Sonntag, 15. Juli 2018

443 „Die goldene Füchsin und die Pyramide“

Teil 443 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1: Ruine mit Rampe
Von Lima nach Pachacamac ist es nur ein Katzensprung. Für meinen ersten Besuch beim einstigen Orakel nutzte ich ein Taxi. Ich empfand die Straße streckenweise als katastrophal. Mein Taxifahrer allerdings war anderer Ansicht. »Seitdem die gröbsten Schäden beseitigt worden sind, ist es ein Genuss hier zu fahren!« Und wenn gewaltige Löcher ein Weiterkommen unmöglich machten, wich der Lenker des arg ramponierten Pontiacs eben aus und fuhr ein Stück neben der Straße. »Gleich sind wir da!«, strahlte mein Chauffeur. Wir parkten im Nirgendwo und gingen ein Stück zu Fuß. »Zwei Kilometer sind es zum Meer!« wurde ich informiert. Kein Lüftchen wehte vom Südpazifik. Die Luft war schwer wie Blei. Es roch muffig. Schatten gab es nirgendwo. Wir näherten uns dem traurigen Rest eines einst wohl stolzen Bauwerks. Es war womöglich eine Pyramide. Zur ersten Plattform führte eine Rampe. Diesen Aufgang haben Archäologen ebenso wie ein Stück Mauer restauriert.

Taxifahrer Pedro winkt verächtlich ab. »Niemand weiß, ob das Ding früher wirklich so ausgesehen hat! Vielleicht haben die Archäologen einfach ein Fantasiegebilde in die Wüste gesetzt.« Wir stapften weiter durch Sand und Geröll. Mein Fotoapparat gab seltsamste Geräusche von sich. Beim Weiterdrehen des digitalen Films knirschte es verdächtig. Schließlich gab die Kamera ihren Geist auf. Wütend öffnete ich die Kamera, um einen neuen Film einzulegen. Der »alte« Film war ruiniert, nachdem ich einen neuen eingelegt hatte, tat sich gar nichts mehr. Zum Glück konnte ich bei einem zweiten Besuch mit neuer Kamera einige Fotos machen.

Über die Geheimnisse von Pachacamac war mein stolzer Chauffeur bestens informiert. Irgendwo, so raunte er mir zu, ganz in der Nähe, habe einst eine Pyramide gestanden. Und »hoch oben« auf der Pyramide wurde ein goldenes Idol verehrt, eine »goldene Füchsin«. Später wurde die Statue der »goldenen Füchsin« in einer »Tempelhöhle« verwahrt.

Foto 2: Die Rampe.


Wenig Geduld hat mein kundiger Führer mit mir. Er reagiert zunehmend verärgert. Immer wieder weiderholt er, immer eindringlicher werden seine Worte. »Die Füchsin war ein Huaca, der die Gestalt des klugen Tieres angenommen hat. Und dieser Huaca war Pachacamac!« Also ist Gott Pachacamac, ein Huaca, in Gestalt einer goldenen Füchsin erschienen? »Pachacamac ist ein Huaca!« Ich wagte einzuwenden: »Aber ein huaca ist doch eine Pyramide!«

Mir scheint, dass die plündernden Eroberer nie so recht verstanden haben, was mit huaca gemeint war. Die Wissenden haben die Barbaren aus Europa wohl kaum in ihre großen Geheimnisse eingeweiht. Und wenn einige Europäer doch etwas erfahren haben, so haben sie es wohl nicht wirklich verstanden. Fast babylonische Sprachverwirrung herrscht in Sachen huaca. Nach Conquistador Pedro de Cieza de León (*um 1520; †1554) war ein huaca eine Begräbnisstätte. Vermutlich bezeichneten die entsetzten Opfer gegenüber ihren »Entdeckern« tatsächlich Gräber als huaca, als etwas Heiliges. So wurden auch Pyramiden als huaca bezeichnet.

Für die heutigen Quechua und Aymara sind »heilige Kultobjekte« huaca, aber offenbar gilt auch der Zustand nach dem Tod als huaca. Nach dem altehrwürdigen »Merriam Webster« Lexikon bedeutete im »Alten Peru« huaca dreierlei: ein Gott oder Geist, eine präkolumbische Ruine wie eine Pyramide oder ein Begräbnishügel und schließlich etwas, dem ein Gott oder Geist innewohnt. Eine christliche Kirche, eine jüdische Synagoge oder eine Mosche wäre dann huaca.

Während mein Guide, immer grimmiger werdend, mir vorauseilte, versuchte ich möglichst Schritt zu halten.

Foto 3: Das alte und das neue Pachacamac

Wie Fata Morganas tauchten Ruinen auf. Die Luft flimmerte, es war kaum abzuschätzen, wo sich Mauern und Mauerreste befanden. Teilweise gingen das alte und das neuzeitliche Pachacamac ineinander über. Es ist unmöglich zu sagen, aus welcher Zeit die einzelnen Ruinen stammen. Wurden sie zu Zeiten der Inka erbaut oder schon früher? Entstanden einige von ihnen erst nach Eintreffen der Europäer im 16. Jahrhundert oder noch später?

Mich faszinierte der Terminus huaca. Je intensiver ich recherchierte, desto klarer wurde mir, wie umfassend dieser alte Ausdruck ist, der auf die Quechua-Sprache der alten Andenvölker zurückgehen soll. Noch heute spricht fast jeder vierte Peruaner eine Form von Quechua. Die Quechua-Völker glaubten an zwei geistige Kräfte, eine aufbauende und eine zerstörende. Und wirklich allem wohnt eine geistige Kraft inne: dem Wasserfall ebenso wie dem massigen Felsbrocken. Alles, wirklich alles ist nach diesem Glauben »beseelt«. Man versicherte mir in Lima, allem wohne huaca inne.

Ich zitiere den Wikipedia-Artikel zum Thema (Stand 8.6.2018): »Wak'a (Quechua; in kolonialen Dokumenten meist huaca geschrieben) ist in der Kultur der Anden die Bezeichnung für lokale Gottheiten wie auch für den Ort, wo eine solche Gottheit angebetet wird. Sie ähneln den Kamuy der Ainu oder den Kami Japans. Die Wak'a waren und sind teilweise bis heute wichtige Götter, haben jedoch – anders als panandine Gottheiten wie Pachacamac oder Wiraqucha – nur lokal begrenzte Bedeutung, da praktisch jede Dorfgemeinde ihre eigenen Wak'as hat. Obwohl die Anbetung der Wak'a nach der Conquista im Zuge der Christianisierung bekämpft wurde, werden sie bei den Quechua und Aymara in Teilen des südlichen Peru und in Bolivien bis heute verehrt. Im Huarochiri-Manuskript wird der Begriff Wak'a für Berggottheiten (z. B. Paryaqaqa und Wallallu Qarwinchu) verwendet, die heute in Südperu Apu oder Wamani heißen und in der Hierarchie über den Wak'a stehen.« 

Foto 4: Mauerreste im Sand.
Die Krieger der Inka haben Peru erobert, die Religion der Besiegten aber weitestgehend respektiert. Oder die Besiegten hielten am »alten Glauben« so intensiv fest, dass die Inka nachgaben. Allerdings gaben sie offenbar alten Göttern neue Namen. So wurde aus Ychsma Pachacamac. Pachacamac war ein Huaca. Pachamac ist die spanische Schreibweise von Pacha Kamaq, wurde als Schöpfergott verehrt. Pacha Kamaq kreierte die erste Frau und den ersten Mann. Dem Paar ging es aber bei weitem nicht so gut wie Adam und Eva. Während Adam und Eva bis zum »Sündenfall« im Paradies leben durften, litten die Geschöpfe von Pacha Kamaq Hunger. Der erste Mann starb. Daraufhin verfluchte die erste Frau Pacha Kamaq und bekam als »Entschädigung« Fruchtbarkeit.

Sehr interessant ist eine Überlieferung, die mir mein Guide erzählte. Nach einer gewaltigen »Sintflut« (zu Deutsch »große Flut«, nicht etwa »Sündflut«) landeten auf dem Berg Pariacaca »fünf große Eier«. »Wesen« kletterten aus diesen fliegenden Vehikeln. Der Pariacaca liegt in den peruanischen Anden, in der Huarochiri-Gebirgskette, die auch Cordillera Pariacaca genannt wird. Stolze 5750 Meter hoch ist der Berg, auf dem angeblich die mysteriösen »Eier« niedergingen.

Auf einem Flug von Tokyo nach Guam kam ich mit einer älteren Japanerin ins Gespräch. Bald unterhielten wir uns über die Welt der Mythen und Legenden. Meine Gesprächspartnerin, eine Lehrerin aus Tokyo, freute sich sehr über mein Interesse. So berichtete sie mir ausführlich über den legendären »Kitsune«, den mythologischen Fuchs. »Kitsune«-Stauen werden bis heute vor jedem Tempel der Göttin Kami platziert. Davon gibt es tausende. Kami ist nämlich die Göttin der Füchse und der Fruchtbarkeit.

Foto 5: Von der Gottesmutter ...
Ganz ähnliche goldene Statuetten der Füchsin wurden in Pachacamac verehrt und angebetet. Zur Göttin der Fruchtbarkeit Pachamama gehörte die goldene Füchsin. Und Pachamama war die Göttin der Erde. In seinem Essay »Der Fuchs als Tier der Gottheiten Altperus« (2) zitiert Klaus Mailahn Pachamama wie folgt (3): »Ich bin die Heilige Erde. Ich bin die, die nährt, die stillt. Ihr werdet mich in drei Personen anrufen und anhauchen: pacha tierra, pacha nustra, pacha virgen. An jenem Tag werde ich sprechen. Berührt nicht die heilige Erde.«

Ganz richtig schlussfolgert Klaus Mailahn (4): »Aus diesem Zitat geht eindeutig hervor, dass die Göttin Pachamama sowohl als Erdmutter als auch mit einer dreigestaltigen Göttin identifiziert wurde. Demgemäß ist in ihr, gewiss unter einem ursprünglicheren Namen, die Große Göttin selbst zu sehen, aus er sich im Lauf der Zeit unter verschiedenen Namen zahlreiche Formen abspalteten.«

Die weibliche Dreifaltigkeit der Göttin Altperus erinnert doch sehr an die göttliche Maria, Mutter der Erde (pacha tierra), unser aller Mutter (pacha nustra) und jungfräuliche Mutter (pacha virgen). Offensichtlich gibt es Glaubensbilder, dem gläubigen Katholiken wohl vertraut sind, die aber sehr viel älter als das heutige Christentum sind.

Die Göttin von Pachacamac trat in Gestalt einer Füchsin auf, so wie die japanische Fruchtbarkeitsgöttin Inari auch in Gestalt einer Füchsin in Erscheinung trat. Die japanischen Kitsunes werden mit wachsendem Alter immer mächtiger. Im Endstadium sind sie unsterblich und unbesiegbar. Die Füchsin von Pachacamac ist mit dem Mond verbunden, so es wie Maria als Gottesmutter auch ist. Und Maria wurde im Verlauf der vergangenen zwei Jahrtausende auch immer mächtiger: von der Maria, über die sich die Autoren des Neuen Testaments weitestgehend ausschweigen hin zur Himmelskönigin, die in den Himmel aufgenommen wurde. Längst weilt Maria, wie in der Antike die Göttinnen und Götter im Himmel. Längst wird sie nicht mehr nur als Gottesgebärerin gepriesen, sondern als »Miterlöserin« neben Jesus.

Foto 6: ... zur Miterlöserin und Himmelskönigin
Es geht mir ganz und gar nicht um die Verbreitung konfessionellen Glaubensgutes, ganz im Gegenteil. Vielmehr will ich auf den steten Wandel innerhalb der Glaubenswelten hinweisen. So löste in Pachacamac der patriarchalische Sonnengott der Inkas die matriarchalische Mondgöttin der Völker, die aus den Hochanden ans Meer gewandert waren. Im jüdisch-christlichen Kulturbereich erleben wir im Katholizismus mit der Erhöhung der Gottesmutter zur Miterlöserin eine Rückkehr zur matriarchalischen Religion. Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Eine Gegenströmung gibt es auch: Es ist der patriarchalische Islam ist auf dem Vormarsch. 

Fußnoten
(1) Dedenbach-Salazar Sáenz, Sabine: »Die Stimmen von Huarochirí. Indianische Quechua-Überlieferungen aus der Kolonialzeit zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Eine Analyse ihres Diskurses«, »Bonner Amerikanistische Studien«, Band 39, Aachen, 2007.
Trimborn, Hermann: »Dämonen und Zauber im Inkareich. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Völkerkunde«, Leipzig 1939.
(2) Mailahn, Klaus: »Der Fuchs als Tier der Gottheiten Altperus«, eBook, GRIN Verlag, 1. Auflage 8. September 2009
(3) Ebenda, Pos. 417
(4) Ebenda, Pos. 420
(5) Ott, Ludwig: »Grundriss der Katholischen Dogmatik«, 10. Auflage, Freiburg 1981 (1. Auflage1952), S. 256.


Zu den Fotos
Foto 1: Ruine mit Rampe. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Die Rampe. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 3: Das alte und das neue Pachacamac. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Mauerreste im Sand. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Von der Gottesmutter ... Ikone. Archiv Langbein
Foto 6: ... zur Miterlöserin und Himmelskönigin. Ikone. Archiv Langbein


444 »Wer war zuerst da: Gott oder Göttin?«,
Teil 444 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 22.07.2018

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Sonntag, 8. Juli 2018

442 „Höllenschlund und Höllenfeuer“


Teil 442 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1: St. Jakobus von Urschalling.

In der »St. Johannes Baptist«-Kirche von Neufahrn wirkt ein Fresko für ein christliches Gotteshaus seltsam unpassend. Was aber auf den ersten Blick an ein Monster, vielleicht an einen Drachen erinnert, stellt ein wichtiges christliches Motiv dar: den Höllenschlund. Darin sitzt der Teufel selbst. Er hält so etwas wie eine Säule, die verhindern soll, dass sich das grässliche Maul wieder schließt. Erst will er eine ganze Reihe von Seelen verstorbener Menschen mit einer Kette in sein Reich zerren.

Foto 2: Blick ins Gotteshaus von Urschalling.

Eine verblüffend ähnliche Szene findet sich als Fresko in einer anderen, sehr geheimnisvollen Kirche, in »St. Jakobus von Urschalling« (Fotos 1 und 2).

Zur Erinnerung: Vollendet wurde das äußerlich unscheinbare Gotteshaus Ende des 12. Jahrhunderts. Der Turm dürfte sehr viel älter sein. Er stammt womöglich, zumindest in Teilen, aus der Römerzeit. Später wurde das kleine Kirchenschiff an den Turm gesetzt und eine Verbindung geschaffen. Nicht ganz klar ist, wann genau die ersten frommen Fresken angebracht wurden. Die ältesten sind vielleicht schon acht Jahrhunderte alt. Um 1550 wurden sie jedenfalls alle überputzt und übertüncht. Sie gerieten in Vergessenheit. Die ältesten dürften aus dem 12. Jahrhundert stammen.

Foto 3: Der Höllenschlund von Urschalling.

Auch in Urschalling gibt es einen furchteinflößenden Höllenschlund (Foto 3). Wie in Neufahrn hockt Satan im Maul. Wie in Urschalling wird die Höllenschnauze daran gehindert, zuzuklappen, aber nicht vom Teufel, sondern von Jesus. Mit seinem Stab, an dessen sich ein Kreuz befindet, verabreicht der Erlöser dem Höllentier eine Maulsperre und lässt eine ganze Reihe von Menschen das Reich des Todes verlassen.

Am Rande bemerkt: In Urschalling gibt es noch einen zweiten Teufel, der allerdings auf dem Monsterkopf (Symbol für Hölle) steht. Dieser Satan ist allerdings stark verwittert.

Foto 4
Eine weitere Darstellung der »Hölle« als Monstermaul entdeckte ich in der »Marienkirche« von Bad Segeberg (Foto 4). 1156 erfolgte in Bad Segeberg die Grundsteinlegung des schlichten Gotteshauses. 1199 erwähnt erstmals eine päpstliche Urkunde den Sakralbau, der allerdings erst im dreizehnten Jahrhundert vollendet wurde.

Betritt man die Marienkirche, so wird in dem fast nüchternen Bau der Blick auf den Altar gelenkt. Wer den Schnitzaltar geschaffen hat, ist nicht mit Sicherheit feststellbar. Fakt ist: Er stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es könnte sich um ein frühes Werk des Bildhauers und Bildschnitzers Johannes Brüggemann (um 1480 geboren, etwa 1540 in einem Husumer Armenhaus verstorben) handeln (Foto 5).

Foto 5: Blick in die Marienkirche von Bad Segeberg.

Die Höllendarstellung als Monster fällt in Bad Segeberg im Rahmen der Darstellung des Leidensweges Christi sehr klein aus (Foto 6). Den geöffneten Höllenrachen übersieht man bei der Fülle an Darstellungen auf dem Altaraufbau leicht. Auch begnügt sich hier der Teufel mit einer Seele. Wie so oft wird die Seele eines Verstorbenen als nacktes Kleinkind gezeigt (Foto 7).


Foto 6: Leicht zu übersehen ist der Höllenschlund

In Neufahrn, Urschalling und Bad Segeberg wird den Gottesdienstbesuchern im Bild drastisch vorgeführt, welches Schicksal dem Sünder blüht. Heute werden in unseren Gefilden solche Darstellung wohl eher als allenfalls kunsthistorische Kuriosa betrachtet. Oder als Sinnbilder, die nicht wörtlich verstanden werden dürfen. Manche Theologen verstehen es als Hölle, wenn sich der Mensch von Gott entfernt. Einst mögen drastische Höllenbilder die Menschen in Angst und Schrecken versetzt haben. Heute ist das anders. Schon anno 1999 führte »European Values Study« eine Studie zum Thema Hölle durch (1). In Dänemark, Schweden, Tschechien und den Niederlanden glaubte nur jeder Zehnte an die Existenz der Hölle, in Deutschland waren es 15%. Besonders weit verbreitet war der Höllenglauben im katholischen Nordirland. Da gaben immerhin 6 von 10 der Befragten an, dass ihrer Meinung nach die Hölle real ist. In der Türkei, so ergab die Studie, waren die »Ungläubigen« in der Minderheit, nur 1 von 10 Befragten lehnte den Höllenglauben ab, 9 von 10 der Befragten hatten keinen Zweifel, dass es die Hölle wirklich gibt.

Foto 7: Der Höllenschlund von Bad Segeberg.

Kurios, aber wahr: Während meines Studiums der evangelischen Theologie in Erlangen haben muslimische Studenten aus der arabischen Welt versucht, mich zum Islam zu bekehren. Gerade ich als Theologiestudent müsse doch erkennen, dass das Christentum eine Irrlehre sei. Würde ich weiter dem eingeschlagenen Weg folgen, würde er mich direkt in die Hölle führen. Wiederholt wurden mir unvorstellbar schlimme Qualen geschildert, die ich in der Hölle womöglich bis ans Ende der Zeit erleiden würde.

Einige Male zitierte man für mich aus Sure »An-Nisá«: »Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.«

Etwas hoffnungsvoller klingt da schon Sure 111 (3): »Was nun die betrifft, die unselig sein sollen, so werden sie ins Feuer gelangen, worinnen für sie Seufzen und Schluchzen sein wird; Darin zu bleiben, solange die Himmel und die Erde dauern, es sei denn, daß dein Herr es anders will. Wahrlich, dein Herr bewirkt alles, was Ihm gefällt.«

Unklar war mir, ob ich als Ungläubiger auf alle Zeiten oder nur befristet im Höllenfeuer würde ausharren müssen. Nach Sure 111 würde die Zeit der Qualen und der Schmerzen so lange währen, bis der Herr, also Allah, »es anders will«. In manchen Übersetzungen heißt es in Sure 9 (4):

»Wissen sie denn nicht, dass für den, der Gott und Seinem Gesandten (Muhammad) zuwiderhandelt, das Feuer der Hölle bestimmt ist?  Darin wird er auf ewig bleiben; das ist die große Demütigung.« Von einer solchen Möglichkeit der Beendigung der Schmerzen im Höllenfeuer weiß Sure 5 (5) nichts: »Sie möchten wohl dem Feuer entrinnen, doch sie werden nicht daraus entrinnen können, und ihre Pein wird immerwährend sein.« »Ihre Pein wird immerwährend sein…«, das sind klare Worte.Nach biblischem Verständnis vertrieb Gott Adam und Eva aus dem Paradies, weil sie gegen sein Verbot verstoßen hatten. Dann setzte Gott Engel als Wächter ein, die Adam und Eva die Rückkehr ins Paradies unmöglich machen mussten (6): »Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.«

Im Koran heißt es, dass 19 Engel (7) aufpassen, dass keine Sünder der Hölle entkommen. Ihr Anführer Malik kennt keine Gnade. »Ihr müsst bleiben!« (8), schleudert er den Gepeinigten entgegen, die lieber sterben wollen als weiter das unbeschreibliche Martyrium zu ertragen.

Bis ins kleinste Detail schilderten mir die muslimischen Studienkollegen, was mich alles in der Hölle erwarten würde, es sei denn, ich würde mich zu Islam bekehren lassen. Da ich damals schon die Freuden von Speis‘ und Trank zu schätzen wusste, glaubten die Mitstudenten aus arabischen Ländern wohl mich mit Hinweisen auf höllische Kost in Angst und Schrecken versetzen zu können. Sie versuchten es jedenfalls. Ich staune, wie detailreich das Wissen des Moslem in Sachen in Hölle ist, so er denn den Koran emsig studiert.

Grausamen Hunger würde ich zu erleiden haben. Und als einzige Kost würde es eine Art trockenes Dornengestrüpp geben, das nicht sättigte. Tatsächlich droht solche Kost dem Höllenbewohner (9). Und das bei unvorstellbarer Hitze. Das Höllenfeuer soll 70 Mal so stark sein wie irdisches. Unsäglicher Durst tritt dann natürlich auf, doch es gibt kein kühles Wasser, um ihn zu lindern, sondern nur siedend heißes (10).

»Mehr als dich warnen können wir nicht!«, bekam ich so manches Mal zu hören. »Aber du schlägst ja unsere Mahnungen in den Wind!« Wenn ich dereinst in der Hölle leiden jammern, wehklagen und winseln würde, dann sei es zu spät. »Dann werden dich Engel fragen, ist denn keiner zu dir gekommen um dich zu warnen? Dann wirst du dich an uns erinnern. Du wirst zugeben müssen, dass du erfahren hast, was auf dich wartet. Du aber bist stur geblieben. Dann ist es zu spät!«

Fußnoten
1) Wikipedia-Artikel »Hölle«, Unterkapitel »Umfragen«, aufgerufen Pfingstsonntag, 20. Mai 2018
2) Sure 4, 56. »An-Nisa«, »Die Frauen«
3) Sure 111, 106-10
4) Sure 9, 63, Internetseite »The Religion of Islam«
5) Sure 5, 37
6) 1. Buch Mose Kapitel 3, Vers 24
7) Sure 74, 30
8) Sure 43, 77
9) Sure 88, 6
10) Sure 37, 67
11) Sure 67, 8-10

Zu den Fotos
Foto 1: St. Jakobus von Urschalling. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Blick ins Gotteshaus von Urschalling. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 3: Der Höllenschlund von Urschalling. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: »Marienkirche« von Bad Segeberg. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 5: Blick in die Marienkirche von Bad Segeberg. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Leicht zu übersehen ist der Höllenschlund. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Der Höllenschlund von Bad Segeberg. Foto Walter-Jörg Langbein

443 »Die goldene Füchsin und die Pyramide«,
Teil 443 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 15.07.2018

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Sonntag, 1. Juli 2018

441 „Hölle, Hölle, Hölle!“


Teil 441 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“
von Walter-Jörg Langbein

Foto 1: Das »Höllental von Hinom« in unserer Zeit.

Auch zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christus gibt es im »christlichen Abendland« die Vorstellung von der »Hölle«. Man denkt an einen nach Schwefel stinkenden Ort, wo gewaltige Feuer lodern und arme Seelen für ihre Sünden büßen müssen. »Das Handbuch der Bibelkunde« (1): »Die Hölle unseres Begriffs hat im biblischen Sprachgebrauch keine genaue Entsprechung«.

Und doch hat es einen realen Ort im Land der Bibel gegeben, der unserer Vorstellung vordergründig zumindest nahe kommt. Um 800 v.Chr. gab es diese »Hölle« im Südwesten Jerusalems. Im Gehenna-Tal wurden dem assyrischen Gott Moloch Opfer dargebracht. Dann und wann sollen sogar Menschen verbrannt worden sein, um ihn gnädig zu stimmen. Den Jahwe-Anhängern war jene Stätte ein Ort des Grauens. Vermutlich störte sie die Tatsache, dass dort gelegentlich Menschen ihr Leben ließen, nicht sonderlich. Dass aber dort einem fremden König gehuldigt wurde, missfiel ihnen sehr. Deshalb ließ König Josias um 625 v.Chr. das Tal entweihen. Weil es den Anhängern eines fremden Glaubens heilig war, ließ er es in eine stinkende Abfalldeponie verwandeln. Berge von Knochen wurden aufgehäuft und verbrannt. Müll wurde angekarrt und ebenfalls angezündet. Schwefel wurde beigefügt, um die Feuersglut Tag und Nacht nie verlöschen zu lassen. Es entstand ein Ort, der unserer Vorstellung von Hölle recht nahe kommt.

Unserer Vorstellung? Im November 2001 führte das »Institut für Demoskopie«, Allensbach, eine Umfrage zu den religiösen Glaubensvorstellungen der Deutschen durch (2).

Foto 2: Die Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn.

70% der Deutschen über 18 gaben an, dass sie an die Existenz der menschlichen Seele glauben. Was ein Leben nach dem Tod angeht, so äußerten 60% der Befragten, dass ihrer Überzeugung nach mit dem Tod alles aus ist. Fast genauso viele Deutsche, nämlich 61%, glauben an Gott, aber nur 16% an den Teufel. Nur 12% waren von der Realität einer Hölle, aber 34% von der Existenz des Himmels überzeugt. Eine Minderheit von immerhin noch 29% glaubte anno 2001 an die Auferstehung der Toten. Heute dürften deutlich weniger Menschen an konkrete Glaubenslehren über Himmel und Hölle, Tod und Auferstehung glauben.

In den Kirchen unserer Heimat sind Höllenbilder auch heute noch präsent. Unsere altehrwürdigen Kapellen und Kirchen bieten auch heute noch kostbare Werke der sakralen Kunst, die immer weniger Menschen überhaupt noch zur Kenntnis nehmen. Sollten wir uns wirklich immer weniger für unsere Wurzeln interessieren?

Foto 3: Hölle und Kreuzigung in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn.

Durch die bundesweit beliebte Fernsehserie »Hubert und Staller« wurde das Städtchen Wolfratshausen im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ein Besuch lohnt sich! Wer auf den Spuren von Hubert und Staller wandelt, der kommt zwangsläufig in die Gefilde von Egling.

Anno 1315 taucht in den Urkunden eine Kirche »St. Johannes Baptist« (»Heiliger Johannes der Täufer) auf. Wir finden sie im malerischen Neufahrn bei Egling, unweit von Wolfratshausen. Die Filialkirche von Deining hatte freilich Vorgänger. Schon im Jahre 1107, das ist urkundlich bestätigt, bezog das Kloster Tegernsee Waren aus Neufahrn. Schon damals dürfte es dort eine aus Holz gebaute Kirche zu Ehren des Täufers gegeben haben. Kirchenhistoriker gehen davon aus, dass es noch früher, schon seit der Zeit von Bonifatius (672-752) oder kurz danach in Neufahrn eine Kirche »St. Johannes Baptist« gegeben hat.

Foto 4: Hölle nach Herrad von Landsberg

Der heutige Besucher sollte sich unbedingt auseichend Zeit für die Fresken an der Chorwand nehmen, die womöglich schon um das Jahr 1400 entstanden. Links unten erkennen wir eine Schutzmantelmadonna. Sie bietet Menschen aus allen Ständen Sicherheit. Am Mantel der Madonna prallen Pfeile wirkungslos ab. Die Madonna tritt allen Feinden als mächtige Himmelskönigin entgegen. Sie trägt, ihrem Rang entsprechend, ein blaues Gewand unter einem roten Mantel. Eine Krone auf dem Haupt der Madonna zeichnet sie als Königin aus.

Foto 5: Der Engel mit dem Schwer im Fresko von Neufahrn

Auf der rechten Seite: eine Kreuzigungsszene. Links vom Kreuz stehen Maria und Maria Magdalena, rechts die »Heilige Ursula«, »Barbara« und »Katharina«. Darüber: eine Höllenszene. Die Hölle wird als ein riesiges, monströses Wesen dargestellt, als eine furchteinflößende Kreatur mit weit geöffnetem, mit spitzen Zähnen ausgestattetem Maul. Der Teufel höchstpersönlich ist am Werk. Er versucht mit einer gewaltigen Kette gefangene Seelen in sein Reich zu zerren. Ob sein Gegenpart, ein hochgewachsener Engel mit Flügeln und Schwert, die Menschenseelen aus den Klauen Satans befreien kann?

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Wir leben im »christlichen Abendland«. Die mysteriösen, altehrwürdigen Fresken in alten Kirchen und Kapellen wollen uns von unseren Wurzeln erzählen. Man kann die Vergangenheit werten wie man will, man muss sie aber kennen.

»Hölle, Hölle, Hölle!« prägte lange Zeit das Weltbild des Christentums. Freilich steht das christliche Bild von »Hölle« am Ende einer Entwicklung. Aus einer fremden Kultstätte war ein stinkendes Abfallfeuer geworden. Der Prophet Jesaja versuchte den Juden seiner Zeit Angst zu machen. Wer nicht buchstabengetreu nach den Vorschriften des Judentums lebte, der würde bestraft werden. Würde im »Glutofen« des Gehenna-Tals enden (3):»Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname derer, die von mir abtrünnig waren. Denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleisch ein Gräuel sein.«

Foto 6: Höllenqualen nach Herrad von Landsberg

Jesajas Hölle kam wie der Supermarkt von morgen ganz ohne »Personal« aus. Die Hölle ist nach heutiger Vorstellung der Wohnort der Teufel, die die Sünder peinigen und quälen. Unsere Hölle ist die Heimat bösartiger Dämonen. Die biblische Gehenna-Hölle ist ein Ort, an dem Gott strafen wird: Und zwar ausschließlich vom Glauben abgefallene »Gottlose«. Teufel sind da nicht vorgesehen, auch nicht erforderlich. Der Ort als solcher ist schon qualvoll genug!

In der sakralen Kunst freilich wurden die Höllendarstellungen, etwa jene von Herrad von Landsberg (etwa 1180). Die Sünder litten nicht mehr nur vor sich hin, sie wurden wahrlich sadistischen Teufeln ausgeliefert, die sich gegenseitig in Sachen Foltermethoden zu übertrumpfen versuchten.

Durch den griechischen Einfluss auf das »Neue Testament« kam es zu einer Helenisierung des Begriffs »Hölle«.  Offensichtlich entwickelte sich das Bild vom Ort der Qualen: von einer grauenhaften Stätte, an der die die Sünder auf ewige Zeiten Entsetzliches zu erdulden hatten, zu einem »Warteraum« für Tote.  Die Hölle wurde zum Vorraum des Gerichts, wo Verstorbene auf die himmlische Justiz warten.

Bei Lukas lesen wir (4): »Als er nun (der Reiche) bei den Toten war, hob er seine Augen in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.« Der Reiche schmort in der Hölle. Verschlimmert werden seine Qualen dadurch, dass er sehen muss, wie gut es dem frommen Lazarus in Gottes Schoß geht. So kommt »Neuen Testament« zum heißen Ort der Qualen im  noch eine Art »Himmel« hinzu, den es im »Alten Testament« noch gar nicht gegeben hat. Das »Alte Testament« kennt lediglich die Himmel als das Firmament, das sich über den Menschen wölbt.

Foto 7: Der Engel mit dem Schwert

Die biblischen Bilder, auch jene von Hölle und Himmel, sind das Ergebnis einer Entwicklung über viele Jahrhunderte hinweg, die vielleicht niemals abgeschlossen ist. Die christlichen Glaubensvorstellungen, etwa von Hölle und Himmel, sind nicht als fertige Gedanken übernommen worden. Sie haben sich nach Beendigung der Arbeit an den biblischen Texten nach und nach entwickelt. Das zeigt, dass Glaube sich seit mehr als zwei Jahrtausenden verändert. Diese Erkenntnis gibt zu Hoffnung Anlass: Auch heute und morgen wird sich Glauben ändern. Nur dann kann er langfristig dem suchenden Menschen Hilfe bieten. 

Ein Glaube, der einmal stehen bleibt, ist ein Auslaufmodell und verschwindet irgendwann in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit. 

Fußnoten
1) Mertens, Heinrich A.: »Handbuch der Bibelkunde«, Düsseldorf  1966, Seite 336
2) »Institut für Demoskopie«, Allensbach, November 2001
3) Der Prophet Jesaja Kapitel 66, Vers 24
4) Das Evangelium nach Lukas Kapitel 16, Vers 23

Zu den Fotos
Foto 1: Das »Höllental von Hinom« in unserer Zeit. Foto wikimedia commons/ Deror avi
Foto 2: Die Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 3: Hölle und Kreuzigung in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 4: Hölle nach Herrad von Landsberg (etwa 1180). Foto wikimedia commons
Foto 5: Der Engel mit dem Schwer im Fresko von Neufahrn. Foto Heidi Stahl
Foto 6: Höllenqualen nach Herrad von Landsberg (etwa 1180). Foto wikimedia commons
Foto 7: Der Engel mit dem Schwert, Fresken-Wand in der Kirche Johann Baptist, Neufahrn. Foto Heidi Stahl

442 „Höllenschlund und Höllenfeuer“,
Teil 442 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“
von Walter-Jörg Langbein,
erscheint am 08.07.2018

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