Sonntag, 11. Oktober 2009

»Nan Madol« - Das Venedig der Südsee

Teil II der Serie
»Das Atlantis der Südsee«
von
Walter-Jörg Langbein    



Was bedeutet der Namen »Pohnpei« (»Ponape«)? Sprachforscher haben herausgefunden, dass man ihn mit »auf einem steinernen Altar« übersetzen kann. Sollten die steinernen Ruinen als großer »Altar« angesehen worden sein? Wenn ja: Welche Götter wurden angebetet? Wie wurden sie verehrt? Anno 1828, so steht es in den Geschichtsbüchern, entdeckte der russische Kapitän Fedor Lütke die geheimnisvolle Inselwelt. Viele heutige Einheimische hören das gar nicht gern. »Was heißt hier, unsere Heimat wurde 1828 von einem Russen entdeckt? Das ist doch Unsinn! Entdeckt wurde unsere Heimat von unseren Vorvätern vor Jahrtausenden!« Woher kamen die ersten Besiedler der mysteriösen Stadt? Waren es die Überlebenden einer gewaltigen Katastrophe?

Der Hauptinsel »Pohnpei« ist im Osten das eigentliche Wunder der Südsee vorgelagert: der mysteriöse Komplex von »Temwen« (frühere Schreibweise: »Temuen«). »Temwen« besteht aus 82 künstlich angelegten Inseln. Die Ruinen sollen einst eine stolze Stadt gewesen sein. »Nan Madol« wird sie heute genannt. 82 künstliche Inseln in der Südsee bei »Pohnpei«? Forscher haben tatsächlich herausgefunden, dass »Temwen« kein Produkt von »Mutter Natur« ist. »Temwen« ist ein Komplex von 82 künstlich angelegten Inseln! Vor vielen Jahrhunderten – oder Jahrtausenden? - haben Konstrukteure zunächst – vermutlich bei Ebbe - ein Fundament aus tonnenschweren Steinbalken gelegt. Hatte man erst einmal eine Grundmauer errichtet, so wurde sie hauptsächlich mühsam mit Steinmaterial, Korallenstaub und Erde aufgefüllt. Auf dieser von Menschenhand geschaffenen Basis wiederum wurden riesige Gebäude im Blockhüttenstil aufgetürmt. Als Baumaterial dienten mehrere Meter lange sechs- und achteckige Säulen. 15 Meter sollen die beeindruckendsten einst in den Himmel geragt haben. So entstand Insel für Insel.

Auch wenn diese wie künstlich geschaffen aussehen... das Baumaterial selbst wurde von »Mutter Natur« geliefert. Die Steinsäulen wachsen wie riesige Baumstämme aus dem Boden von »Pohnpei«, gigantischen Kristallen gleich. Man musste die Kolosse »nur« fällen. Wie soll das geschehen sein, da den Arbeitern keine Metallwerkzeuge zur Verfügung gestanden haben? Wie wurden die steinernen Stämme transportiert? Und warum errichtete man die steinernen Monsterbauten nicht in der Nähe des Steinbruchs auf der Hauptinsel selbst? Warum unterzog man sich den Strapazen, vor dem Eiland künstliche Inseln anzulegen und darauf gewaltige Gebäude zu bauen?

Die künstlichen Inseln, die seit unzähligen Jahrhunderten den Gewalten des tosenden Meeres trotzen, stellen zusammen mit den steinernen Riesenbauten das achte Weltwunder dar: »Nan Madol«! »Nan Madol« war einst so etwas wie das steinzeitliche Venedig der Südsee. Zwischen Hunderten mächtigen Bauten auf künstlichen Inseln gab es kanalartige Seewege anstatt Straßen. Die Bewohner von »Nan Madol« besuchten sich gegenseitig mit dem Boot. Es nimmt nicht Wunder, dass sie ihre in den Weiten der Südsee verlorene Heimat »Temuen« nannten, was sich mit »Ort der Zwischenräume« übersetzen lässt.

Wie der Inselkomplex einst ausgesehen haben mag, kann man heute allenfalls nur erahnen. Die meisten Bauten wurden im Lauf der Zeiten zerstört – von Naturgewalten oder von Menschenhand. Manche Gebäude wurden mühsam abgetragen, um aus dem Material neue Inseln zu schaffen und neue Gebäude zu errichten. Viele der Mauerstümpfe sind kaum noch als solche zu erkennen. Sie sind von dichtem Grünzeug überwuchert. Sehr viel Baumaterial wurde eingesetzt, um die Fundamente der einzelnen Inseln immer wieder zu stabilisieren.
Atemberaubend ist auch heute noch »Nan Dowas«, ein wahrhaft gigantischer Gebäudekomplex. Oder genauer: Was von der einstigen Pracht noch übrig geblieben ist, verschlägt dem Besucher den Atem. Die äußeren Mauern haben eine Länge von neunzig Metern, wie ich vor Ort ausgemessen habe. Sie wurden aus wuchtigen steinernen Säulen in Blockhausbauweise aufgetürmt: drei Meter dick und neun Meter hoch ist die Mauer heute noch. Deutlich sind Beschädigungen zu erkennen. Gewaltige Steinsäulen stürzten irgendwann zu Boden. Unermessliche Kräfte müssen hier gewirkt haben. Wie hoch diese gewaltige Mauer einstens war? Niemand vermag das zu sagen.

Was geschah einst auf welcher der künstlichen Inseln? Wir wissen es nicht. Wann wurden welche Gebäude gebaut? Wir wissen es auch nicht. Gelegentlich werden Jahreszahlen genannt. So gilt »Dapahu« als eines der ältesten künstlichen Eilande. »Dapahu« soll etwa 230 nach der Zeitwende erbaut worden sein. Stimmt das? Gewiss, es fanden sich hier mehr auswertbare Spuren als sonst wo in »Nan Madol«. Unzählige Töpferwaren wurden entdeckt. Aber stammen sie von den Erbauern der Insel? Ist es nicht eher unwahrscheinlich, dass gerade in den angeblich ältesten Bauwerken die meisten Spuren der einstigen Bewohner gefunden wurden?

Victor Berg nahm 1907 erste archäologische Ausgrabungen im Auftrag des »Leipziger Völkerkundemuseums« vor. Die von ihm entdeckten Fundstücke lassen sich aber kaum noch konkreten Stätten zuordnen. Besonders wertvolle Grabbeigaben erhoffte sich Berg in der bunkerartigen Gruft von König Isokelekel. Einen Tag nach der Öffnung der Ruhestätte starb Berg. Der ärztliche Befund gab »totale Erschöpfung« und einen »Sonnenstich« als Todesursachen an. Die Einheimischen allerdings glaubten an einen Fluch, der die Störung der Totenruhe strafte. Die Aufzeichnungen Bergs gingen auf ungeklärte Weise verloren.

»Pahn Kadira«, so weiß man angeblich ganz genau, war einst das logistische Zentrum. Von hier aus wurden, so steht auf manchem gedruckten Lageplan der Eilande, die Baumaßnahmen gesteuert. Hier wohnten angeblich die Architekten und die besten Steinspezialisten. Gewiss: Irgendwo müssen die »Freimaurer« von »Nan Madol« gelebt haben, die die schwierige Kunst der Steinbearbeitung beherrschten. Irgendwo müssen die Transportarbeiter gewohnt haben und die Spezialisten, für den Bau der Insel und der gewaltigen Bauten. Aber wo? Niemand weiß das. Es gibt keinerlei schriftlichen Aufzeichnungen aus den Tagen, als »Nan Madol« besiedelt war. Wenn heute den einzelnen künstlichen Inseln bestimmte, ganz konkrete Bedeutungen zugemessen werden, so sind das reine Spekulationen. Und diese fantasiereichen Annahmen sind, bei Licht betrachtet, keineswegs immer vernünftig.

Wahrscheinlicher ist es doch, dass dort, wo besonders viele Tonwaren erhalten geblieben sind, historisch gesehen zuletzt gesiedelt wurde. Dann aber wäre »Dapahu« nicht die älteste, sondern die jüngste Anlage. Dann müssten folgerichtig die anderen noch älter sein. Müssen die Tonscherben überhaupt von den Erbauern der Insel stammen? Wurden sie nicht vielleicht doch von Siedlern hinterlassen, die Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende später auf das längst verlassene Eiland kamen? Nehmen wir an, im Jahr 3009 werden in Stonehenge Flaschenscherben ausgegraben, die um das Jahr 2009 hinterlassen wurden. Wird man dann schlussfolgern, dass die Kultanlage 2009 vollendet wurde?

Erich von Däniken schreibt in seinem neuesten Buch »Götterdämmerung« (Rottenburg, Oktober 2009, S. 76) in anderem Zusammenhang völlig zutreffend: »Die Ruinen... mögen längst in der Gegend gelegen haben, als spätere Menschen darin kampierten oder werkelten. Heute werden deren organische Reste datiert. Was soll’s? (Ich kenne mehrere solche Beispiele.)«

Nach über drei Jahrzehnten der Vorortrecherche bei meinen Reisen zu den großen Mysterien komme ich zu folgender Erkenntnis: Unser heutiges Weltbild sieht vor, dass es eine allmähliche Evolution in der Entwicklung der Menschheit und ihrer Zivilisation gegeben hat. So wie sich der Mensch nach und nach aus primitiven Lebensformen entwickelt hat, so haben sich – nach diesem Denken – Kulturen nach und nach entwickelt. Je älter eine Kultur war, desto primitiver muss sie gewesen sein.

Wir Heutigen sind angeblich das Non-plus-ultra. Unsere Wissenschaften stehen auf dem allerhöchsten Stand. Herablassend meinen wir auf alles Ältere herabblicken zu dürfen. Unsere technischen Fähigkeiten, so bilden wir uns ein, übertreffen alles bisher Dagewesene. Kurzum: Alles was vor uns war, muss zwangsläufig primitiver gewesen sein. Kulturen, die fortgeschritten, ja uns womöglich überlegen waren, haben in diesem Weltbild keinen Platz.

Die kolossalen Monsterbauten von »Nan Madol« passen nicht in unser aktuelles Weltbild. Die gewaltigen Steinanlagen können eigentlich nicht von einem Volk errichtet worden sein, dem die Wissenschaft nicht die Kunst des Schreibens zubilligt. Wie sollen dann aber die riesigen Komplexe gebaut worden sei... ohne exakte Planungsarbeit?

Es darf keine uralten Kulturen gegeben haben, die in einer Apokalypse vor Jahrtausenden untergegangen sind. Es darf kein Atlantis der Südsee existiert haben, weil so etwas nicht in unser so wissenschaftliches Weltbild passt. Also werden Spuren in uralten Ruinen aus relativ junger Vergangenheit gern dazu herangezogen, um zu beweisen, was man wahrhaben möchte: dass uralte Überreste vergangener Kulturen gar nicht so besonders alt sind. Das aber ist Wunschdenken und hat mit wirklicher Wissenschaft nichts zu tun.

Offenbar hatten die Bewohner der mysteriösen Insel großen Respekt vor den Gewalten des Meeres. Sie versuchten, sich zu schützen und errichteten eine wahrlich zyklopische Mauer zum Meer hin. Mehrfach bin ich an diesem Wall im Boot auf und abgefahren. Meiner Schätzung nach sind die stattlichen »Reste« immerhin noch 860 Meter lang und bis zu 14,20 Meter hoch! Ganz offensichtlich konnte die Mauer »Nan Madol« nicht vor der Zerstörung bewahren!

Für mich gibt es keinen Zweifel: Gewaltige Naturkatastrophen zerstörten einst das »Atlantis der Südsee«. Hinweise auf das versunkene Riesenreich gibt es.. auf dem Meeresgrund! David Hatcher Childress bereist seit vielen Jahren – wie ich – die Welt. Auch er schreibt Bücher über die großen Geheimnisse unseres Planeten. Die mysteriöse Welt von »Nan Madol« hat es ihm besonders angetan. Aber noch mehr als die überirdischen Monstermauern ist er von der Unterwasserwelt fasziniert. Childress gelangen sensationelle Entdeckungen: auf dem Grund des Meeres, unweit der geheimnisvollen Ruinen!

Der Weltreisende Childress tauchte selbst und wurde fündig! Die erste stehende Säule entdeckte er in einer Wassertiefe von zwanzig Metern. »Sie war etwa zehn Meter hoch und mit Korallen verkrustet.« erinnerte sich Childress später. An mehreren Tagen unternahm Childress mit bis zu acht oder neun anderen Tauchern weitere Ausflüge in die geheimnisvolle Unterwasserwelt. Immer wieder stieß er auf »Unmögliches«... Säulen und wieder Säulen unter Wasser!

Besonders interessant: Childress will dick mit Korallen bedeckte Säulen entdeckt haben. »Einige dieser Steine trugen eingeritzte Schriftzeichen, wie Kreuze, Quadrate, Rechtecke und offene Rechtecke. Ähnliche Kreuze habe ich in den fantastischen Ruinen von Puma Punku gesehen, hoch in Anden von Bolivien, einige Meilen von Tiahuanaco entfernt. Ähnliche Inschriften, wie wir unter Wasser gesehen haben, wurden auch einige Kilometer im Nordosten Nan Madols auf dem Festland gesichtet.«

Es ist endlich an der Zeit, dass Wissenschaftler vor Ort »Nan Madol« erkunden: an Land und unter Wasser, auf dem Meeresgrund. Archäologische Arbeit scheint schon lange nicht mehr betrieben zu werden. Das üppige Grün schnell wachsenden Urwalds überwuchert alles. Mauern verschwinden unter grünem, alles erstickendem Pflanzenteppich. Mauern bersten, werden von Wurzeln gesprengt. Wasserwege zwischen einzelnen künstlichen Inseln werden von umgestürzten Palmen überbrückt. Schlingpflanzen wachsen daran und bald versinken immer mehr Inseln im diffusen Grün. So schön die rasch sprießende Natur auch ist... hier müsste massiv gerodet werden, sonst werden die stolzen Ruinen von »Nan Madol« bald nicht mehr auszumachen sein.

Ich meine: »Nan Madol« muss von einer gewaltigen Katastrophe heimgesucht worden sein. Steinsäulen von bis zu fünfundzwanzig Tonnen Gewicht wurden durcheinander gewirbelt, als hätten Riesen mit ihnen Mikado gespielt. Waren es Naturgewalten, die das Atlantis der Südsee in den Fluten versinken ließen?

Die äußere Mauer umschließt eine weitere, ähnlich gigantische Mauer der gleichen Bauart. Auch sie ist ganz offensichtlich von einer gewaltigen Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Zentrum steht ein bunkerartiges Gebäude, ebenso aus den Steinsäulen gebaut. Tonnenschwere Säulen bilden hier ein massives Dach. Wer suchte hier Schutz... und wovor? War der »Bunker« wirklich von Anfang an als Grab für die Könige von »Nan Madol« bestimmt? Oder erfüllte er ursprünglich einen ganz anderen Zweck?

Immer wieder fallen versteckte Schächte auf, die angeblich zu unterirdischen Gängen führen. »Sie führen unterirdisch weit hinaus.. enden unter Wasser. Deshalb laufen sie immer voll mit Seewasser.« erklärten mir verschiedene Einheimische. Welchem Zweck sollten derartige Tunnels haben?

Um die Bauten von »Nan Madol« auf herkömmliche Weise – ohne Maschinen – zu verwirklichen, wären Zigtausende von Arbeitern erforderlich gewesen. Ein großes Heer von Arbeitern hat es aber auf »Nan Madol« nie gegeben. Es gab nicht ausreichend Platz für so viele Menschen. Man darf auch nicht vergessen, dass so ein Arbeiterheer auch hätte ernährt werden müssen. Neben Tausenden von Steinmetzen und Transportarbeitern hätte es ein weiteres Heer von Bauern und vielleicht auch Viehzüchtern geben müssen. Eine derartig große Bevölkerung hat es aber nie gegeben! Ach könnte man doch heute ein Buch lesen, das die Erbauer von »Nan Madol« geschrieben haben. Es gibt aber keinerlei Aufzeichnungen aus den alten Tagen.

Also dürfte es eigentlich die Anlagen von »Nan Madol« gar nicht geben. Sie existieren aber. Professor Macmillan Brown: »Es ist eines der großen Mirakel der Südsee!« Geriet uraltes Wissen über fortgeschrittene Technik in Vergessenheit?

Nach dreißig Jahren eigener Forschungsarbeit bin ich überzeugt, dass die Ruinen von »Nan Madol« die traurigen Überreste eines Atlantis der Südsee sind. Wie das »europäische« Atlantis im Atlantik versank das geheimnisvolle Reich in der Südsee. Einst wurde die Südsee von einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes heimgesucht. Ein Kontinent versank in den Fluten. Die Geheimnisse der Ruinenstadt sind noch lange nicht wirklich erforscht. So liegen Berichte von Tauchern vor, die auf dem Meeresgrund weitere Reste einst stolzer Bauten entdeckt haben. Wann mögen sie in den Weiten der Südsee versunken sein?

Bis in unsere Tage haben sich mythische Erzählungen erhalten. Sie wurden von Generation zu Generation überliefert... und werden auch heute noch weitergereicht. Offenbar gewinnen die alten Traditionen wieder an Bedeutung. Die »Verlockungen« der modernen Zivilisation sind stark. Doch die Wurzeln der Herkunft werden auch in der Südsee wieder entdeckt.

»Die alte Überlieferung berichtet, dass da dereinst ein Kanu war, das vom Himmel herabsegelte. Es kam nicht vom offenen Meer her, sondern vom hohen Himmel herab. An Bord waren drei Männer. Das fliegende Schiff kam nach »Nan Madol«. Es schwebte über die Insel dahin. Schließlich gelangte es in den Westen. Die Männer nahmen einen der Hohen Häuptlinge des westlichen »Nan Madol« an Bord. Sie flogen mit ihm weg. Niemand wusste, was sie besprachen. Aber als sie wieder zurückkamen, da wurde der Hohe Häuptling zum ersten König ernannt.«

Seltsam: Fliegende Schiffe sollen in grauer Vorzeit erschienen sein? Und deren Besatzungen griffen angeblich in das Leben der Einheimischen ein? Woher kamen diese Besucher?

Am 18.10.2009 erscheint Teil III meiner Serie: »Geheimnisse der Osterinsel«
Das neueste Buch von Walter-Jörg Langbein: 2012 - Endzeit und Neuanfang
Den am 4.10.2009 veröffentlichten Teil I finden Sie hier
Teil III lesen Sie hier
Hier geht es zu Teil IV
Teil V
Teil VI

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