Sonntag, 22. April 2018

431 „Die Kreatur, Eulenmann und Kartoffelkopf/ Abschied von der Osterinsel“

Teil  431 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“                         
von Walter-Jörg Langbein                       


Foto 1: Heyerdahls Experiment misslang

1955/56 scheiterte Thor Heyerdahl weitestgehend auf der Osterinsel. Es gelang ihm nicht, allen vollmundigen Ankündigungen zum Trotz, eine Statue mit Faustkeilen aus dem Vulkankegel am Rano Raraku heraus meißeln zu lassen. Seine tüchtigen Gehilfen mussten enttäuscht und mit wunden Händen aufgeben. Das Ergebnis des Heyerdahl-Experiments mutet kläglich an. Allenfalls die Umrisse, nur wenige Millimeter tief, konnten in das relativ weiche Vulkangestein „geritzt“ werden.

Gescheitert ist Thor Heyerdahl mit seinem Versuch, archäologische Nachweise für seine Theorie, die Osterinsulaner seien von Peru aus gekommen. Auch trotz zahlreicher Grabungen konnte nicht ein einziger Fund getätigt werden, der eine Verbindung Peru/ Südamerika mit der Osterinsel zumindest nahelegte.

Foto 2: Osterinselriesen als Briefmarkenmotiv

Ganz in der Nähe des Rano Raraku Vulkankegels, nur wenige Meter vom „Steinbruch“ entfernt, stießen Heyerdahls Gehilfen in einiger Tiefe auf eine kuriose steinerne Figur. Sie ist eine der kleineren Statuen, ihre Höhe misst nur 3,60 Meter. Und sie unterscheidet sich vollkommen vom Standardtypus der Osterinselriesen. „Tukuturi“ nannten die Einheimischen spontan die mysteriöse Figur, zu Deutsch „der Kniende“.

Die typische Osterinsel-Statue steht aufrecht. Die Arme liegen seitlich am Körper, die langen dünnen Finger deuten Richtung Nabel. Einen Unterleib haben die Riesen nicht, an der Gürtellinie ist Schluss. Die Köpfe der Kolosse wirken roboterhaft starr, aber auch blasiert und arrogant. In den Augenhöhlen lagen einst Augen aus Muschelkalk, auf den flachen Häuptern standen zylindrische Steine wie monströse Hüte.

Fotos 3-5: „Der Kniende“

„Tukuturi“, „der Kniende“, fällt vollkommen aus dem Rahmen. Die Figur ist komplett ausgearbeitet, von den Füßen bis zum rundlichen Kopf. Die Figur kniet, hockt auf Fersen und Unterschenkeln, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Leicht angedeutete Brüste sehen manche als Hinweis auf das Geschlecht der seltsamen Statue. Nicht zu übersehen ist aber der Bart. Es dürfte sich also um einen Mann handeln, der da kauert. Nach weithin akzeptierter Lehrmeinung wurden die Osterinsel-Statuen immer größer, womöglich als Resultat eines Wettstreits zwischen verschiedenen Stämmen.

Foto 6: Mein Bungalow

Versuchte jeder Stamm seine Konkurrenten zu übertreffen und möglichst noch größere Figuren aus dem Vulkankrater zu hauen? Oder wollte man von Generation zu Generation die „Altvorderen“ mit immer größer werdenden Figuren übertrumpfen? Die größte bekannte Statue – Länge rund 20 Meter (von mir nachgemessen) – wurde nie vollendet. Sie wurde nicht komplett aus dem Vulkangestein gelöst. Niemand vermag zu sagen, warum die Arbeiten im Steinbruch offensichtlich abrupt beendet wurden.

Dann müsste „der Kniende“ mit ihrer geringen Höhe (ich habe 3,60 Meter gemessen) zu den ältesten Statuen gehören. Wieso hat man sie vergraben? Etwa weil es zu einem abrupten Stilwechsel kam, warum auch immer? Man muss sich natürlich fragen, ob „der Kniende“ die einzige Statue ihrer Art ist. Sie ist die einzige, die man bis heute gefunden, sprich ausgegraben hat. Ruhen noch weitere solche vollkommen aus dem Rahmen fallenden Figuren unter dem Erdboden der Osterinsel?

Davon sind viele Osterinsulaner überzeugt. Tatsächlich sieht man da und dort auf dem Eiland Gesichter der berühmten Steinkolosse aus dem Erdboden ragen. Wie viele ganz und gar vom Erdreich bedeckt sind und so von Witterungseinflüssen verschont bleiben? Niemand weiß das. Und Eingeweihte, die von Vätern und Großvätern in Geheimnisse der Osterinsel eingeweiht worden sind, schweigen.

Fotos 7 und 8: „Der Eulenmann" oder „Die Eule"

Ein Gesicht ragt ein Stück aus dem Erdreich. Im Hintergrund: Reste einer Plattform, auf der einst mehrere Statuen der bekannten, klassischen Art standen. Sie sind (wurden) gestürzt, liegen in Trümmern vor der verfallenden Plattform. Ganz aus dem Rahmen fällt das runde Gesicht. Es ist keines der fast normierten stoischen Gesichter der typischen Statuen. Leere Augenhöhlen starren den Besucher an. Einheimische nennen die Figur, von der nur wenig zu sehen ist, scherzhaft „Eulenmann“ oder „Eule“. Warum gräbt man die Figur nicht aus?

Ein Geistlicher erzählte mir vor Ort: Über Jahrzehnte hinweg seien die Statuen für viele Einheimische nichts Besonderes gewesen. Mehrfach sei er gefragt worden, ob es überall auf der Welt diese „Dinger“ gebe. Lange Zeit hatte kaum jemand Interesse, die Vergangenheit der Insel zu erforschen. Aber immer mehr, auch junge Inselbewohner, interessieren sich für die Geschichte der Insel mit den Riesenstatuen.

Foto 9: „Die Kreatur“
Die Osterinsel ist mit Lava-Schlacken übersät. Überall liegen kleine oder große unförmige, auch runde, Klumpen, die einst einer der Vulkane ausgespuckt hat. Sie schossen noch flüssig in die Höhe, schlugen verfestigt wie Bomben wieder auf. In der Regel haben sie eine raue Außenhülle mit Löchern unterschiedlicher Größe. Figuren aus Lava-Schlacke-Klumpen soll es „viele“ gegeben haben. Sie entsprachen ganz und gar nicht dem weltberühmten Typus des Osterinselriesen mit starren, fast roboterhaften Gesichtsauszügen.

Vergeblich suchte ich bei meinen Aufenthalten auf „meiner Lieblingsinsel“ nach einer „nur“ etwa 2,40 Meter kleinen Figur aus rötlich-brauner Vulkanschlacke. Ein vergilbtes Foto stand mir kurz zur Verfügung. Eine angeblich maßstabsgetreue Zeichnung (Foto 8) durfte ich ausgiebig in Augenschein nehmen, aber nicht publizieren. Grete C. Söcker fertigte für mich eine Zeichnung dieser Kreatur an. Auf einem formlosen „Oberkörper“ oder „Leib“ ohne erkennbare Gliedmaßen ruht ein wuchtiger Kopf mit dicker Knollennase und wulstigen Lippen. Gab es eine reale Vorlage für dieses in rötlich-brauner Schlacke verewigte Geschöpf? Es könnte sehr wohl findige Hollywoodgrößen zu einem menschenfressenden Monster inspirieren.

Fotos 10 und 11: „Der Krallenmann“

Das gilt auch für  eine weitere Statue, die auf den ersten Blick sehr dem „typischen“ Osterinselriesen ähnelt. Sie ist verglichen mit ihren steinernen „Kollegen“ ausgesprochen klein, sie misst nur etwa 1,70 Meter. Anstatt von Fingern hat dieser seltsame „Osterinselzwerg“ aus Basalt lange, unnatürlich abgewinkelte Krallen. Freunde von Horrorfilmen mögen an Freddy Krueger aus der langlebigen Reihe „Nightmare on Elmstreet“ erinnert werden. Massenmörder Freddy trägt an seiner rechten Hand einen Handschuh mit Klingen, scharf wie Skalpelle, am Ende der Finger. Sein Osterinsel-Pendant freilich hat an beiden Händen diese scharfen spitzen Krallen.


Foto 12: „Kartoffelkopf“
Die Osterinsel bietet noch viele Geheimnisse und Rätsel. Immer wieder werden Meldungen durch die Medien verbreitet, wonach nun endgültig geklärt sei, wie die Riesen vom Steinbruch an die Plätze ihrer Bestimmung transportiert werden. Tatsache ist: Keiner dieser Lösungsvorschläge ist mehr als reine Spekulation. Und keine dieser Spekulationen hält einer stichhaltigen Überprüfung stand. Daran ändert auch die immer wieder in die Welt posaunierte Meldung, nun sei Däniken endgültig widerlegt. „Widerlegt“ werden nämlich auch in Sachen Osterinseln angebliche Behauptungen Dänikens, die sich nirgendwo in seinen Büchern finden.

Ungelöst sind nach wie vor viele Geheimnisse der Osterinsel. Wo wurden Riesenstatuen und Statuetten vergraben und warum? Wen oder was sollen die stoisch dreinblickenden Statuen darstellen? Wie kamen sie zu Fall? Wer oder was hat sie gestürzt? Wen stellen fratzenartige Reliefs und gnomartige Skulpturen dar, die man selbst in dickleibigen Bildbänden über die Osterinsel nicht zu sehen bekommt? Warum hat der angeschlagene, wieder aufgerichtete Moai vom „Ahu Huri a Urenga“ (Größe: Fast 3,50 Meter) gleich vier Hände mit Krallenfingern wie Freddy Krueger aus der Horror-Film-Reihe „Nightmare on Elmstreet“?
Foto 13: „Puoko Tea Tea“

Wen oder was stellt – pardon – der „Kartoffelkopf“ (von mir so „getauft“) dar, der im „Orongo-Heiligtum“ verewigt wurde? Man möchte ihm nachts ebenso wenig begegnen wie seinem Kollegen „Puoko Tea Tea“, der vor Jahrhunderten als Miniatur aus Trachyt-Gestein geschaffen wurde.

Die Osterinsel ist und bleibt rätselhaft, ein winziges Fleckchen Erde, irgendwie verloren in Zeit und Raum… Meine Trauminsel.

¡'Iorana!

Danksagung

Ein herzliches Dankeschön 
geht an Grete C. Soecker 
für die großartigen Zeichnungen, 
die sie für diesen Beitrag angefertigt hat. 
Ihre Illustrationen bereichern meinen Beitrag, 
veranschaulichen den Text, wo keine Fotos vorliegen. 
DANKE!

Fotos 14-16: Einige der rätselhaften Statuen der Osterinsel

Zu den Fotos:
Foto 1: Heyerdahls Experiment misslang. Foto/ Archiv W-J.Langbein
Foto 2: Osterinselriesen als Briefmarkenmotiv. Archiv W-J.Langbein
Foto 3: Der Kniende. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Der Kniende. Zeichnung Grete C. Söcker
Foto 5: Der Kniende. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: Mein Bungalow. Foto Walter-Jörg Langbein
Fotos 7 und 8: „Der Eulenmann“ oder „Die Eule“. Fotos Walter-Jörg Langbein
Foto 9: „Die Kreatur“. Zeichnung Grete C. Söcker
Foto 10 und 11: Der „Krallenmann“. Zeichnungen Grete C. Söcker
Foto 12: „Kartoffelkopf“. Zeichnung Grete C. Söcker
Foto 13: „Puoko Tea Tea“. Zeichnung Grete C. Söcker
Fotos 14-16: Einige der rätselhaften Statuen der Osterinsel. Fotos Walter-Jörg Langbein

432 „Das Leuchten in der Gruft“,
Teil  432 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“                         
von Walter-Jörg Langbein,                       
erscheint am 29.04.2018


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Samstag, 14. April 2018

430 „Erich von Däniken zum 83.“

Teil  430 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“                        
von Walter-Jörg Langbein  
                     

Erich von Däniken hat heute Geburtstag.
Er wird 83! Von Herzen alles, alles erdenklich Gute!

Foto 1: Erich von Däniken am Steuer.

Alle Jahre wieder – und das seit 2011 – veröffentlicht „Watkins' Mind Body Spirit“ eine Liste der 100 inspirierendsten Persönlichkeiten unseres Planeten. Für das dreimonatlich in London erscheinende Magazin gehört Erich von Däniken zu den 100 inspirierendsten Menschen. „Sagenhafte Zeiten“ vermeldete kürzlich (1): „Herzlichen Glückwunsch, Erich von Däniken! Er ist auf der 'Watkins Spiritual 100'-Liste auf Platz 12 der inspirierendsten Personen aufgeführt!!! Auf den höheren Plätzen so illustre Personen wie Papst Franziskus, der Dalai Lama oder Bob Dylan! Für das Team von SAGENHAFTE ZEITEN steht Erich natürlich auf Platz 1  !!!“

Gern schließe ich mich dem Team von SAGENHAFTE ZEITEN an! Herzlichen Glückwunsch zu dieser wohlverdienten Ehrung! Für mich war und ist Erich von Däniken der inspirierendste Mensch überhaupt! Keiner hat mein Leben so entscheidend und auf so positive Weise beeinflusst wie Erich von Däniken. Dafür möchte ich ihm von Herzen danken!

Foto 2: Dänikens Erstling
1968 las ich „Erinnerungen an die Zukunft“ und war sofort mit der „Dänikenitis“ infiziert, die sich damals rasend schnell auf Planet Erde ausbreitete. Weltweit eroberte der Schweizer mit seinem provokanten Erstling die Bestsellerlisten. Weitere Welterfolge sollten folgen.

Freilich wollte ich mich nicht mit Lesen begnügen. Ich wollte selbst schriftstellerisch wirken, selbst recherchieren. An Weltreisen konnte ich damals – ich war ein braver Gymnasiast von 14 Jahren – nicht zu denken. Also begann ich umfangreiche Korrespondenz, mit Erich von Däniken, natürlich. Und ich schrieb an Museen in aller Welt, auch an Botschaften, so zum Beispiel an die diplomatische Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Santiago de Chile. Ich wollte so viel wie nur möglich über die Osterinsel und die riesenhaften Steinstatuen erfahren. Und ich begann mit der Niederschrift meines Manuskripts „Astronautengötter“, das freilich erst 1979 als Buch erschien.

1969 rief ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Santiago bei uns zuhause an. Der Mann, leider habe ich seinen Namen vergessen, verbrachte seinen Urlaub in Deutschland ausgerechnet im schönen Frankenland, meiner Heimat. Wenige Stunden später kam er nach Michelau und führte im elterlichen Haus einen Schmalfilm über die Osterinsel vor. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Nie und nimmer hätte ich damals zu hoffen gewagt, selbst einmal auf diese entlegene Insel zu kommen. Und das im Laufe der Jahrzehnte mehrfach.

Foto 3: Mysteriöse Riesen aus Stein.


1868 stibitzten britische Seeleute einen der mysteriösen Moai und transportierten ihn auf ihrem Segelschiff „Topaze“ nach London, wo er verstaut, von der Wissenschaft aber nicht weiter beachtet wurde. Auf dem Rücken der Statue sind seltsame Zeichnungen eingeritzt. Eine zeigt seltsame Mensch-Vogel-Mischwesen. Was besonders interessant ist, bislang aber kaum publik gemacht wird: der „gestohlene Freund“ ist nicht, wie die meisten heute weltbekannten Statuen aus Tuff herausgemeißelt, sondern aus Basalt.

1.000 oder mehr Steinriesen stammen aus den „Steinbrüchen“ des „Rano Raraku“-Vulkankegels. Dort sieht man auch heute noch Statuen in allen möglichen Stadien. Einige sind fast fertig, aber immer noch mit dem „gewachsenen“ Gestein verbunden. Andere wiederum hat man aus dem Steinbruch herausgelöst und – wie auch immer – abtransportiert. Bei meinem ersten Besuch vor Ort in den 1980er Jahren ließ ich die geradezu mystische Stille des Steinbruchs auf mich wirken. Es kam mir so vor, als wären die Arbeiter gerade gegangen, um in einer kurzen Pause etwas zu essen oder auszuruhen. Die Steinmetze hatten wohl ihre Werkzeuge niedergelegt. 

Foto 4: Mit E.v.D. auf Malta
Die „Transporteure“ hatten offenbar gerade ihre Steinkolosse abgesetzt, die zum Teil nur wenige Meter vom Steinbruch entfernt lagen. Bis heute sind die Arbeiter nicht zurückgekehrt. Niemand weiß, warum scheinbar von heute auf morgen die Produktion der Osterinselriesen eingestellt worden ist. Und wann soll das geschehen sein?

Die ältesten Osterinsel-Statuen wurden, was bislang so gut wie nicht beachtet wurde, aus Basalt „hergestellt“. Nur: Einen Basalt-Steinbruch hat man bislang nirgendwo auf der Osterinsel entdeckt. Angeblich befindet er sich vor der Küste der Osterinsel, auf dem Meeresgrund. Man kann  wohl nicht davon ausgehen, dass die Steinmetze über Taucherausrüstungen verfügten und unter Wasser arbeiteten. Also muss sich, was heute unter Wasser liegt, einmal über dem Meeresspiegel befunden haben. Als Folge des Abklingens der letzten Eiszeit versanken Teile der Osterinsel in den Fluten, und das vor 10.000 bis 12.000 Jahren.

Liegt also der Ursprung der mysteriösen Osterinselkultur sehr viel weiter zurück in der Zeit? Sollte diese Vermutung bestätigt werden, einer würde sich nicht wundern: Erich von Däniken! Der vertritt seit über einem halben Jahrhundert die These, dass es sehr viel ältere Kulturen auf unserem Planeten gegeben hat als die „Schulwissenschaft“ zugeben möchte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn E.v.D. Noch erleben dürfte, dass seine Gedanken und Thesen auch von der „Schulwissenschaft“ bestätigt werden. Freilich werden die Herrschaften, die heute noch E.v.D. Völlig ablehnend gegenüber standen, dann  wohl behaupten: „Wir haben lediglich da und dort Dänikens zu unwissenschaftliche Vorgehensweise kritisiert. Dass einstmals Außerirdische auf die Erde gekommen sein könnten, wie Däniken ja auch in seinen Büchern schreibt, haben wir nie bestritten!“ Wie würde E.v.D. auf solche Kehrtwendungen in den Kreisen der Wissenschaft reagieren? Ich glaube, er würde schmunzeln.

Foto 5: E.v.D. im Mittelmeer unterwegs...
Erich von Däniken ist sich immer treu geblieben. Seit seinen frühen Zeitungsartikeln, die lange vor seinem Erstling „Erinnerungen an die Zukunft“ erschienen, hat er kontinuierlich an seinem Lebenswerk gearbeitet. Besonders intelligente Kritiker halten ihm das vor. „Der schreibt doch nichts Neues!“ Ich behaupte: die gleichen Kritiker würden hämisch kommentieren, wenn E.v.D. Plötzlich seine Meinung ändern, ja sich selbst widersprechen würde. Das aber tut er nicht.

Wer E.v.D. heute erlebt, der kann nur über die unglaubliche Vitalität dieses Mannes staunen. Wer E.v.D. erlebt, mit welchem Enthusiasmus er weit über die Grenzen Europas hinaus seine Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann zieht, der kann sich kaum dem Charisma dieses wundervollen Zeitgenossen entziehen. Wer E.v.D. heute erlebt, wird es nicht für möglich halten, dass er am heutigen Tag 83 Jahre alt wird. Wie er wohl seinen Geburtstag verbringt? Am Rednerpult irgendwo in der Welt? Vor laufenden Fernsehkameras irgendwo auf der Welt? Oder in einer Bibliothek? Vielleicht gar zuhause, im schönen Beatenberg?

Wie dem auch sei ... Erich von Däniken hat heute Geburtstag. Er wird 83! Von Herzen alles, alles erdenklich Gute! Möge ihm die unglaubliche Schaffenskraft erhalten bleiben! Möge ihm sein ansteckender Enthusiasmus erhalten bleiben. Möge er uns noch viele Jahre erhalten bleiben! E.v.D. hat der Welt noch so viel zu sagen. Es lohnt sich sehr, ihm zuzuhören!

Foto 6: E.v.D. und Tochter Cornelia
E.v.D.s Bedeutung wird, davon bin ich überzeugt, bis heute noch nicht wirklich erkannt!

Ich hoffe, dass irdische Wissenschaftler und Techniker eines Tages riesige Weltraumstädte bauen werden, Generationenraumschiffe, die in die Tiefen des Weltalls vordringen werden, so wie dies der Vater der Weltraumfahrt, Prof. Hermann Oberth, vor langer, langer Zeit präzise beschrieben hat.

In seinem Werk „Raumfahrt“ stellte Weltraumpionier Eugen Sänger bereits 1958 Überlegungen über Besucher von anderen Sternen auf der Erde in der Vergangenheit an. Er schreibt (2): „Der Wunsch, nach den Sternen zu greifen, ist so alt wie die Menschheit selber .. Der Gedanke der Raumfahrt erscheint daher am frühesten schon in der prähistorischen Menschheitsperiode in den Göttermythen und Sagen.“

Hermann Oberth (*1894; †1989) sagte im Gespräch zu mir: „Die Erde ist die Kinderkrippe der Menschheit. Kinder wachsen heran und verlassen irgendwann die Krippe und erkunden die Welt!“ Ich fragte zurück: „Meinen Sie, dass wir Menschen einmal unsere Erde verlassen werden?“ Prof. Oberth bejahte: „Die Menschheit kann entweder irgendwann auf der Erde umkommen, oder sie versucht, ins Weltall vorzudringen und dort zu überleben. Ein Überleben auf der Erde für ewige Zeiten wird es nicht geben!“

Ich bin fest davon überzeugt: Die ersten echten Astronauten, die an Bord eines Raumschiffs in die Tiefen des Alls, weit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus, vordringen werden, sie werden „Erinnerungen an die Zukunft“ von Erich von Däniken dabei haben!


Fußnoten
1) Am 23.2.2018 um 9 Uhr 48
2) Sänger, Eugen: „Raumfahrt – technische Überwindung des Krieges“, Hamburg 1958, S.124 und 125

Zu den Fotos:
Foto 7: Südseeschönheit und Riese aus Stein.
Foto 1: Erich von Däniken am Steuer. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 2: Dänikens Erstling. Foto Walter-Jörg Langbein/ Archiv Langbein
Foto 3: Mysteriöse Riesen aus Stein. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 4: Mit E.v.D. auf Malta. Foto Ilse Pollo
Foto 5: E.v.D. im Mittelmeer unterwegs... Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 6: E.v.D. und Tochter Cornelia. Foto Walter-Jörg Langbein
Foto 7: Südseeschönheit und Riese aus Stein. Foto Walter-Jörg Langbein/ Archiv Langbein

431 „Die Kreatur, Eulenmann und Kartoffelkopf“,
Teil  431 der Serie
„Monstermauern, Mumien und Mysterien“                        
von Walter-Jörg Langbein,                      
erscheint am 22.04.2018


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