Freitag, 15. November 2013

Die Krankheit des Anderen

Ursula Prem
Freitagskolumne von Ursula Prem

Nichts unterliegt so sehr dem Zeitgeist wie die Frage, ob ein Mensch als normal zu gelten oder einen an der Waffel hat. Generationen von Priestern, Inquisitoren, Sektenführern und Folterknechten, aber auch Philo-, Theo-, Anthro- und sonstige Sophen sowie, in jüngeren Zeiten, Pädagogen, Psychologen und Psychiater arbeiteten sich bislang erfolglos an einem Problem ab, dessen sinnfreie Lösung stets im Auge des Betrachters liegt. Normal oder seltsam, besessen oder heilig, krank oder gesund: Das Thema scheidet nicht nur die Geister, sondern ist eines der letzten gesellschaftlich anerkannten Einfallstore der Subjektivität in einer nach Maß, Zahl und Regel scheinbar geordneten Welt.

Das menschliche Bedürfnis nach Religiosität scheint hier seinen praktischen Ausdruck gefunden zu haben: Die verzweifelte Suche nach der Geisteskrankheit des Anderen ist immer auch der ängstliche Wunsch nach Bestätigung des persönlichen Heilsweges. Kann es einen besseren Ablass für eigene krause Gedanken geben, als das (möglichst psychiatrisch bestätigte) Irresein des Mitmenschen?


»Normal« ist der Wahn der Mehrheit

Dabei ist es die jeweils vorherrschende gesellschaftliche Übereinkunft, die über die jeweilige Einpassbarkeit des Individuums in das große Ganze und damit über seine »Normalität« entscheidet. Zogen Zweifel an der Jungfräulichkeit Marias im Mittelalter noch peinliche Befragungen durch theologisch geschultes Fachpersonal mit Folterlizenz nach sich, sieht man ein derartiges Sakrileg heute zumindest hierzulande weniger eng. Ist die allgemeine Tötungshemmung gegenüber Artgenossen in Friedenszeiten eine notwendige Voraussetzung für das menschliche Zusammenleben, führt eine derartige Neigung zur Sentimentalität in Zeiten des Krieges schnell vor das Standgericht. Galt der Gebrauch von Verhütungsmitteln noch vor fünfzig Jahren als sicheres Zeichen von Verderbtheit, macht sich heute der sexuellen Verklemmtheit verdächtig, wer die Segnungen der Pille nicht ab dem zwölften Lebensjahr konsequent nutzt.

Dabei sind die Übergänge des einen allgemeinen Wahns in den nächsten durchaus fließend: Bis vor wenigen Wochen regierte in Bayern mit Beate Merk eine Justizministerin, die noch 2006 allen Ernstes eine bundesweite Verschärfung des Blasphemieparagrafen gefordert hatte, während sie 2012 öffentlich über die angebliche psychische Erkrankung des ihr persönlich unbekannten Gustl Mollath spekulierte: der Splitter im Auge des Anderen?


Therapeutensprech für Hobbypsychologen

Wer die allgemeine Sprachentwicklung aufmerksam beobachtet, dem ist längst aufgefallen, dass die Formen im Alltag üblicher Beleidigungen sich verändert haben: Wer früher formvollendet als »dumme Sau« tituliert worden wäre, ist heute »voll der Psycho«. Der »komische Heini« von anno dunnemals ist in den Augen von Millionen marodierender Hobbypsychologen schnell »dringend therapiebedürftig«. Der »Zappelphilipp« mutierte klammheimlich zum »ADHS-Patienten«, der »nervige Verehrer« zum »gestörten Stalker«. Hieraus ergibt sich die Frage: Wie viel Gestörtheit der Anderen brauchen wir eigentlich für die eigene Psychohygiene?

»Dem ist doch voll ins Hirn geschissen!«, heißt es denn auch schnell mal, wenn jemand nicht wunschgemäß spurt: Das Gehirn als Zentrum des geistigen Lebens scheint der einzig mögliche Angriffspunkt zu sein, wenn es gilt, den anderen plattzumachen. Wozu auch greifbare Argumente herauskramen, wenn das Totschlagsargument des angeblich desolaten psychischen Zustands des Gegners einfach immer funktioniert?

Dass in diesem bedauernswerten geistigen Klima die Psychobranche wächst und gedeiht, braucht uns nicht zu wundern: Wir selbst liefern den Dung, auf dem die giftigsten Blumen blühen. »Sie sollten sich mal untersuchen lassen!«, lautet denn auch schnell die Forderung, wenn das Hemd der eigenen Argumente kaum noch bis zum Bauchnabel reicht.


»Sie blödes Arschloch!«

Dass die Gesellschaft hiermit einer Branche in die Hände spielt, deren Umtriebe ihr mehr und mehr auf die Füße fallen, ist den wenigsten Menschen bewusst: Bereits heute sind die Erfolgsaussichten sehr gut, wenn es gilt, den Gegner bei den zuständigen Behörden anzuschwärzen und zumindest seine »psychologische Begutachtung« zu verlangen: Von diesem direkten Angriff auf seine menschliche Integrität wird er sich nur schwer erholen, besonders dann, wenn es gelingt, in der Folge auch noch einen »Psychiater hinzuziehen« zu lassen.

Kehren wir deshalb zurück zu den bewährten Formen der Beleidigung: Ein deftiges »Du dummes Schwein!« macht dem Herzen Luft, ruft allenfalls den Tierarzt auf den Plan und wird keinen weiteren Schaden anrichten. Auch die manchmal als fantasielos verschriene Floskel »Sie blödes Arschloch!« lässt dem Gegner zumindest so viel Daseinsberechtigung, dass er nicht an seinem Wesenskern zweifeln muss und sich schnell wieder beruhigt haben dürfte: Zeigen wir durch die Wahl solcher Waffen, dass wir faire Gegenspieler sind, denen an der vollständigen Vernichtung des Kontrahenten auch dann nicht gelegen ist, wenn wir argumentativ gerade mal kein Bein auf den Boden bekommen.



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Kommentare:

  1. Frau Prem, Sie haben mal wieder eine sprachliche Glanzleistung vollbracht, das wissen Sie sicherlich selbst. Das Ende Ihres Wortbeitrages erinnerte mich an einen Vorfall in der Schule.
    Während meines Besuches des Elternabends entdeckte ich auch, im Klassenzimmer war ein großer Fernseher genau am Sitzplatz des Lehrers angebracht, oberhalb des Lehrerpultes. Schulkinder mußten also neben dem religiösen Symbol, das Symbol des Materialismus stets "sehen", auch wenn der Fernseher nicht eingeschaltet war. Mir schien das pädagogisch verfehlt. Zuständig war hier nicht der Pfarrer, sondern der Schulleiter. Beim vereinbarten Gespräch war auch die Klasslehrerin anwesend. Ich kam mit meinen Argumenten gegen die ständige optische Präsenz des Gerätes in Verbindung Lehrerpult/Lehrer nicht an. Obwohl Lehrer, wollte der Schulleiter die pädagogischen Fragestellung nicht verstehen.
    Da kam aus meinem Munde nur: "Sie Arsch", mehr nicht. Herzhaft gesprochen, auch ernst gemeint. Das war besser als irgendwelche Argumente hin und hergeschoben. Schulleiter und Klasslehrererin schauten sich fragend an. Sie hatten nie gedacht, auch ein "Anthroposoph" kann ein solches Wort benutzen!
    Ob und wie dieses Wort später zu meiner Psychiatrisierung beitrug, bleibt offen. Sicherlich haben die Damen und Herren Psychiater bereits einen Diagnosebegriff parat, für Menschen die aus Herzen echt auch mal solch ein Wort gebrauchen, wie Sie es Frau Prem vorschlagen.
    Übrigens gab es später mit dem Schulleiter weiter ganz normal-vernünftige Gespräche.

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    1. Hallo Herr Seler, manchmal ist es tatsächlich so, dass eine von Herzen kommende Beleidigung fruchtlose Rundumgespräche wirksam durchbricht und den Gordischen Knoten zerschlägt. Richtig (das heißt: sparsam) dosiert, stellen derartige Ausdrücke in meinen Augen so etwas wie ein bodenständiges rhetorisches Mittel dar. Verglichen mit Attacken, die direkt auf den angeblich desolaten Geisteszustand des Gegenübers abzielen, verhalten sie sich wie ein Wasserwerfer zu einem Giftgasangriff.

      Herzliche Grüße

      UP

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  2. Nicht nur Martin Luther wollte Sie dafür loben, wie treffend Sie hier dem Volke aufs Maul schauen. Gerade dem Verweis auf seine (überliefert) derbe Ausdrucksweise bedient man sich auch in "bildungsnahen" Schichten in Momenten, wenn mal ein Fluch sich Luft verschafft, dessen Wahl der Worte zumindest irritieren könnte.

    Jedoch vermisse ich an Ihrer Darstellung zumindest den Verweis auf die Ursachen der eigentlich dahinter stehenden Verflachung der "guten Sitten". Sicherlich ist zu beklagen, dass zum Teil zu Psycho-Sprech gegriffen wird, jedoch ist diese n. m. M. zunehmde verbale Aggression zum Glück der häufigere Ausdruck der angestauten Aggressionen, die sich auch leidvoller entladen können, was sie bedauerlicher Weise auch zunehmender tun. Diese zuvor unterdrückten Aggressionen entspringen der Verunsicherung der Menschen, die hauptsächlich existenzieller Art sein dürften.

    Wenn ich jetzt weiter schreiben wollte, würde ich bestimmt wieder bei Marx und vielleicht im Spam landen, weshalb ich vorerst abbreche.

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    1. Nun, dann wollen wir mal bei der deftigen Ausdrucksweise bleiben, weil es so schön zum Thema passt: Nicht nur auf das Lob eines Martin Luther, auch auf die Meinung eines Karl Marx würde ich geflissentlich scheißen. :-))

      Was hierzulande als "existenzielle Not" begriffen wird, würde in manch anderen Ländern als das Paradies gelten. Sämtliche Salonmarxisten 2.0, deren trockene Hintern auf warmen Stühlen bei unbegrenzter Flatrate die Nöte der Arbeiterklasse früherer Generationen allenfalls noch aus dem Geschichtsunterricht kennen, sollten nun endlich ihren Stolz entwickeln und mit der Jammerei aufhören.

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    2. Sehr geehrte Frau Prem, da haben Sie sehr schön parliert, das kann ich ganz ohne Neid bekennen.

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    3. @Dian

      Rp.
      Sprach-Enstschwurbolin forte
      tgl. 3x1

      Gute Besserung!

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    4. Danke! Herr Freud? Wo sind Sie?

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  3. Da sprechen Sie ja der von Schwerstfreudianern bedrängten Welt aus der Seele.

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  4. Ich gebe zu bedenken: wenn von diesem klassischen Starkdeutsch allzu häufig Gebrauch gemacht wird, und das auch noch gegenüber den falschen Menschen, könnte es zur Bumerang-Diagnose eines Tourette-Syndroms kommen. ;-)

    Im Kern haben Sie natürlich recht: jedes "Blöde Kuh!"-Geblöke ist weniger verletzend als die Nachfrage, ob man seine Pillen nicht genommen habe.
    Mediale Ferndiagnosen sind so ungefähr das Furchtbarste, das der Boulevard-Journalismus zu bieten hat, weil die jeweiligen "Experten" im Gewand der Wissenschaft daherkommen und presserechtlich nicht angreifbare "Meinungen" präsentieren.
    Diese Kombination ist dann wirklich vernichtend.

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    1. Liebe Frau Wolff,

      genau so ist es: Es kommt bei diesem "Stilmittel" hauptsächlich auf die (homöopathische) Dosierung sowie den Kontext an. Erwartet man vom Sprecher Derartiges bereits, weil er als ungehobelter Rüpel landauf, landab bekannt ist, verkehrt sich die Wirkung natürlich ins Gegenteil.

      Liebe Grüße

      UP

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  5. Zitat aus Artikel oben:

    "Auch die manchmal als fantasielos verschriene Floskel »Sie blödes Arschloch!« lässt dem Gegner zumindest so viel Daseinsberechtigung, dass er nicht an seinem Wesenskern zweifeln muss und sich schnell wieder beruhigt haben dürfte: Zeigen wir durch die Wahl solcher Waffen, dass wir faire Gegenspieler sind, denen an der vollständigen Vernichtung des Kontrahenten auch dann nicht gelegen ist, wenn wir argumentativ gerade mal kein Bein auf den Boden bekommen."

    Hochgeschätzte Ursula Prem, Ihre Offenheit bedarf der Bewunderung. Ich muss allerdings sagen, dass ich persönlich mich besseren Argumenten jederzeit geschlagen gebe, das "blöde Arschloch" dann einsetze, wenn jemand sich für klug hält, in Wahrheit aber etwas Schädliches und damit auch Verrücktes tut.

    Shogun

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    1. Hallo Shogun, was dem einen sin Uhl, ist dem anderen sin Nachtigall: Allzu oft liegt schädlich oder nützlich im Auge des Betrachters. In jedem Fall aber ist es eine gute Entscheidung, bei Bedarf durch klare Ansagen für ein reinigendes Gewitter zu sorgen, statt durch eine Rückfrage, ob der Kontrahent heute seine Pillen noch nicht genommen habe, ein reflexartiges psychiatrisches Bedrohungsszenario zu errichten, in dem es nur Verlierer geben kann.

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    2. Vertreten Sie, Frau Prem, demnach die Auffassung, dass menschliches Handeln - abgesehen von fahrlässigem Fehlverhalten - stets von persönlicher Schuld getragen sei?

      Shogun

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  6. Vorzüglich wie immer ist Ihre Kolumne, werte Frau Prem! Besten Dank und weiter so! Waldemar Bremer

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  7. und wie mache ich "du dummes schwein!" als kitaerzieher gegenüber einer mutter, deren kind u.a. aufgrund von gestandener psychischer und physischer gewalt - und wer weiß was ungestandnes noch - nicht in der lage ist NICHT andere niederzubrüllen oder gleich zuzuschlagen bei marginalsten dingen und das übel häufig weder wut noch trauer nicht ansatzweise kontrollieren kann?brüll ich das kind oder die erkenntnisresistente mutter als "dummes arschloch" an?

    ich denke, wir haben sehr wohl spezielle begriffe wie institutionen nötig bezüglich seelischer/psychischer misstände. nur sind unsere jetzigen begriffe und institutionen offenbar vor allem extrem effektive zerstörungsmaschienen statt heilelixiere.

    wenn ich als kitaerzieher bei einem kind feststelle, dass ich ihm nicht mehr helfen, sondern bestenfalls nicht schaden kann, hilft ein offenes"du arschloch" gegen wen auch immer überhaupt nicht. angesichts des falles mollaths (habe die gutachten gelesen) kann ich keinem elter mehr aufrichtig empfehlen zum psychologen mit dem kind zu gehen, da der berufsstand mit der causa mollath dem (nichts-)vernehmen nach kein problem hat, insbes. mit der haarsträubenden unwissenschaftlichkeit und zirkelschlüssigkeit "berühmter" kollegen.
    so ist meine option angeichts vor meinen augen leidender kinder nun also: beim in die säue fahren zuschauen.
    das kann es aber nicht sein,oder?

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