Sonntag, 28. April 2019

484 »Unendlicher Raum und große Stille«

Teil 484 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Sie hatten einst alle Augen...

Es war kurz nach Mitternacht. Ich ging auf einem »Sträßchen« entlang der felsigen, zum Teil schroff abfallenden Küste der Osterinsel in nördliche Richtung. Schließlich erreichte ich eine flache Stelle. Die Brandung zog sich zurück, das Meer schien zu schweigen. Ich setzte mich auf einen flachen Stein und schaute aufs Meer hinaus. Da bewegte sich etwas. Es ging durch seichtes Wasser. Es war ein Pferd.

Foto 2: Cooks »Bark Endeavour«

Der englische Seefahrer James Cook (*1728; †1779) erforschte und kartographierte den Pazifik gründlicher als alle seine Vorgänger. Das wertvollste Gut, das Cook auf seinen Schiffen wie etwa der »Bark Endeavour« oder der »Bark Resolution« (1), vorrätig hielt, war Trinkwasser. Cook ließ, als er die Südsee systematisch befuhr, auf jeder Insel Frischwasser an Bord nehmen. Maßlos enttäuscht war James Cook von der Osterinsel. Er erreichte das Eiland am 11. März 1773. Cook hielt in seinen Aufzeichnungen fest, dass das Trinkwasser auf der Osterinsel von miserabler Qualität sei. Es war seiner Meinung »schlecht, kaum wert, an Bord gebracht zu werden«. Am 17, März 1773 hielt Cook fest: »Keine Nation wird je für die Ehre kämpfen, die Osterinsel erforscht zu haben, sintemalen es kaum ein anderes Eiland in jenem Meer gibt, welches weniger Erfrischungen bietet und Annehmlichkeiten für die Schifffahrt, wie dieses.«

Es war kurz nach Mitternacht. »Mein Pferd« stapfte plantschend durch seichtes Wasser, hob immer wieder den Kopf und beäugte mich – so kam es mir vor – argwöhnisch. Und immer wieder senkte es den Kopf und trank. Salzwasser? Ob ich mich da nicht vielleicht doch täuschte? Vorsichtig näherte ich mich am Ufer dem ängstlichen Tier. Es stand in seichtem Wasser und schien tatsächlich Salzwasser zu trinken.

Osterinsel.de, die wahrscheinlich seriöseste Informationsquelle in Sachen Osterinsel fasst zusammen (2): »Außer Süßwasserseen in den Kratern des Rano Kau, Rano Raraku und Rano Aroi gibt es keine Gewässer auf der Insel. Die Osterinsel ist eine Vulkan-Insel mit porösem Tuffgestein. Das Regenwasser versickert schnell in den Boden, sammelt sich auf härtere Schichten und fließt unterirdisch zur Küste. Gerade an der Südküste sind in der Nähe der Ahu-Anlagen künstlich angelegte Tiefbrunnen zu finden, aus denen Süßwasser geschöpft wurde. Die ersten europäischen Entdecker waren deshalb auch der Meinung, die Rapa Nui würden Salzwasser trinken.«

Foto 3: Cooks »Bark Resolution«
Als das Pferd vor mir zurückwich, entfernte ich mich langsam auf dem Sträßchen weiter in Richtung Norden. Drei oder vier Pferde kamen mir entgegen, machten einen weiten Bogen um mich und gesellten sich dem trinkenden Artgenossen zu. Es gab keinen Zweifel. Die Pferde tranken, aber kein Salzwasser, sondern Brackwasser, eine Mischung aus Salzwasser und aus dem Boden quellenden Regenwasser.

Am 11. Oktober 2018 berichtete wissenschaft.de (4) über »Osterinsel: Erstaunliche Trinkwasserquelle«. Ich darf zitieren: »Wie die Forscher um Carl Lipo von der Binghamton-Universität erklären, bekommt die Insel nur vergleichsweise wenig Regen ab und dieser versickert sehr schnell in dem porösen Boden. Es gibt auf der Insel deshalb keine Fließgewässer und nur zwei sehr schwer zugängliche Kraterseen. Es wurden zwar Spuren kleiner Regenwasserspeicher der Rapanui gefunden. Sie konnten aber wohl kaum die Bevölkerung in trockenen Zeiten versorgen, erklären die Forscher. Ihnen zufolge müssen sich die Erbauer der Moai noch auf andere Weise mit Trinkwasser versorgt haben. Grundlage ihrer Studie bildete eine mysteriöse Bemerkung in den Aufzeichnungen der europäischen Entdecker: Angeblich tranken die Ureinwohner Meerwasser. Das ist natürlich eigentlich nicht möglich: Der hohe Salzgehalt macht es nicht nur zu einem abstoßenden, sondern auch lebensgefährlichen Getränk.«

Carl Lopos Team machte eine Entdeckung, so berichtet wissenschaft.de weiter: »Es gibt demnach Bereiche an der Küste, an denen man Brackwasser abschöpfen kann, dass den Analysen des Salzgehalts zufolge trinkbar ist. ›Die porösen vulkanischen Böden absorbieren schnell Regen, weshalb es keine Fließgewässer gibt‹, sagt Lipo. ›Doch glücklicherweise fließt das Wasser im Untergrund und verlässt den Boden dann an Stellen, an denen poröses Gestein auf den Ozean trifft. Bei niedrigen Gezeiten führt dies dazu, dass das Süßwasser direkt ins Meer fließt und genutzt werden kann‹, resümiert der Wissenschaftler.«

Er und seine Kollegen sind sogar der Meinung, dass die ungewöhnliche Trinkwasserbeschaffung etwas mit den monumentalen Statuen zu tun haben könnte. Es gilt als unklar, warum sie nur an bestimmten Orten auf der Insel errichtet wurden – mit einer hohen Konzentration in der Nähe der Küsten. ›Jetzt, da wir wissen, wo das Trinkwasser herkam, zeichnet sich eine Erklärungsmöglichkeit für die Positionierung der Monumente ab: Sie wurden dort gebaut, wo das Süßwasser vorhanden war‹, sagt Lipo. Dieser Spur wollen die Forscher nun weiter nachgehen.«

Foro 4: 15 Kolosse wenden dem Meer den Rücken zu

Die Presse frohlockte. Eine weitere Nuss in Sachen Geheimnisse unseres Planeten war geknackt. Am 16.11.2019 jubelte die schweizerische Tageszeitung »Blick« (5): »Rätsel um die Osterinsel Statuen gelöst«. Vorsichtiger formulierte »Der Standard« am 12. Januar 2019 (6): »Archäologie/ Weiteres Mysterium um Statuen der Osterinsel womöglich gelöst«. »Vienna.at« ließ am 16. Januar 2019 keinerlei Zweifel mehr zu (7): »Rätsel um mysteriöse Steinstatuen auf der Osterinsel ist gelöst«. Weiter lesen wir  da: »Endlich weiß man, warum die bekannten Statuen aus Stein auf der Osterinsel stehen.« weather.com weiß, dass wir’s nun ganz genau wissen (8): »Uraltes Rätsel gelöst: Deswegen stehen die Statuen auf der Osterinsel. Die Steinstatuen auf der Osterinsel, auch Moai genannt, stellen Wissenschaftler schon lange vor Rätsel. Eine Studie deckt nun auf, was sich hinter den Standorten der Steinfiguren verbirgt.«

Was »deckt die Studie« wirklich auf? Zunächst weist die Studie darauf hin, dass bei Ebbe plötzlich »Quellen« zu erkennen sind, aus denen Regenwasser in den Pazifik fließt. Bei Flut sind diese »Quellen« nicht zu erkennen. Dann wird eine These aufgestellt, und die lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Statuen wurden um die Osterinsel herum aufgestellt, um zu markieren an welchen Stellen im Uferbereich trinkbares Wasser austritt. Bei Ebbe kann das Brackwasser abgeschöpft und als Trinkwasser genutzt werden.

Offen gesagt: Mir leuchtet diese Erklärung nicht wirklich ein. Es mag durchaus zutreffen, dass da und dort, wo Statuen im Uferbereich auf Plattformen stehen, tatsächlich auch solche »Quellen« austreten. Aber um zu markieren, wo diese für das Leben auf der Osterinsel unverzichtbaren Regenwasserquellen sprudeln, da mussten nicht bis zu zehn Meter hohe Steinkolosse quer über die Insel transportiert und auf mächtigen Plattformen aufgestellt werden. Auch wären dann keine tonnenschweren »Hüte«, die auf den Häuptern der Statuen platziert wurden, erforderlich gewesen. An der Bucht von Tongariki stehen dicht bei dicht gleich fünfzehn der weltberühmten Osterinselstatuen. Und diese Kolosse sollen auf eine Süßwasserquelle aufmerksam machen? Es hätten einfachere Hinweise voll und ganz genügt, etwa kleine Steinpyramiden.

Foto 5: Sie schauten ins Landesinnere
Was meiner Meinung nach gegen diese neue »Erklärung« spricht: Mit Ausnahme der sieben steinernen Kundschafter wenden alle an der Küste stehenden Statuen dem Meer den Rücken zu. Wenn sie aufzeigen sollten, wo Quellen sprudeln, würden man sie dann nicht mit dem Blick zur Quelle hin aufgebaut haben? Vor allem: Es gab Höhlen auf der Osterinsel. in denen trinkbares Wasser sprudelte. Meines Wissens gibt es in unmittelbarer Nähe dieser Höhlen keine Statuen. Im Landesinneren gab es auch Plattformen mit Statuen, in deren Nähe kein Wasser zutage trat.

Anfang der 1980er Jahre machte mich der Kulmbacher Rudolf Kutzer (9), von Beruf Architekt und Baustatiker, auf einen interessanten Gedanken aufmerksam. Der Dipl.-Ingenieur kam nach gründlichen Recherchen vor Ort zur Überzeugung, dass sich die Blicke aller rund um die Osterinsel aufgestellten Statuen an einem Punkt im Inneren des mysteriösen Eilands treffen. Zufall? (Ausgenommen sind natürlich die zahlreichen Statuen im Inneren des Eilands, etwa beim »Steinbruch« und jene Sieben, die die sieben Kundschafter repräsentieren! Um die geht es nicht.)

Rudolf Kutzer veröffentlichte im Sammelband »Aus den Tiefen des Alls, Handbuch zur Prä-Astronautik« (10) ein Kapitel über die Osterinsel (11), betitelt »Feststellungen und Gedanken zur Osterinsel«. Da heißt es erklärend zu einer Zeichnung (12): »Die einzelnen ›Strahlen‹, die sich über dem Inselmittelpunkt treffen und vielleicht einen ›heiligen Ort‹ auf dem Boden anzeigen, werden durch die Blickrichtung der rings um die Insel aufgestellten Moais ›erzeugt‹.« Sollten also die Statuen rund um die Osterinsel dem Pazifik den Rücken zuwenden, um alle einen Punkt im Inneren des nach wie vor rätselhaften Eilands anzupeilen? In »Ava Ranga Uka a Toroke Hau« gab es einst ein Wasserheiligtum, bestehend aus künstlichen Kanälen, Wasserbecken und einer Feuerstelle. Sollen uns die Blicke der steinernen Riesen zu diesem Heiligtum im Inneren der Osterinsel locken?  Dort hat von 2008 bis 2018 ein Team der »Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Instituts« umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt. Treffen sich die Blicke der Osterinselriesen dort? Oder gibt es irgendwo in der »Unterwelt« ein Heiligtum, das bis heute nicht entdeckt wurde? Eine präzise Rekonstruktion des Schnittpunkts, wo sich alle Blicke der Riesenstatuen treffen, ist leider nicht mehr möglich: Wir wissen ja nicht, wie genau die einzelnen Statuen auf ihren Podesten standen, bevor sie gestürzt wurden. Niemand weiß, ob sie exakt so wieder aufgerichtet wurden, wie sie einst positioniert waren.

Foto 6: Ja wo schau(t)en sie denn hin, die Statuen?

Katherine Routledge versuchte vor über einem Jahrhundert dem Geheimnis der Osterinsel näher zu kommen. Das mysteriöse Eiland ähnele sehr den »Scilly Inseln«. Die kaum bekannte Inselgruppe liegt vor der Südwestspitze Englands bietet fast subtropisches Klima. Sie schrieb über die »Scilly Inseln«, Cornwall, was auch auf die Osterinsel zutrifft (13):

»Überall weht der Wind des Himmels. Um uns herum und über uns dehnen sich grenzenloses Meer und Himmel aus, unendlicher Raum und eine große Stille. Wer dort lebt, der lauscht ohne zu wissen wem oder was.  Und der spürt unbewusst, dass er sich in einem ›Vorzimmer‹ befindet, zu etwas noch viel Weiterem, das sich jenseits seines Wissens befindet.

Die Osterinsel wie die »Scilly Islands« liegen einsam, ja verloren auf unserem Planeten in den unendlichen Weiten des Universums. Und wir? Wir verbringen eine Winzigkeit von Zeit in der unendlichen Geschichte des Universums.

Auf einer Zugfahrt von Hannover nach Bremen zeigte mir ein freundlicher Mitreisender ein schmales Bändchen, mit Sprüchen von Ole Nydahl und anderen buddhistischen Lehrern. Von Lama Ole Nydahl stammt ein bemerkenswertes Zitat, das mir immer in den Sinn kommt, wenn ich über die Geheimnisse der Osterinsel nachdenke. Es lautet (14): »Die grundlegende Natur unseres Geistes ist grenzenlos und unzerstörbar wie der Raum. So wie wir mit dem Geist arbeiten und zu dieser Erkenntnis kommen, dann erkennen seine natürlichen Qualitäten deutlich und wir werden furchtlos und bekommen mehr Überschuss, um anderen zu helfen.«


Foto 7: Auch er schaut Richtung Inland
Fußnoten
(1) Die »Resolution« war ein Kohleschiff und hieß ursprünglich »Bark Marquis of Granby«. Sie wurde zunächst in »Drake«, dann (aus Rücksicht auf die Spanier) in »Resolution« umgetauft.
(2) http://www.osterinsel.de/08-moai-inland.htm (Stand 19.02.2019)
(3) https://www.blick.ch/life/wissen/naturwissenschaften/geheime-wasserquellen-entdeckt-raetsel-um-die-osterinsel-statuen-geloest-id15113236.html (Stand 19.02.2019)
(4) https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/osterinsel-erstaunliche-trinkwasserquelle/ (Stand 19.02.2019)
(5) https://www.blick.ch/life/wissen/naturwissenschaften/geheime-wasserquellen-entdeckt-raetsel-um-die-osterinsel-statuen-geloest-id15113236.html (Stand 19.02.2019)
(6) https://www.derstandard.de/story/2000095977353/weiteres-mysterium-um-statuen-der-osterinsel-womoeglich-geloest (Stand 19.02.2019)
(7) https://www.vienna.at/raetsel-um-mysterioese-steinstatuen-auf-osterinseln-ist-geloest/6063035 (Stand 19.02.2019)
(8) https://weather.com/de-DE/wissen/mensch/video/uraltes-ratsel-gelost-deswegen-stehen-die-statuen-auf-der-osterinsel (Stand 19.02.2019)
(9) Rudolf Kutzer wurde 1924 geboren.
(10) Fiebag, Peter und Johannes: »Aus den Tiefen des Alls, Handbuch zur Prä-
     Astronautik«, Tübingen 1985
(11) ebenda, Seiten 221-241
Siehe auch https://www.fischinger-blog.de/2015/07/die-insel-die-zum-himmel-sieht-die-maoi-weisen-den-weg-eine-pyramide-ueber-der-osterinsel-und-eine-geheime-botschaft-im-inneren/ (Stand 19.2.2019)
(12) Fiebag, Peter und Johannes: »Aus den Tiefen des Alls, Handbuch zur Prä-
     Astronautik«, Tübingen 1985, Seite 239
(13) Routledge, Katherine: »The Mystery of  Easter Island«, 1919, Nachdruck Kempton 1998, Zitat Seite 133, Zeilen 12 bis 17 von unten. Übersetzung aus dem Englischen: Walter-Jörg Langbein.
(14) Ole Nydahl, auch als Lama Ole bekannt, wurde am 19. März 1941 nördlich von Kopenhagen geboren. Von 1960 bis 1969 studierte er Philosophie, Englisch und Deutsch in Kopenhagen und einige Semester auch in Tübingen und München. Das Philosophikum bestand er mit Bestnote. Bei dem Büchlein handelte es sich wahrscheinlich um einen Privatdruck. Weder Verlag noch Verlagsort oder Jahr des Erscheinens konnte ich entdecken.

Zu den Fotos
Foto 1: Sie hatten einst alle Augen... Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Cooks »Bark Endeavour«. Wiki commons/ gemeinfrei
Foto 3: Cooks »Bark Resolution«. Wiki commons/ gemeinfrei
Foto 4: 15 Kolosse wenden dem Meer den Rücken zu. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Sie schauten ins Landesinnere. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6 : Ja wo schau(t)en sie denn hin, die Statuen? Archiv Langbein/ Kutzer 
Foto 7: Auch er schaut Richtung Inland. Foto Walter-Jörg Langbein
Im Schatten des Riesen: Ingeborg Dielmann (rechts) und Elfriede Wellbrock (rechts)

485 »Das Universum des Professors«,
Teil 485 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 5. Mai 2019



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Sonntag, 21. April 2019

483 »Inseln im All«

Teil 483 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Foto 1: Sieben Botschafter starren Richtung Westen. (Fotocollage)

Sieben Botschafter starren gen Westen. Die steinernen Denkmäler einer apokalyptischen Vergangenheit sollen an die Urheimat der Osterinsulaner erinnern. Sie blicken aufs schier endlose Meer hinaus, wo irgendwo in der Ferne das Atlantis der Südsee versunken ist. Und das lag nach alten Sagen und Mythen eben weit im Westen der Osterinsel. Der Sage nah kamen die ersten Bewohner der Osterinsel aus dem Westen. Fakt oder Fiktion?

Tatsächlich gab es vor rund 1.200 Jahren eine Bevölkerungsexpansion aus dem polynesischen Raum, also aus dem Westen. So wurde die Pitcairn-Insel, 2.000 Kilometer westlich der Osterinsel, um 800 n.Chr. von Polynesien aus besiedelt. Über die ersten Bewohner des Inselchens ist so gut wie nichts bekannt. Aus jener Zeit stammen, zumindest nach schulwissenschaftlicher Lehre, Steinwerkzeuge aus schwarzem Basalt. Dann und wann finden Bauern auch heute noch beim Pflügen sauber gearbeitete Instrumente.

Foto 2: Osterinsel-Moai
Anno 1826 besuchte der britische Forschungsreisende Frederick William Beechey die  Pitcairn-Insel. Er rekonstruierte die Geschichte der Meuterei auf der Bounty und die folgende Flucht der Meuterer, die schließlich auf der Pitcairn-Insel endete. Am 18. Januar 1790 landeten dort Fletcher Christian, der Anführer der Meuterer, mit acht Kumpanen, sechs polynesischen Männern und zwölf polynesischen Frauen. Fletcher Christian erkundete das felsige Eiland und beschloss die Gründung einer Siedlung. Die Bounty wurde in Brand gesteckt, um vorbeifahrende Schiffe nicht auf die Meuterer aufmerksam, vielleicht auch um eine Rückkehr nach England unmöglich zu machen.

In der Heimat wartete der Galgen auf die Meuterer. Mord und Totschlag bestimmten ihr Leben. Die Männer ermordeten sich gegenseitig. Weihnachten 1800 schließlich lebte nur noch John Adams. Frederick William Beechey befragte anno 1826 diesen letzten Überlebenden der Meuterer. Adams war sichtlich bewegt, Seeleuten aus der Heimat zu begegnen. Bereitwillig beantwortete er alle Fragen. An manche Details konnte oder wollte er sich nicht mehr erinnern.

So wissen wir, dass Fletcher Christian wohl schon bei seiner ersten Begehung der Pitcairn-Insel auf die Spuren einer vergessenen Kultur stieß. Frederick William Beechey notierte detailreich, was er von John Adams erfuhr. Die Geschichte der Meuterei auf der Bounty trug ohne Zweifel ganz erheblich zum Erfolg von Beecheys Buch »Erzählung über die Reise in den Pazifik und die Beering-Straße« (1) bei, das 1832 in Philadelphia erschien.

Von Beechey erfahren wir, dass die Meuterer großen Wert auf Missionierung der »Heiden« legten. Einer der Offiziere versuchte verzweifelt, den Eingeborenen Psalm 100 beizubringen, musste aber feststellen, dass er bei seinen unfreiwilligen Schülern auf vollkommenes Desinteresse stieß. Offenbar hatten die »Heiden« keine Lust, den Text des kurzen Psalms zu verinnerlichen, geschweige denn die Melodie einzustudieren, nach der sie den frommen Bibeltext singen sollten. »Sie zeigten weder die geringste Befähigung, noch den bescheidensten Wunsch, den Psalm zu lernen.« (2)

Foto 3: Der Pitcairn-Fund
Lesen wir weiter, was Frederick William Beechey zu berichten hat (3): »Den folgenden Tag verbrachten wir damit, unsere Erkundung der Insel zu vervollständigen, wobei die Eingeboren darauf bedacht waren, uns jeden Winkel zu zeigen. Wir zogen mit den gleichen Führern los, folgten einer Straße, die uns zum ›Seil‹ brachte, zu einer steilen Klippe, die so hieß, weil man nur mit Hilfe eines Seils hinabsteigen konnte.

Die Klippe befindet sich am östlichen Ende der Insel und überblickt eine schmale, sandige Bucht, gesäumt von Felsen, die es für ein Boot gefährlich machen, dort einen Landungsversuch zu unternehmen. Am Fuße der ›Seil‹-Klippe fanden wir einige Steinäxte und einen Knochen. … Links von der ›Seil‹-Klippe gibt es eine Bergspitze von beachtlicher Höhe, die ›Bounty Bay‹ überblickt. Dort auf der Anhöhe fanden die Meuterer bei ihrer Ankunft vier Götzenbilder vor, sechs Fuß hoch, platziert auf einer Plattform, nach der Beschreibung von Adams den Moais nicht unähnlich, allerdings deutlich kleiner.

Foto 4: Pitcairn-Fund
Eines dieser Götzenbilder, das noch erhalten war, war das grobe Abbild einer menschlichen Gestalt von den Hüften aufwärts, aus einem einzigen roten Lavabrocken gemeißelt. Man teilte uns mit, dass unweit von diesem Götzen gelegentlich menschliche Knochen und Steinbeile ausgegraben wurden. Wir aber konnten nur zwei Knochen finden, die womöglich Rückschlüsse auf die Größe der Aborigines zuließen. Es waren ein os femoris (Oberschenkelknochen) und ein Stück eines Cranium (Schädel) von ungewöhnlicher Dicke und Größe.«

Die Meuterer von der Bounty stießen also auf die Überbleibsel einer älteren Kultur. Sollten die ersten Menschen auf Pitcairn besonders groß gewesen sein? Statuetten, die den Riesenstatuen der Osterinsel ähnelten, standen – wie die großen Moai der Osterinsel auch – auf steinernen Plattformen. Die Statuen von »Pitcairn-Island« hatte man aus Vulkangestein gemeißelt, so wie die größeren »Kollegen« der Osterinsel. Und  die Kolosse von der Osterinsel waren wie die kleineren »Brüder« der »Pitcairn-Insel« keine Ganzkörperskulpturen, sondern nur Büsten, von der Taille bis zum Kopf.

Sieben Botschafter starren gen Westen. Die steinernen Denkmäler einer apokalyptischen Vergangenheit sollen an die Urheimat der Osterinsulaner erinnern, die weit im Westen lag. Kamen die ersten Bewohne von »Rapa Nui« via »Pitcairn-Island« zur Osterinsel? Schufen sie auf »Pitcairn-Insel« kleinere Moais? Der Sage gab Hotu Matua, der der König der Osterinsel, den Befehl, die auf der im Chaos versinkenden Heimat vergessene heilige Statue zu retten. Der Versuch misslang. Die verehrte Statue fiel zu Boden, bevor sie ins Boot gewuchtet werden konnte und zerbrach. Der Kopflose Rumpf blieb zurück, nur das Haupt der steinernen Figur wurde gerettet. Ist es Zufall, dass auf Pitcairn eine moaiähnliche Figur ohne Kopf gefunden wurde?

Ausführliche Informationen erhielt ich von »Tangata Whenua«, einer neuseeländischen Internetseite, die sich intensiv mit den Vorfahren der Maori Neuseelands auseinandersetzt. In einem bemerkenswertenen Artikel, betitelt »Pitcairn Islands discoveries« (»Pitcairn Inseln Entdeckungen«) wird auch der angebliche Fund einer Osterinsel-Statue auf der »Henderson-Insel« als »Fake« enttarnt (4). Und doch hat die frei erfundene Geschichte einen realen Hintergrund. Ob der freilich den Erfindern der Story vom »World News Daily Report« bekannt war, das sei dahingestellt.

Foto 5: Links Osterinsel-Figur, rechts Pitcairn-Fund. Zeichnungen Grete C. Söcker

Auch »Tangata Whenua« berichtet über die Entdeckungen auf »Pitcairn-Island«, die die Meuterer von der Bounty machten (4): »Auf einer Bergspitze nahe am Rand jener Klippe, die der ›Bounty Bucht‹ zugewandt ist, da bot sich ihnen (den Meuterern) ein fesselnder Anblick. Felsbrocken waren sorgsam zusammen gefügt worden und bildeten eine rechteckige Plattform. Und auf jeder Ecke stand ein steinernes Bildnis, mit dem Rücken zum Meer, und betrachtete missbilligend die Eindringlinge auf ihrem heiligen Areal. Der Tempel und die Götter aber waren stumm, die Menschen, die sie geschaffen hatten, waren auf mysteriöse Weise verschwunden. Die Meuterer oder ihre Nachkommen bauten den Tempel oberhalb der ›Bounty Bucht‹ und einige andere, die in anderen Teilen der Insel errichtet worden waren. Die hilflosen steinernen Götter wurden hinüber zur nahe gelegenen Klippe gerollt und nahmen ihre Geheimnisse mit bis auf den Grund der ›Bounty Bucht‹. Als der ›Bounty Bucht‹-Tempel zerstört wurde, da wurde ein menschliches Skelett gefunden, das in der Struktur beigesetzt worden war, dessen Schädel auf einer großen Perl-Muschel ruhte.«

Rund ein Jahrhundert nach dem Erscheinen von William Beecheys Buch erreichte eine französisch-belgische Expedition die »Pitcairn-Insel«. Henry Lavachery (*1885; †1972) nahm an der Forschungsreise teil und publizierte umfangreiches Material. Die französisch-belgische Gruppe von Wissenschaftlern machte eine unerwartete Entdeckung: Beim Bau eines war eine der Statuen vom alten Tempel als Säule eingesetzt worden. Genauer gesagt: Man hatte offenbar den steinernen Rumpf einer dieser »Götzenbilder« am Fuß der Klippe geborgen, die dort aufgeschlagen und zerschellt waren.

Foto 6: Ende der Welt

Wie die Figur einst im unbeschädigten Zustand aussah, das kann natürlich nicht mehr rekonstruiert werden. Der Kopf fehlt, Beine waren wohl nie vorhanden. Auch die Vorderfront des Rumpfes ist beschädigt, wohl aber noch die Hände zu erkennen, die auf dem Bauch des Torso liegen, so wie wir das von den Moai der Osterinsel kennen. Die Osterinsel-Statuen haben in der Regel an den Seiten anliegende Arme, die Hände liegen auf dem flachen Bauch. Dabei berühren sich die Finger fast im Nabelbereich.

Augenzwinkernd erklärte mir »mein» Pensionswirt Paul vor Ort, die Moai würden immer auf ihren Nabel deuten, weil doch die Osterinsel der Nabel der Welt sei. Freilich ist umstritten, wie denn »Te pito o te henua« - einer der Namen der Osterinsel – korrekt zu übersetzen ist! Bedeutet der wohlklingende Name wirklich »Nabel der Welt«? Oder ist damit der der große Vulkan Rano Raraku gemeint, den man wirklich als einen riesigen »Nabel der Erde« sehen kann. Das »te pito« kann, muss aber nicht »Nabel« bedeuten. Eine andere mögliche Übersetzung lautet »Ende des Landes«.

Foto 7: Der »Nabel der Welt«?

Nach der mythischen Tradition der Südsee gab es einst ein großes Königreich in der Südsee. Uwoke, ein mächtiger Gott des Erdbebens berührte mit einem »Stab« das Land. Große Teile davon versanken. Übrig blieb, so wissen es alte Überlieferungen, die Osterinsel (6): »Es erhoben sich Wellen, und das Land ward klein. Der Stab Uwokes zerbrach am Berg Puku-puhipuhi. Von nun an wurde es Te-Pito-o-te-Henua, der ›Nabel der Erde‹ genannt.«

Demnach war die Osterinsel früher größer, versank zum Teil im Pazifik. Schroffe Steilhänge wurden so zum »Ende des Landes«. Oder zum »Ende der Welt«? Die Osterinsel liegt wie ein Außenposten der Erde in einem scheinbar endlosen Ozean, und das in einem viel größeren Meer aus Nichts und Sternen: im All. So wie die Osterinsel eine Insel im Pazifik ist, so ist unser Planet eine Insel im All. Und wie die Osterinsel nicht die einzige Insel im Meer ist, so ist auch die Erde nicht einzigartig im All. Inseln im All gibt es viele.

Im frühen 19. Jahrhundert unternahmen die Bewohner von Pitcairn zaghafte Versuche, zu anderen Eilanden zu segeln, gaben aber rasch auf. Der Menschheit steht die erste Reise ins All erst noch bevor. Niemand bleibt für alle Zeit auf seiner Insel!

Fußnoten
Foto 8: Der Pitcairn-Fund.
(1) Beechey, F.(rederick) W.(illiam): »Narrative of a voyage to the pacific and beering’s strait, to cooperate with the polar expeditions«, Philadelphia 1832
(Eine Übersetzung ins Deutsche ist mir nicht bekannt.)
(2) ebenda, Seite 90, Zeiten 1-5 von oben
(3) ebenda, Seite 90, Zeilen 17-29 von oben
(4) http://tangatawhenua16.wixsite.com/the-first-ones-blog/single-post/2016/09/16/Pitcairn-Islands-discoveries (Stand 13.2.2019)
(5) »La mission Franco-Belge dans l'Ile de Paques« (1934/ 1935), »Contribution à l'étude de l'archéologie de l'île de Pitcairn« (1936), »Sculpteurs modernes de L'lle de Pagues« (1937) und  »Les pétroglyphes de l'île de Pâques« (1939)
(6) Krendeljow, Fjodor Petrowitsch  und Kondratow, Aleksandr Michailowitsch: »Die Geheimnisse der Osterinsel«, Moskau
und Leipzig 1987, S. 109

Zu den Fotos
Foto 1: Sieben Botschafter starren Richtung Westen. (Foto/ Fotocollage Walter-Jörg Langbein)
Foto 2: Osterinsel-Moai. Unten im Bild: Der angebliche Henderson-Moai.
Foto oben: Walter-Jörg Langbein
Foto unten: http://tangatawhenua16.wixsite.com/the-first-ones-blog/single-post/2016/09/16/Pitcairn-Islands-discoveries 
Foto 3: Der Pitcairn-Fund. Foto:
http://tangatawhenua16.wixsite.com/the-first-ones-blog/single-post/2016/09/16/Pitcairn-Islands-discoveries
Foto 4: Pitcairn-Fund. Zeichnung Grete C. Söcker
Foto 5: Links Osterinsel-Figur, rechts Pitcairn-Fund. 
Zeichnungen Grete C. Söcker
Foto 6: Ende der Wel. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Der »Nabel der Welt«? Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 8: Der Pitcairn-Fund. Zeichnung Grete C. Söcker. Farblich verändert von Walter-Jörg Langbein.

484 »Unendlicher Raum und große Stille«,
Teil 484 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 28. April 2019




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Sonntag, 14. April 2019

482. »Erich von Däniken zum 84.«

Teil 482 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Erich von Däniken 

wird am heutigen 14. April 2019 

84. 

Herzlichen Glückwunsch 

und alles erdenklich Gute!


Foto 1: Dänikens »Erstling«
Günther Anders (*1902; †1992) monierte anno 1956 (1) »die tägliche Überfütterung mit Phantomen, die als ›Welt‡ auftreten«. Das führe, so der in Breslau geborene deutsche Dichter, Philosoph und Schriftsteller Anders, zu einer sinnlichen Verarmung, die »uns daran hindert, jemals Hunger nach Deutung, nach eigener Deutung, zu verspüren; und weil wir, je mehr wir mit arrangierter Welt vollgestopft werden, diesen Hunger umso gründlicher verlernen.«

1968 erschien Erich von Dänikens erster Weltbestseller, »Erinnerungen an die Zukunft«, dem noch viele weitere Erfolgstitel folgten. Warum, so fragen sich manche noch heute, wurden weltweit  zig Millionen von Erich von Dänikens Sachbüchern der Thrillerklasse gekauft? Es kam weltweit, so die »New York Times«, zur »Dänikenitis«. Warum?

Ein Grund für Erich von Dänikens Megaerfolge mag die irdische Raumfahrt gewesen sein. Anno 1968 bereitete man die erste bemannte Mondlandung vor. Der Mensch bereitete sich auf seinen ersten Schritt ins All vor. Sollte es da nicht hochentwickelten außerirdischen Kulturen bereits vor Jahrtausenden möglich gewesen sein, ins All vorzustoßen und schließlich die Erde zu erreichen?

Was meiner Meinung nach aber viel wichtiger für Erich von Dänikens Erfolg war und ist: Er regt dazu an, sich eben nicht mehr mit der »arrangierten Welt« vollstopfen zu lassen. Er weckte in Millionen von Menschen den »Hunger nach Deutung«, er weckte wieder den Hunger, den wir nach Günther Anders verlernt hatten. Er forderte seine Leserinnen und Leser dazu auf, althergebrachtes Wissen zu hinterfragen. Erich von Däniken bot 1968 erstmals in Buchform seine Thesen von den »Astronautengöttern« an, die für eine Vielzahl von Fragen eine Antwort anbot.

Foto 2: Dänikens Zweiter.
Prof. Eugen Sänger stellte schon 1958 in seinem Werk »Raumfahrt« (2)  Überlegungen über Wesen von anderen Sternen an, die unsere Erde in der Vergangenheit besucht haben könnten. Er schreibt (3): »Der Wunsch, nach den Sternen zu greifen, ist so alt wie die Menschheit selber ... Der Gedanke der Raumfahrt erscheint daher am frühesten schon in der prähistorischen Menschheitsperiode in den Göttermythen und Sagen.«

Entstand der Wunsch nach Raumfahrt aus Mythen der Vorzeit und aus alten heiligen Büchern der Völker, weil die Menschen davon träumten, in die Tiefen des Alls vorzudringen? Wurden schon vor Jahrtausenden fiktive »Raumfahrergeschichten« formuliert? Prof. Sänger hält das für unwahrscheinlich. Er geht vielmehr von Erinnerungen an reale Ereignisse aus (4):

»Es erscheint uns heute fast wahrscheinlicher, dass unsere Vorfahren diese Vorstellungen aus realen Erfahrungen bei der Begegnung mit prähistorischen Besuchern aus dem Weltraum erwarben, als dass eine ans Unglaubwürdige grenzende Zukunftsschau sie ihnen schon vor Jahrtausenden auf wunderbare Weise geoffenbart hätte.« Der Raumfahrtpionier betonte  vor einem halben Jahrhundert, dass entsprechende Hinweise nicht etwa nur bei einzelnen Völkern oder Religionen vorkommen, »sondern praktisch bei allen Völkern der Erde in sehr ähnlicher Weise auftauchen«.

Schließlich listet Prof. Sänger einige Indizien für Besuche der »Astronautengötter« auf, die Jahre später sozusagen zum Kanon der »Prä-Astronautik« gehören sollten (5):»Tatsächlich berichtet nicht nur die Bibel vom Propheten Elias, er sei auf einem von Flammenrossen gezogenen Donnerwagen gen Himmel gefahren, nach mexikanischen Mythen erhielten die Maya den Besuch eines Gottes aus dem Weltraum, die Begründer der peruanischen Inkadynastie kamen vom Himmel...« Weiter schreibt Raumfahrtpionier Prof. Sänger:

Foto 3: Erich von Däniken unterwegs.

»Die bei Ninive gefundene Tontafel Assurbanipals mit der Kunde von dem Himmelsflug des sumerischen Königs Etam um 3200 v. Chr. bis in solche Höhen, dass ihm die Länder und Meere der Erde nicht größer erscheinen als ein Laib Brot, mag auch hierher gehören, ebenso wie die aus der Zeit um 155 v. Chr. stammende bekannte griechische Sage von Ikarus und Dädalos und die entsprechende germanische Sage von Wieland dem Schmied.«

Prof. Sänger kam zur Überzeugung, dass die »Erinnerung an die Fähigkeiten außerirdischer Wesen« im Menschen den Wunsch verstärkt hat, »selbst Raumfahrt zu treiben«. Mit anderen Worten: In grauer Vorzeit kamen »Astronautengötter« zur Erde. Die Erinnerungen an diese kosmischen Besucher weckten in uns Menschen den Wunsch, selbst Raumfahrt zu treiben und in die Tiefen des Alls vorzudringen. Erich von Däniken nennt diesen Sachverhalt – und so lautet der Titel seines zweiten Weltbestsellers »Erinnerungen an die Zukunft«. Die Erde wurde vor Jahrtausenden von »Astronautengöttern« besucht, also von Außerirdischen, die von den damaligen Menschen fälschlich für Götter gehalten wurden. 

Irgendwann werden Menschen ins All vordringen, fremde Welten erforschen und womöglich ihrerseits ob ihrer vermeintlichen Allmacht für »Astronautengötter« gehalten werden. Werden unsere Nachkommen fremde Welten besuchen, so wie unsere Vorfahren von Wesen aus den Tiefen des Alls besucht wurden?

Foto 4: Erich von Däniken liest vor...

Erich von Däniken »feiert« heute seinen 84. Geburtstag. Er feiert? Vermutlich wird der Schweizer arbeiten, forschen oder einen Vortrag halten. Der Ruhestand ist nichts für EvD. Er ist und bleibt aktiv. Seine Arbeit ist sein Lebenselixier. Das hält ihn jung. Mit Elan leistet er mit 84, was die Kräfte sehr vieler 42jähriger übersteigen würde. In EvD lodert das Feuer der Begeisterung eines Wissenden, der von seinem Standpunkt absolut überzeugt ist. Mich hat er restlos überzeugt. So mancher »Skeptiker« bestätigt EvD ungewollt, indem er Behauptungen widerlegt, die EvD nie aufgestellt hat.


Foto 5: Sängers Buch
Erich von Däniken regt zum Nachdenken an. Er begeistert und er fasziniert. Und das seit mehr als einem halben Jahrhundert. Und wer ihn unvoreingenommen liest, wer ihm unvoreingenommen zuhört, der muss zugeben: Sein Bild von Vergangenheit und Zukunft unseres Planeten überzeugt! Mit jedem Buch vervollständigt er sein Weltbild, ein gigantisches Mosaik aus unzähligen Indizien.

Erich von Däniken »feiert« heute seinen 84. Geburtstag. Möge EvD gesund bleiben und seinen Elan nicht verlieren! Möge EvD und noch viele Jahre forschen und finden! Möge EvD noch so manches Buch schreiben! Und möge er noch zu Lebzeiten die Anerkennung finden, die er verdient! 

Erich von Däniken wird 
am heutigen 14. April 2019 
84. 
Herzlichen Glückwunsch der Spezies Mensch zu diesem großartigen Vertreter der Menschheit, auf den wir stolz sein sollten! Alles erdenklich Gute, EvD! Und danke für so vieles!




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Fußnoten

(1) Zitiert von Daniel Hermsdorf in
»Andere Wahrheiten auf dem Waldweg/
Oberinspektor Derrick ermittelte vor
30 Jahren zum ersten Mal«,
https://filmdenken.de/essay/derrick.htm
(Stand 31.März 2019)
(2) Sänger, Eugen: »Raumfahrt –
technische Überwindung des Krieges«,
Hamburg 1958
(3) ebenda, S. 124 und S. 125
(4) ebenda, S. 124
(5) ebenda, S. 125




Zu den Fotos
Foto 1: Dänikens »Erstling«. Foto Verlag
Foto 2: Dänikens Zweiter. Foto Verlag
Foto 3: Erich von Däniken unterwegs.  Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Erich von Däniken liest vor... Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Sängers Buch. Foto Verlag
Foto 6: Brisant wie immer... Foto Verlag
Foto 7: Aktuell wie immer... Foto Verlag

483 »Inseln im All«,
Teil 483 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 21. April 2019





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Sonntag, 7. April 2019

481 »Eine Osterinselstatue auf der Insel der Meuterer?«

Teil 481 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Eine fiktive Falschmeldung führt zu einer satirischen Homepage mit skurrilen Enten. Und doch scheint die Geschichte einen wahren Kern zu haben.

Foto 1: Angeblicher Moai auf »Henderson Island? Fake!

»Moaisstatue auf Pitcairn gefunden« titulierte die seriöse und immer höchst interessante Internet-Seite »osterinsel-freunde.de« (1) und ließ einen Artikel in englischer Sprache folgen: »Landslide Unearths Moai Statue In Pitcairn Islands«, zu Deutsch »Erdrutsch lege Moai Statue in den Pitcairn Inseln frei«. Dann folgt gleich die »Sensation«: »Kürzlich legte ein Erdrutsch auf ›Henderson Island‹ die erste Moai Statue frei, die fern der Osterinsel gefunden wurde, eine Entdeckung, die bisherige Annahmen über die Erbauer der mysteriösen Steinriesen erschüttern könnte.«

Biologen einer nicht näher bezeichneten chilenischen Universität hätten beim Studium der einzigartigen Fauna und Flora des (un)bewohnten (2) Korallenatolls, so heißt es im Artikel weiter, zufällig die Statue fernab ihrer Heimat, der Osterinsel, entdeckt. Davon erfuhren natürlich die Wissenschaftler der »Archäologischen Abteilung der Universität von Chile«, die sofort die Reise zu den Pitcairn-Inseln antraten und die »Henderson-Insel« aufsuchten.

Die Pitcairn-Inseln liegen etwa 2.100 Kilometer westlich von der Osterinsel und sind alle – mit Ausnahme der Pitcairn-Insel selbst – unbewohnt. Die »Henderson-Insel«, ein Atoll, hat eine Fläche von nur 37 Quadratkilometern und ist somit sehr viel kleiner als die Osterinsel, die immerhin 162 Quadratkilometer groß ist. Und auf diesem kleinen Atoll soll eine Osterinsel-Statue durch einen Erdrutsch freigelegt worden sein?

Foto 2: Die »Bounty Bucht« der »Pitcairn-Insel«

Sollte tatsächlich ein sensationeller Zufallsfund unser Wissen in Sachen Osterinselstatuen erschüttern? Ein gewisser »Professor Juan DeSilva« jedenfalls äußerte sich angeblich höchst enthusiasmiert: »Vielleicht gibt es noch weitere solcher Moai Statuen auf anderen Inseln, womöglich unter Wasser. Hat eine gewaltige Katastrophe diese Inseln zu einem Zeitpunkt der Geschichte unter Wasser gedrückt und mit Bergen von Schlamm und Steinen bedeckt? Diese Fragen können nur durch weiteres Forschen beantwortet werden!«

Ein »Dr. Vincento Morales«, der – so der Artikel – an der Forschungsreise in die Südsee teilgenommen hat, erklärte: »Man hat bislang angenommen, dass die Insulaner selbst die aufrecht stehenden Moais niedergerissen und begraben haben, nachdem ihre Zivilisation zusammengebrochen war. Manche Theoretiker glauben, dass die Zivilisation sich selbst zerstört hat, indem sie die natürlichen Ressourcen der Osterinsel übermäßig belasteten, etwa indem sie die heimischen Wälder rodeten, um Feuer zu entfachen oder um die Moai Statuen zu bauen. Aber würde nicht eine gewaltige Flutwelle oder ein großer Hurrikan die auf der Insel zu Hunderten begrabenen Statuen und den Mangel an Wäldern in der Region besser erklären?«

Foto 3: Von rechts nach links Osterinsel - Pitcairn

»Professor Juan DeSilva« von der »Universität von Chile« wird mit einer provokativen Frage zitiert: »Haben große Katastrophen in alten Zeiten von einem Moment auf den anderen alle Spuren einer großen Zivilisation, die sich über den Pazifik erstreckt hat, zerstört? Der Aufschlag eines großen Meteoriten oder der nahe Vorbeiflug eines Kometen, wie in der Tradition der polynesischen Völker berichtet, könnten derartige dramatische Änderungen des Klimas erklären.«

Vergeblich suchte ich nach weiteren Äußerungen der Wissenschaftler »Dr. Vincento Morales« und »Professor Juan DeSilva« zum mysteriösen Fund auf auf »Henderson Island«. Ja ich fand überhaupt keinerlei Hinweis auf die Existenz der beiden Herren. Und nirgendwo war ein Bericht über die Südseeexpedition zu lesen.

Foto 4: Fast vollständig mit Erdreich bedeckt... eine Osterinselstatue

Allerdings tauchte im auf der Seite »osterinsel-freunde.de« wiedergegebenen Artikel ein Link auf, und das gleich vier Mal, der angeblich zu weiteren Informationen führen würde (3). Leider führt der Link ins Nichts (4). Ich rief die Seite von »worldnewsdailyreport« und fand keinen weiteren Hinweis mehr auf die mysteriöse Geschichte vom Fund einer Osterinselstatue auf  »Henderson Island«.

Meine Suche wurde aber dennoch, allerdings auf ganz eigene und unerwartete Weise belohnt. Bietet die Seite von »worldnewsdailyreport« – Slogan »Nachrichten, denen man vertrauen kann! –  eine Fülle von Meldungen, die in der übrigen Medienwelt aus nachvollziehbaren Gründen nicht aufgegriffen wurden.

Da lesen wir von  »Jason Barclay, 28«, einem amerikanischen Bergsteiger, der im Himalaya von einer yetiartigen Kreatur angegriffen wurde. Das Monster, so der Bericht, versuchte ihn zu vergewaltigen. Nur weil sich »Jason Barclay« tot stellte, überlebte er den brutalen Angriff. Ähnlich soll es einem Jäger in Colorado ergangen sein. Der 57-jährige »Darrel Whitaker« aus »Glenwood Springs«, Colorado, behauptet, dass ein Sasquatch ihn im Walde überfallen habe. Die fast 2,40 Meter große yetiartige Kreatur habe versucht, ihn zu vergewaltigen.

Foto 5: Echter Moai, auf dem Rücken liegend.

Beliebt sind Meldungen aus der Tierwelt, und besonders dann, wenn angeblich Tote zu beklagen sind. Gar nicht glimpflich kamen, so eine weitere Meldung von »worldnewsdailyreport«, japanische Walfänger davon. An der »südöstlichen Küste von Südafrika« wurden sie von einer Gruppe von Killerwalen attackiert. 16 der Walfänger wurden, so der Bericht, bei lebendigem Leibe von den Killerwalen gefressen. Ein weiteres Lieblingsthema sind skurrile Unfälle aller Art. Ein pikantes Beispiel: »Chris Mumford«, 43, und »Janet Smith«, 41, frönten ihrer ganz besonderen Leidenschaft: Außerhalb von Woodsfield, Ohio, vergnügten sie sich intim. Dabei trugen sie Sasquatch-Kostüme. Die Verkleidung überzeugte zwei Jäger, »Mr. Burns« und seinen Sohn. Die beiden Männer hatten keinen Zweifel an der Echtheit der vermeintlichen Kreaturen und eröffneten das Feuer. Erst als die beiden Kostümierten zu schreien und zu fluchen anfingen, erkannten die Jäger ihren Irrtum. So überlebte das Ehepaar. Jäger Jerot Burns glaubt weiter an die Existenz des Fabelwesens Sasquatch. Sollte ihm je so eine Kreatur begegnen, so will er sie mit gezielten Schüssen erlegen. Ob die beiden Jäger für ihr Versehen vor Gericht gestellt werden, das wird noch entschieden.

Foto 6: Moai von Foto 5 hochgestellt
Vor Gericht stand der Texaner Henry William Borne laut »worldnewsdailyreport« bereits. Das Mitglied einer Bande wurde als Pferdedieb zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Andere Bandenmitglieder wurden hingerichtet. Henry William Borne konnte jetzt, nachdem er eine Haftstrafe von 99 Jahren komplett abgesessen hatte, im Alter von 117 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden. Vertreter der zuständigen Justizbehörde gehen davon aus, dass der Greis nicht rückfällig werden wird, auch wenn der alte Herr glaubt, nach wie vor zu den Besten der Zunft der Pferdediebe zu gehören.

In Israel, so liest man staunend, stellte sich ein Zeitreisender den Behörden. Der Mann, gekleidet als römischer Soldat, trug eine blutverschmierte lanzenartige Waffe und gestand, Jesus getötet zu haben. Ob es Verständigungsprobleme mit dem Mann gab, darauf geht der Bericht nicht ein. Es heißt lediglich, dass der Zeitreisende nur Latein spricht. Schließen wir den Reigen der ungewöhnlichen Meldungen aus »World News Daily Report« mit einer wahrhaft erfreulichen Nachricht! Bergmann Cheung Wai, heute 59, wurde anno 2001 mit 78 Kollegen bei einem durch ein Erdbeben ausgelöstes Grubenunglück verschüttet.  Alle Bergleute galten als tot, ihre Leichen konnten nicht geborgen werden.

Nach siebzehn Jahren in der Unterwelt wurde Cheung Wai nun zufällig entdeckt und kehrte als einziger Überlebender der Katastrophe an die Erdoberfläche zurück. 17 Jahre lang, so vermeldet »World News Daily Report«, ernährte er sich von Ratten und einem fluoreszierenden Moos. Leicht übersieht man am Ende eines jeden dieser Artikel den Hinweis, dass der »World News Daily Report« ausdrücklich jede Verantwortung für die »satirische Natur seiner Artikel und die fiktionale Natur ihres Inhalts« übernimmt. Alle Charaktere in den Artikeln, auch jene, die auf realen Menschen basieren, seien rein fiktiv und jede Ähnlichkeit mit ihnen und Personen, egal ob lebend, tot oder untot, sei einfach nur ein Wunder.

»Moaisstatue auf Pitcairn gefunden« behauptete »World News Daily Report« und legte als Beweis ein Foto vor, das das Gesicht einer Osterinselstatue zeigt. Ich vermute, dass das Foto echt ist. Nur befindet sich die Statue nicht auf »Henderson Island«, sondern auf der Osterinsel. Die Osterinsel hat eine Fülle von Statuen zu bieten: Manche befinden sich, erst halbfertig, im Steinbruch, andere ragen in der Nähe des Steinbruchs zur Hälfte aus dem Erdreich, andere wiederum liegen zertrümmert bei den massiven Podesten, auf denen sie einst standen. So manche Statue hat man mit Hilfe eines Krans wieder aufgestellt. Und dann gibt es noch Moais, die auf dem Rücken liegend in den Himmel starren. Ihre Körper wurden wohl einst vergraben, kommen aber wieder zum Vorschein. (Siehe Fotos 5 und 6!)

Der Bericht von »World News Daily Report« ist auf der Internetseite der satirischen »Zeitung« wieder verschwunden und nicht mehr auffindbar (5). Die seriöse und immer höchst interessante Internet-Seite »osterinsel-freunde.de« macht sich die Aussagen von »World News Daily Report« natürlich nicht zu eigen, sondern gibt den Text (mit Link zur Quelle) in der Originalsprache (Englisch) und in Auszügen nach dem Motto »Was wurde sonst noch über die Osterinsel publiziert« wieder.

Foto 7: Lieutenant Bligh und seine Getreuen verlassen die HMS Bounty.

Die Meldung von »World News Daily Report« ist frei erfunden. Und doch hat mich der Artikel auf eine interessante Spur geführt. Es geht um »Henderson Island«, die »Meuterei auf der Bounty« und einen zerstörten »Heidentempel« auf »Pitcairn Island«. 

1789: Nach der »Meuterei« auf der Bounty wurde der grausame »Kapitän« Lieutenant William Bligh mit seinen Getreuen auf einer Nusschale von einem Beiboot im Pazifik ausgesetzt. Fletscher Christian und die übrigen Meuterer flohen zunächst auf das Tubuai-Atoll im Südpazifik, wo es zu erheblichen Konflikten mit der Bevölkerung kam. Schließlich sahen sich die Meuterer gezwungen, wieder in See zu stechen. Zuflucht fanden sie auf »Pitcairn Island«. Sie versenkten die »Bounty«. Und sie entdeckten  heidnische Tempel und seltsame Statuen.

Fußnoten
(1) http://osterinsel-freunde.blogspot.com/ Stand 8.2.2019 (Artikel datiert: 10.11.14). Die Überschrift lautet tatsächlich »Moaisstatue (sic!) auf Pitcairn gefunden«
Hinweis: Peter Hertel und Tim Gernitz haben mir per Mail vom heutigen 12.04.2019 mitgeteilt, dass dieser Beitrag auf der Seite osterinsel-freunde-blogspot.com nunmehr gelöscht wurde: »Offenbar ist dieser Beitrag durch unser ›Netz‹ gerutscht. Wir veröffentlichen prinzipiell keine absurden Theorien. ... Entschuldigung, dass wir Sie damit auf eine falsche Fährte geführt hatten. Inzwischen ist der Beitrag gelöscht.« 
Falsch war die Fährte freilich nicht ganz: Auf der zu den Pitcairn-Inseln gehörenden Henderson-Insel gab es einst tatsächlich steinerne Plattformen mit Statuen. Sie wurden von Bounty-Piraten zerstört. Dazu mehr in meinem Blogbeitrag am 21.4.2019!
(2) Der Artikel bezeichnet zunächst die »Henderson-Insel« fälschlich als »inhabited« (»bewohnt«), später korrekt als unbewohnt.
(3) http://worldnewsdailyreport.com/landslide-unearths-easter-island-moai-statue-in-pitcairn-islands/#sthash.Zss2IH1b.dpuf
(4) Stand 10.02.2019
(5) Stand 10.02.2019

Zu den Fotos
Foto 1: Foto 1: Angeblicher Moai auf »Henderson Island? Fake! Foto: tangatawhenua, Neuseeland
Foto 2: Die »Bounty Bucht« der »Pitcainr Insel«. wikimedia commons
Foto 3: Von rechts nach links Osterinsel - Pitcairn. wikimedia commons
Foto 4: Fast vollständig mit Erdreich bedeckt... eine Osterinselstatue. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Echter Moai, auf dem Rücken liegend. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Moai von Foto 5 hochgestellt. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Lieutenant Bligh und seine Getreuen verlassen die HMS Bounty. Robert Dodd 1790. wikimedia commons


482 »Erich von Däniken zum 84.«,
Teil 482 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 14. April 2019


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