilweise harsch zu nennenden Schreiben am 30. Oktober 2009 mit, dass die Lehrerkonferenz keine »Verantwortung für Angelegenheiten von Ehemaligen« trage. Immerhin, so heißt es in dem Brief, welcher mir vorliegt, sei Mollaths Sache »von der Schulleitungskonferenz mit Interesse und Anteilnahme« aufgenommen worden. Ein Eintrag im »Ehemaligenrundbrief« sei deshalb das richtige Vorgehen: Papier ist geduldig.        

In der Folge macht die Schulleitung klar, dass sie den Wunsch des Unterstützers, »eine breite Solidarisierung für Herrn Mollath anzustoßen« in keiner Weise kritisieren oder verhindern wolle, untersagt jedoch, »Schüler auf dem Schulgelände zu irgendetwas anzuregen, oder auf Schulveranstaltungen [...] unsere Schüler auf Ihr Anliegen an[zu]sprechen«.

Schreiben der Rudolf Steiner Schule, Ausschnitte, 30. Oktober 2009


Die Waldorfschule Nürnberg gehört zu den sogenannten »Unesco-Projekt-Schulen«. Auf der Website des Netzwerks heißt es zu deren Zielen:  

»In dem weltweiten Schulnetzwerk der UNESCO arbeiten ca. 200, davon 155 anerkannte und 45 mitarbeitende deutsche unesco-projekt-schulen mit. Sie leben internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen vor. Themen wie Menschenrechte, Umweltschutz und Toleranz werden im Unterricht behandelt und in Form von Projektarbeit vermittelt.«

Hehre Zielsetzungen, ohne Frage. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Stören tatsächliche Menschenrechtsverletzungen vor der eigenen Haustür etwa den gutmenschlich-paradiesischen Frieden, der für die Rettung der Welt mittels »Projektarbeit« einfach unabdingbar ist? Ist Gustl Mollath als ehemaliges Mitglied der Schulgemeinschaft einfach zu nah, zu ätzend konkret, als dass schöngeistig verschwurbelte, wolkigwatteweiche Wohlgefühle durch eine Solidaritätsadresse zu seinen Gunsten aufkommen könnten? Ist er zu sehr Mensch aus Fleisch und Blut, als dass sein Fall in Richtung einer pädagogisch wertvollen Beschäftigung mit Menschenrechtsthemen transzendierbar wäre?

»Das Kind orientiert sich an dem, was der Erzieher selbst vorlebt«, sagt das Schulleitbild der Rudolf Steiner Schule Nürnberg. Hoffen wir, dass dies nur bedingt zutrifft und eine Generation heranwächst, die den Schritt von der Idee zur Tat beherzter zu gehen wagt als die, die aktuell das Sagen hat.


Update, 22. Juli 2013:

Reiner Hofmann vom Mollath-Unterstützerkreis schickte mir folgende Mail (Auszug):


»Das Thema Waldorfschule war der Unterstützerkreis schon öfter mal angegangen. Auf meine Rundmail an knapp Hundert ehemalige Schüler der Waldorfschule Nürnberg kam eine einzige Antwort zurück: Ich möge den Adressaten doch bitte in Zukunft mit weiteren Mails verschonen. So viel zur Herzensbildung. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass meine Mitstreiter Marion und Robert und Andere sich als Ehemalige um so mehr für Gustl stark machen.«
Hofmann hatte sich am 8. Februar 2012 an den Verein der Ehemaligen der Rudolf-Steiner-Schule gewandt. Er schrieb:


»Sehr geehrter Herr H.,

vermutlich haben Sie meine Rundmail in Sachen Mollath schon erhalten.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie diese auch an die Ihnen vorliegenden nichtöffentlichen Adressen von Mitschülern der Rudolf-Steiner-Schule weiterleiten könnten.
Ich vermute, viele von den Ehemaligen sind am Schicksal eines ihrer Mitschüler interessiert.

Verbindlichsten Dank,
und freundliche Grüße,
Reiner Hofmann



Liebe ehemalige Nürnberger Rudolf-Steiner-Schüler,


vielleicht haben Sie schon vom Fall Gustl Mollath gehört. Am 13. Dezember vergangenen Jahres berichtete Report Mainz in einem kurzen Beitrag darüber:
http://www.gustl-for-help.de/video.html#videoreport Dieser TV-Beitrag ist der einfachste Einstieg, um den Fall Mollath zu verstehen. Hier noch eine Kürzest-Fassung in Textform:


Da zeigt einer Schwarzgeldverschiebungen größten Ausmaßes von Nürnberg in die Schweiz an – weil er das als Augenzeuge hautnah erlebt hat – nennt dabei Ross und Reiter und landet daraufhin in der forensischen Psychiatrie. Seine Anzeigen wurden 8 Jahre lang – bis die Sache von Report Mainz aufgedeckt wurde - überhaupt nicht verfolgt.

Fakt ist, dass Gustl Mollath aufgrund dürftigster Indizien und fragwürdiger Urteile seit sechs Jahren in geschlossenen psychiatrischen Anstalten weggesperrt ist, weil ihm ein Wahn, Opfer des Bankensystems zu sein, und Gemeingefährlichkeit unterstellt wird. Fakt ist auch, dass diese Gemeingefährlichkeit nur behauptet, nicht belegt ist: er führt sich seit sechs Jahren in den forensischen Stationen der Bezirkskrankenhäuser völlig gewaltfrei, trotz widrigster Umstände. Unsereiner wäre vermutlich schon längst ausgerastet. Bisher gibt es zwei psychiatrische Fachgutachten 

http://www.gustl-for-help.de/chronos.html#p2007-09-21  http://www.gustl-for-help.de/analysen.html#weinberger, die die Wahnthese verneinen, die aber bisher von juristischer Seite nicht gewürdigt wurden. 

Ich selbst bin auf den Fall Mollath erst im vergangenen Jahr im November aufmerksam geworden. Durch einen Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten von Michael Kasperowitsch. Das, was dort stand wollte ich nicht glauben, wenn das so richtig wäre, lebten wir ja in einer Bananenrepublik. Das kann ja nicht sein! Stutzig wurde ich, als der Artikel nicht in Netz auf der NN-Website zu finden war und auch kaum ein Leserbrief veröffentlicht wurde. http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a01

Ich begann damit im Netz nach dem Klarnamen des dort erwähnten Ferdl. G. zu suchen und stieß auf die Unterstützergruppe um Edith und Gerhard Dörner, deren Töchter auch Waldorf-Schüler in Nürnberg waren. Mit Herrn Dörner gemeinsam besuchte ich dann zwei Mal den Gustl Mollath und bin ich mir darauf hin sicher, dass er weder wahnhaft, noch gemeingefährlich dort in Bayreuth einsitzt. Seitdem arbeite ich in der Unterstützergruppe mit, vorwiegend in der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Artikel in den Nürnberger Nachrichten folgten, die auch nicht online bei der NN abzurufen sind, die wir deshalb leicht gekürzt der Nachwelt erhalten:
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a02
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a03
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a04
http://www.gustl-for-help.de/medien.html#a05
Um die ganze Komplexität der Vorgänge besser zu verstehen, lohnt sich ein weiterer Blick auf die Unterstützer-Website insbesondere auf die Chronologie:
http://www.gustl-for-help.de/chronos.html und die Fachanalysen:
http://www.gustl-for-help.de/analysen.html
Mittlerweile ist der Fall Mollath auch schon Gegenstand einer Anfrage im Bayerischen Landtag gewesen. Freie Wähler, Grüne und Teile der SPD haben sich für eine Untersuchung der Vorkommnisse stark gemacht. http://www.youtube.com/watch?v=hbOz5HQWQoM Bei dieser Anhörung ließ die verantwortliche Ministerin Dr. Beate Merk keine Gelegenheit aus, Gustl Mollath als gewalttätiges Monster darzustellen, vermutlich, um von den Versäumnissen der ihr unterstellten Nürnberger Justiz abzulenken. Jetzt im Frühjahr sollen weitere Beratungen in einem nichtöffentlichen Ausschuss folgen.

Falls Sie, liebe Ex-Waldorfschüler auch zu dem Schluss kommen, dass es hier nicht mit rechtsstaatlichen Mitteln zugeht (selbst wenn alle ihm unterstellten Taten – (Körperverletzung und Sachbeschädigung) von ihm begangen worden wären, was zu bezweifeln ist), dann setzen Sie sich bitte für Gustl Mollath ein: Der einfachste Weg ist eine Unterstützung der Online-Petition: http://www.gustl-for-help.de/aufruf.html
Weitere Möglichkeiten sind auf dieser Aufruf-Seite genannt.

Im Moment fehlt auch an allen Ecken und Enden Geld, um für Gustl Mollath effektiv juristisch und praktisch zu arbeiten.

Am meisten hilft uns jedoch eine große, kritische Öffentlichkeit, die eine Aufklärung der Vorgänge fordert. Wenn Sie dazu einen kleinen Beitrag leisten können indem Sie den Fall in Ihrem Bekanntenkreis und bei Ihren Mitschülern publik machen, wäre viel geschehen. Danke!

Freundliche Grüße,
Reiner Hofmann

AG Solidarität mit Gustl Mollath
http://www.gustl-for-help.de
PS. Gustl Mollath ging von 1967-1975 in die Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg und von 1975-1976 in die Hiberniaschule in Herne, wo er mit dem zweitbesten Fachabitur seines Jahrgangs abschloss.
So einer war Gustl Mollath vor seiner Zwangspsychiatrisierung im Jahr 2003:
http://www.gustl-for-help.de/video.html#kommentargottesdienst«



Hierauf erhielt Reiner Hofmann die Antwort, man werde einen Hinweis auf Gustl Mollath in den nächsten Ehemaligenrundbrief setzen, jedoch ohne eigene Parteinahme. Eine Weiterleitung von Hofmanns Rundmail an die Adressen der Ehemaligen erfolgte nicht. Das Schreiben schließt mit den Worten:

»Zu weiter gehenden (vereins-)öffentlichen Äußerungen sehen wir uns, auch aus Satzungsgründen, nicht in der Lage. Dennoch hoffen wir, Herrn Mollath wenigstens in einem gewissen Maß helfen zu können.   Mit freundlichen Grüßen, für den Verein der Ehemaligen,  Peter H.«

Reiner Hofmann antwortete folgendermaßen:

»Das Leben ist eine Schule ...!  
Wohl dem, der die Prüfung besteht ...
Rudolf Steiner (1861 - 1925) 

Sehr geehrter Herr H., 

vielen Dank für Ihre Antwort. Es freut uns, dass Sie so gründlich, verantwortungsvoll und satzungskonform arbeiten.

Wir hoffen, dass Gustl Mollath bis zur Veröffentlichung Ihres Sommer-Rundbriefs aus guten Gründen auf freiem Fuß ist. in diesem Falle werden Sie auch keinen Fehler mehr machen können und sicherlich kein Risiko eingehen. Und Gustl Mollath wird wissen, wem er seine Befreiung aus seiner mittlerweile sechsjährigen Notsituation jedenfalls nicht zu verdanken hat.

Das unabhängige Bild von dem Sie sprechen, hätte sich übrigens jeder der ehemaligen Steiner-Schüler jetzt schon machen können, dem Sie die genannte Mail weitergeleitet hätten. Sie hätten die Aussagen der Mail ja nicht zu den Ihren machen brauchen. Es wäre lediglich die Weiterleitung einer evtl. wichtigen Information gewesen.

Freundliche Grüße auch an Ihre unparteiischen Co-Vorstände,  
Reiner Hofmann
AG Solidarität mit Gustl Mollath 
http://www.gustl-for-help.de/«



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Kommentare:

  1. "Thema" Gustl Mollath könnte doch Anlass für eine Projektarbeit an der Schule sein, real und lebensnah. Das aber mag der Schulleitung zu konkret sein, man verbleibt lieber im Wolkenkuksheim... Schade!

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    1. Wenn DIE nicht wollen, dann wollen sie halt nicht.
      ABER - Ihren sehr guten Gedanken mal positiv gewendet: Schüler dürfen doch Vorschläge machen, und Schülerzeitungen gibt es ja auch...
      Wenn nicht dort, dann halt anderswo, nämlich überall und bundesweit!
      A.B.

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  2. Wie man sieht, ist für die das Thema Menschenrechte nur als eine Art mentales Wellness-Programm vorgesehen. (Wilhelm Buschs "Fromme Helene" wohnt da gleich schräg gegenüber.)
    Übrigens hat Amnesty International ja auch schändlich gekniffen, obwohl die selbstverständlich auch Inlandsthemen behandeln, um deren beliebter Standardausrede hier mal gleich vorzugreifen (bspw. Polizeiübergriffe). - Und der Missbrauch des §63 StGB, die rechtlosen Zustände in der Forensischen Psychiatrie sollten kein Großthema sein???
    * * *
    Zur Verbreiterung der Öffentlichkeit im Bekanntenkreis: Einladen und sich den SWR-Bericht "Der Fall Mollath" (2013-06-03) gemeinsam anschauen und diskutieren. (Internet = Vernetzung der Vereinzelten?)

    Video-Download:
    http://pd-ondemand.swr.de/das-erste/report/2013/06-03/628486.m.mp4
    Manuskript:
    http://www.swr.de/report/presse/-/id=11526132/property=download/nid=1197424/1j80dct/der-fall-mallath.pdf

    Für "Generation Smartphone" den QR-Code zur Online-Petition verbreiten! - Aber fragt mich nicht, wie so'n Ding funktioniert. Leute meines Alters haben nur ein Telefon zum Telefonieren...
    Herzliche Grüße
    A.B.

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  3. Also Sie erwarten im Ernst von einer Schule, dass sie für jemanden, der vor 35 Jahren Schüler war und seitdem nichts mehr von sich hören ließ, auf Zuruf unbekannter Dritter auf die Barrikaden geht, wenn der aufgrund eines rechtskräftigen Urteils in der Psychiatrie sitzt??

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    1. Von einer öffentlichen Schule würde ich das nicht erwarten. Von einer moralischen Instanz wie der Waldorfschule jedoch definitiv.

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    2. Jede moralische Instanz oder welche die sich dafür halten, solten zuerst im eigenen Haus (Land) umschauen, bevor man Menschenrechtsverletzungen in anderen Häusern (Ländern) anprangert (siehe aktuelle Reaktionen auf einem Urteil in Rusland). Diese moralische Instanzen sind öfters nicht am einen Auge blind, sondern komplett extrem Sehbehindert.

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    3. Da wäre ich aber sehr schnell sauer, wenn mal wieder Kinder für 'elterliche' Anliegen missbraucht würden.

      Eltern, die nie eine Typisierung gemacht haben, finden es plötzlich toll, wenn ihre Kinder dies machen (müssen). Den moralischen Zwang, dann im Ernstfall auch sich anbieten zu müssen, noch gar nicht erwähnt.
      Eltern die sich weder privat für Projekt a noch b interessiert sind, finden es plötzlich toll, dass ihre Kinder für diese spenden.

      Und kaum ein Elternteil, welches selbst bereit wäre, ernsthaft was in der Sache Mollath zu tun (jeder hat nur Energie für seine eigenen 'ethischen' Projekte), aber die Kinder sollen nochmal genau was ???

      Wie sagte Valentin sinngemäß, Erziehung hilft nix, die Kinder machen den Eltern eh alles nach...

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    4. Öffentliche Schule - Waldorfschule

      Ach, da muss ich doch mal eine Lanze für "meine" Schule brechen, eine weitgehend ideologiefreie, wenn dann in gewisser Heterogenität humanistisch orientierte Oberschule, der ich durchaus Solidarität zutraue!

      Ich kenne mich bei Waldorfs nicht so aus, aber eine vielleicht zu sehr ins Mystische geschraubte Denke kann, stelle ich mir vor, den konkreten Menschen und die handfeste Tat womöglich schon vergessen machen.

      Aber wie gesagt, das Klischee steht schon parat, vielleicht ist es gar nicht so.

      (Was ist es dann? Die Sorge um die Reputation? Vor wem? Oder tatsächlich die Kohle?)

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    5. sie sind bestimmt Mitglied der CSU, können Sie sich vorstellen Sie sitzen da Unschuldig ein? LG Theowi

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  4. Aber Bitte, meine Lieben, - nun bleiben Sie realistisch!
    Die Waldorfschule ist eine Oberschicht Schule, in der die Eltern freiwillig Beiträge einzahlen. Auf welcher Seite steht die Nürnberger Oberschicht denn in diesem Fall. Wie viele Mitglieder der Elternpflegschaft sind Rotary-Mitglied? darf man die Zuwendungen des Hauses Diehl gefährden?

    So korrumpieren sich die angeblichen Nachfolger des guten Herrn Steiner nicht nur in Nürnberg.

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  5. Danke für den Kommentar und der Veröffentlichung des Briefes der Waldorfschule. 1972 trat ich in Nürnberg in die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft ein. Bekam damals von Frau Clara Kreutzer, eine Gründerin, Geldgeberin der Rudolf Steiner-Schule in Nürnberg, den Mitgliedsausweis überreicht. Besuchte auch viele Veranstaltungen, etwa die Mysteriendramen Rudolf Steiners im Festsaal der Waldorfschule. Als ich Monate nach meinem ersten Einsatz für Herrn Mollath, der verbal sehr intensiv ausfiel, davon erfuhr, er besuchte einst die Steiner-Schule, da zeigte sich -mir- eine größere Weltendramatik, die so vielleicht nur Künstler nach- und mitempfinden können, vielleicht auch Experten des Rechts. Für Ihre Schilderung zur Reaktion der Schule: Frau Clara Kreutzer vermittelte vor vielen Jahren den Kontakt zu einem direkten (esoterischen) Schüler von Rudolf Steiner. Eines Tages hat er von sich aus mitgeteilt, der Geist habe die Waldorfschulen verlassen (um 1975). Mich wunderte die Aussage, doch lernte ich später die (erst bittere) Wahrheit kennen, der Geist hat nicht nur die Waldorfschulen, er hat die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft verlassen. Was Sie beschreiben, ist die Angst vor spiritueller, echter Verantwortung. Es sind leere, hohle Wünsche, welche das Schreiben "atmet". - Hatte vor einigen Tagen der Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg den Text "Recht im "Gottesstaat" Bayern" zugesandt, welcher aus Anlaß des Schicksals von Herrn Mollath entstanden ist. Ob die "Nürnberger" sich schämen?!
    Als ich mich wegen meines Eintretens gegen das staatlich verordnete Schulkreuz um Hilfe an den Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft im Jahre 1994 wandte, wurde mir geraten, doch die Verfassungsbeschwerde (seit 1991) zurückzunehmen. Mir drohte damals die totale Entmündigung. Es sollte mir gerichtlich sogar untersagt werden, selbst Post zu empfangen und zu öffnen, ich sollte total isoliert werden (Herr Mollath "darf" zumindest Briefe schreiben und erhalten). Es kamen nur warme, ängstliche Worte aus "Dornach", aus dem "Goetheanum".
    Das was mit und um Herrn Mollath geschieht, etwa die Hilfe durch seine Anwälte, besonders Herrn Strate, gestaltet sich durchaus im Sinne von Goethe, ist dadurch nicht abhänging von alten, überlebten Hüllen. Der Geist lässt sich auch nicht durch Mauern einer Nervenheilanstalt aufhalten. Das durfte ich erleben, als ich 1989 für viele Monate in der Psychiatrie verschwinden sollte, aber nach 12 Tagen ungespritzt freikam. Damals "verschworen" sich alle Pfleger, um einen Befehl zur Zwangsabspritzung zu verweigern. Herr Mollath hat die vielen Provokationen in der Psychiatrie, etwa die "Freilassung" usw. unbeschadet überstanden. An mir haben sich die Psychiater sprichwörtlich die Zähne ausgebissen. Der Fall Mollath wird endlich dazu beitragen, daß in Zukunft die Psychiater sich nicht mehr für politische Zwecke einsetzen lassen, oder wie der bekannte Schweizer Anwalt Herr Schönenberger mir unlängst schrieb, Psychiatrie ist ein "Herrschaftsinstrument". Es wird ein Verdienst von Herrn Mollath und seinen Unterstützern sein, wenn der Missbrauch der Psychiatrie durch die Politik endlich ein Ende hat.

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    1. @Ernst Seler:
      Sie haben etwas sehr wichtiges angesprochen, das ich dick unterstreichen möchte (Weigerung der Pfleger bei der Zwangsmedikation).

      Wie kommen Menschen dazu, zu erkennen, dass gerade sie und gerade jetzt gefordert sind, ihrem Gewissen zu folgen, bei einer Unmenschlichkeit nicht mitzumachen, sich Autoritäten zu verweigern? (Milgram-Experiment, persönliche Zeugnisse von Widerständlern aus der NS-Zeit, die Weiße Rose.)

      Wenn die Stärkung der charakterlichen Integrität, Gerechtigkeitssinn, mitmenschlicher Anstand, Bürgermut und Herzensbildung nicht erstrangige Erziehungsaufgaben wären, was denn dann?!
      Ich setze auf solche Keime der Menschlichkeit meine ganze Hoffnung. Wir sollten achtsam dafür sein und sie pflegen, es hängt letztlich alles davon ab.
      A.B.

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    2. Lieber Herr Seler,

      haben Sie vielen Dank für Ihren tiefgründigen Kommentar, der mich sehr bewegt hat. Ihr mutiger, alles riskierender Einsatz für die geistige Freiheit in Bayern, der mir schon seit Längerem bekannt ist, verdient allerhöchsten Respekt. Sie haben damit einen wichtigen verfassungsrechtlichen Pfeiler eingeschlagen, dessen Bedeutung zumindest bei uns im »Gottesstaat« Bayern erst in Zukunft in vollem Umfang erkannt werden wird. Bayern, so scheint es, delegiert bis heute seine Spiritualität an zwei seelenlose Holzbalken, deren reines Vorhandensein den Einzelnen der eigenständigen Seelentätigkeit enthebt. Vielleicht ist dies auch der Grund für die Verbissenheit, mit der die offene Positionierung des Staates Bayern gegen die gebotene weltanschauliche Neutralität erfolgt.

      Dass auch Sie aufgrund Ihres Engagements mit der Psychiatrie »Bekanntschaft« machen mussten, ist ein unfassbarer Vorgang, der dennoch niemanden verwundert, der sich näher mit den Mechanismen befasst hat, die im Fall von Gustl Mollath bis heute wirksam sind. Gerade die Anthroposophische Gesellschaft und die Waldorfschule, deren ureigene Aufgabe ja eigentlich das Setzen kraftvoller geistiger Impulse ist, wäre die geeignete Institution, entschiedenen Widerstand gegen diesen Ungeist zu leisten: wenn nicht die, wer dann? Was Sie schreiben, dürfte deshalb richtig sein: Der Geist hat die Waldorfschulen verlassen. In der Tat sind wir schon längst von allen guten Geistern verlassen.

      Ob es uns gelingt, die allgemeinen Auflösungserscheinungen, die sich auf allen Ebenen zeigen, noch aufzuhalten, wird deshalb davon abhängen, in wieweit der einzelne Mensch die Fähigkeit zur Freiheit in sich selbst entwickelt: Es gibt längst keine Institutionen mehr, auf die er sich bei diesem Kampf stützen könnte. Ein Grund zur Verzweiflung sollte dies dennoch nicht sein, denn vielleicht ist dies einfach das Zeichen eines neuen Entwicklungsschrittes, wie bereits Richard Wagner ihn in seiner »Walküre« vollzieht, wenn er Obergott Wotan sagen lässt: »Denn selbst muss der Freie sich schaffen; Knechte erknet ich mir nur!«

      Herzliche Grüße

      Ursula Prem

      P.S.: Zur Information der Mitlesenden setze ich hier mal den Link zu dem Bericht über Ihre Geschichte: http://www.dreigliederung.de/religionsfreiheit/kruzifixbuchausschnitt02.html

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    3. Hallo Frau Prem, schön das Sie Herrn Seler so geantwortet haben, Sie sprechen mir aus der SEEEELE. Man sollte in Byern eine Neue Partei Gründen mit dem Namen " Die Blauen" Wo diese Tugenden ganz oben stehen, damit so was nie wieder passiert wie mit Herrn Mollath und anderen. LG Theowi

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  6. Manfred Riebe
    Max-Reger-Str. 99
    90571 Schwaig bei Nürnberg
    Tel. 0911 - 50 08 25

    Ich lade alle ein, an meinem Artikel mitzuwirken
    * Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg
    http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Rudolf-Steiner-Schule_N%C3%BCrnberg

    Schauen Sie auch bitte hinein in Facebook:
    * Großkundgebung „Recht und Freiheit für Gustl Mollath“
    https://www.facebook.com/events/309637595840466/

    Bitte senden Sie als Multiplikatoren diesen Facebook-Link an Ihre
    E-Mail-Bekanntschaften und machen Sie den Link bitte auch auf sonstigen
    Webseiten bekannt... Sie könnten dabei auch Spender werben und in
    Facebook zum Spenden aufrufen.

    Mit freundlichem Gruß

    Manfred Riebe
    http://marjorie-wiki.de/wiki/Manfred_Riebe
    http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Benutzer:Manfred_Riebe

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  7. Typisch für den deutschen Ohne-mich-Michel, der sich in
    seiner Gutmenschen-Schulbildung sonnt.

    Statt wie derzeit die Amerikaner, die mit dem Freispruch-Urteil für den Schützen, der den farbigen
    Jugendlichen erschossen hat, unzufrieden sind, Solidarität und demonstrative Protestflagge zu zeigen, ducken sich die deutschen Gutmenschen in Unverständnis des Mollath-Skandal-Urteils weg, zucken resigniert mit den Schultern und pflegen ihre Ruhe.

    Und großen Theoretiker-Sprüche von der Werthaltigkeit und Unantastbarkeit von Freiheit, Menschenwürde und Meinungsäußerungs-Freiheit.
    Im Sinne von hohlen Sprechblasen, die als bunte
    Seifenblasen als Luftnummern in den blauen Himmel
    der Rechtskraft gepustet werden von den Ohne-mich-MichelINNEN.

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  8. Bei all diesen Stellungnahmen ist zu fragen, wo das finanzielle INteresse der Personen liegt. Von wem wird die Schule finanziert - einschliesslich Spenden? Wer von diesen hat Schwarzgeld über die HVB verschoben? Wer von diesen sitzt in den Schulgremien? Geld und Fassade ist hier wieder wichiger als Menschenrechte! Eine übliche Organisation, die von feigen faschistoiden Gedanken im Verleich zu den individuellen Schicksalen von Mitgliedern geprägt ist. Die heeren Ziele eines Schulformgründers sind da etwa so viel Wert wie Sch.... .

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  9. Im Faksimile ist es ohne Vergrößerung nicht so gut zu erkennen, deshalb möchte ich das hier mal ausschreiben:

    [...]
    "Daher hat mich die Konferenz beauftragt, Ihnen mitzuteilen, dass Sie auf dem Gelände der Schule, und schon gar nicht auf Schulveranstaltungen wie z.B. der Präsentation der Jahresarbeiten, unsere Schüler auf Ihr Anliegen ansprechen Dürfen."
    [...]
    "Für Ihren weiteren Einsatz wünschen wir Ihnen, dass Sie den rechten Weg, Ihrem Freund Herrn Mollath zu helfen, immer finden, und dass sich seine Lebenssituation bald verbessern möge! MfG"

    Also mit anderen Worten: Ihnen fehlt die rechte Einsicht, bekehren Sie auf den "rechten Weg" zurück (wie wir Wohlanständigen), sonst sind Sie "Ih-bäbä!" - und, weil ekelhaft, bleiben Sie unseren Kinderchen gefälligst fern!
    Verlogene moralische Hybris ohnegleichen! Dazu muss man wirklich nichts mehr sagen, das richtet sich selbst.

    Die Tugend der Achtsamkeit hätte geboten, sich genau zu erkundigen, wie man helfen kann. Soviel ich sehe, ging es ja zunächst einmal gar nicht um eine spektakuläre Stellungnahme, sondern einfach nur um menschliches Interesse.

    Es ist doch klar, dass Lehrer und Mitschüler von damals ganz genau wissen müssen, wie der Mensch Gustl Mollath seinem innersten Wesen nach ist. Als Kind ist man doch offen und unverbogen. Übrigens war Gustl Mollath auch, so viel ich weiss, ein guter Schüler.

    Dieser Reaktion stelle ich mal zum Vergleich entgegen Herrn Edward Braun, der G.M.s Hilferuf auf seinem Anrufbeantworter hatte. Als er entsetzt realisierte, dass die Tel.-Nr. für den Rückruf "die Irrenanstalt" war, wusste er sofort, dass etwas ganz schrecklich falsches passiert sein musste.

    Seit ich nun all die Dokumente gelesen habe, geht es mir und vielen anderen auch so. Man kann sich nicht einfach abwenden und so tun, als ginge es einen nichts an, wenn man ein Mensch ist.

    Richtige Öffentlichkeit für Gustl Mollaths Schicksal gibt es anscheinend erst seit anderthalb Jahren (von den mehr als sieben!!!). Deshalb möchte ich ihn selbst und die Unterstützer der ersten Zeit ganz besonders herzlich grüßen und fest umarmen!
    A.B.

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  10. Bitte vormerken!
    = WICHTIGER TERMIN =

    * * *
    Großkundgebung in Nürnberg
    Samstag, 27. Juli 2013, 14-16.30 Uhr
    Straße der Menschenrechte / Kornmarkt
    * * *

    alle weiteren Infos, Redner etc. hier:
    http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Menschenrechts-Forum_Gustl_Mollath

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  11. "Wichtige Aspekte sind dabei Authentizität, Offenheit, Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Humor."

    Könnte es sein, dass Herr Mollath diese Leitlinien allzu ernst und wörtlich genommen hat? Für die aktuelle Schulleitung scheinen sie jedenfalls nicht zu gelten.
    Bleibt die Frage nach den Gründen. Ich kenne das Waldorfumfeld nicht, frage mich aber: Gibt es da Abhängigkeiten bei der Finanzierung der Schule? Gibt es Ehemalige, die heute in einflussreicher Position im Dunstkreis des Unrechtsgeschehens sind?

    Allen, die sich der Macht (wo und wie auch immer) anbiedern, halte ich folgendes Zitat aus „Rheingold“ vor Augen:
    „Was du bist, bist du nur durch Verträge
    Bedungen ist, wohlbedacht, deine Macht.
    Bist weiser du, als witzig wir sind,
    Bandest zum Frieden uns Freie du.
    All deinem Wissen fluch' ich,
    Fliehe weit deinen Frieden
    Weißt du nicht offen, ehrlich und frei
    Verträgen zu wahren die Treu'.
    Ein dummer Riese rät dir das:
    Du, Weiser, wiss es von ihm!“

    Auch Solidarität ist ein ungeschriebener, unausgesprochener gesellschaftlicher Vertrag.

    Elke Meissner
    Neubiberg

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+++ Aus aktuellem Anlass +++
Schon von zwei Seiten kam nun der Hinweis, dass es beim Absenden von Kommentaren aus dem Browser Firefox zu Problemen kommen kann: Der Kommentar wird dem Nutzer dann zwar als versandt gemeldet, landet aber im Nirgendwo. Wir empfehlen Ihnen deshalb nach Möglichkeit die Nutzung von Google Chrome oder des Microsoft Internet Explorers. Bei diesen Browsern sind solche Schwierigkeiten unserem Kenntnisstand nach bisher nicht aufgetreten.

Zur Formatierung Ihrer Kommentare stehen Ihnen einige HTML-Befehle zur Verfügung. Eine Vorlage zum Abkopieren >>gibt es hier.

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